Das Erste: „ttt – titel thesen temperamente“ am 4. März 2012

"ttt" kommt am Sonntag, 4. März, um 23.15 Uhr vom
Bayerischen Rundfunk und hat folgende Themen:

FBI
Bestens recherchiert, mitreißend erzählt. Pulitzerpreisträger Tim
Weiner erforscht in seinem neuen Buch die wahre Geschichte des FBI
(Autor: Matthias Leybrand)

Rechte Brutpflege
Offenbar einem langfristigen Plan folgend, ergreifen rechtsradikal
gesinnte Frauen zunehmend gesellschaftlich relevante
Erziehungsberufe, gründen Kindertagesstätten, gehen in

Neue OZ: Kommentar zu Louvre-Dependance in Abu Dhabi

Kunst und Kalkül

Die Louvre-Dependance in Abu Dhabi ist Resultat globalen
Kulturmarketings, knallharten Kalküls – und alles andere als
unumstritten. Aus der Öl-Region fließen Millionen nach Europa; im
Gegenzug gibt es Leihgaben und das zeitlich begrenzte Namensrecht am
Pariser Museum.

Den Vorwurf einer Kommerzialisierung von Kultur kontert
Louvre-Direktor Henri Loyrette gern mit dem west-östlichen Dialog.
Die Kulturfunktionäre der Emirate greifen das

Neue OZ: Kommentar zu Berlin Verlag

Berliner Zugpferde

Ein Standbein in der Literaturszene der Hauptstadt zu haben ist
längst ein Muss für viele deutschsprachige Verlage. So gesehen ist
der Zukauf von Bloomsbury/Berlin Verlag für den Münchner Piper Verlag
strategisch klug. Zugpferd für die Schweden scheint dabei Bloomsbury
zu sein. Welche Entwicklung der Berlin Verlag in diesem Haus mit
seinem literarisch anspruchsvolleren Programm nehmen soll, ist noch
nicht erkennbar. Dessen Zukunft wird wohl da

EINLADUNG ZUM HEINRICH BRELOER SPECIAL

Mittwoch, 07.03.2012 um 20:00 Uhr in der
BLACK BOX im CINEDOM, Köln, Mediapark – Screenings von Breloer
Klassikern um 18:30 Uhr und 21:30 Uhr

Mit Heinrich Breloer wurde im Februar einer der profiliertesten
und bekanntesten Filmemacher Deutschlands 70 Jahre alt. Das Festival
Großes Fernsehen ehrt ihn mit einer Hommage und zeigt am
Mittwochabend, 7. März, zwei Meilensteine seines Schaffens: DIE MANNS
– EIN JAHRHUNDERTROMAN (Teil 3) ab 18:30 und TODESSPIEL (Teil 2). ab
21:

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Notfälle / Archive

Kulturpolitischer Spielball

Der Einsturz des Kölner Stadtarchivs ist zunächst eine menschliche
Tragödie. Zwei Personen sind dabei gestorben, und die Stadt hat sich
hoffentlich nicht im Gewirr aus gegenseitigen Schuldzuweisungen und
Kompetenzgerangel verstrickt, sondern alles getan, um die
Hinterbliebenen angemessen zu entschädigen. Denn das ist das
Mindeste, was die Stadt in diesem Fall tun kann. Der materielle und
der ideelle Schaden, den der einstürzende Altba

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zu Oscar-Verleihung von Claudia Bockholt

Müdigkeit macht sich breit nach der
Oscar-Nacht, nicht nur bei den 500 000 in Deutschland, die sich für
das glamouröse Spektakel eine Nacht um die Ohren geschlagen haben.
Billy Chrystal, Christopher Plummer, Martin Scorsese – und natürlich
Oscar selbst: Eine Riege alter Herren schiebt sich Jahr für Jahr
gegenseitig ins Scheinwerferlicht. Der 82-jährige Plummer sagte zur
Trophäe in seiner Hand: "Du bist nur zwei Jahre älter als ich,
Darling. Wo

Neue OZ: Kommentar zu Oscar-Verleihung

Iranischer Friedensgruß an die ganze Welt

Die Oscar-Gala ist die pompöseste, professionellste und
publikumsstärkste Werbeveranstaltung Hollywoods. Relevant ist sie nur
alle Jubeljahre mal – zum Beispiel jetzt: dank des Auslands-Oscars
für den Iraner Asghar Farhadi.

Dass sein Familiendrama "Nader und Simin: Eine Trennung" vom
Goldenen Bären über den Globe bis zum Oscar alle großen Preise
verdient, hat einen Grund: Der Film bietet einen Ge

WAZ: Pommes oder Salat – ganz egal. Kommentar von Petra Koruhn

Tim Mälzer, der berühmte Fernsehkoch, hat ein
Experiment gewagt. Seit gestern wissen wir, wie es ausging: Ob
Pommes, Schlachtplatte oder Salat – alles ist (wohl) gleich gesund.

Wer sich Tag für Tag mit trockenem Huhn an Balsamico-Rucola quält
oder sich mit geschnippelten Äpfeln und Birnen kasteit, wird es kaum
fassen wollen. Bisher war der Biss in den Burger eine Sünde, die mit
drei Tagen Vollkorn-Müsli bestraft wurde.

Doch bevor wir unsere Mö

Westfalenpost: Kommentar zu Oscars/Kultur/Film/Bedauerliche Entscheidung/Wim Wenders Film „Pina“ erhält keinen Oscar/Von Andreas Thiemann

Schade, schade, schade. Zum zweiten Mal ist der
deutsche Filmemacher Wim Wenders in Hollywood an der allerletzten
Oscar-Hürde gescheitert. Vor zwölf Jahren ging seine nominierte
Produktion "Buena Vista Social Club" leer aus und nun auch "Pina",
eine überaus sensible Doku-Hommage an die verstorbene Wuppertaler
Tanz-Legende. Dabei weist der Film doch alle Voraussetzungen auf, um
den Oscar-Olymp zu besteigen: Hochmoderne Technik, originelle
Kulissen, ein be

Westdeutsche Zeitung: „Pina“ ist zu schön für den Oscar Ein Kommentar von Anne Grages

Sagen wir es so: "Pina" ist einfach zu schön
für den Oscar. Schließlich hat der Filmemacher Wim Wenders nicht nur
als erster die Möglichkeiten von 3D für das Genre der Dokumentation
ausgelotet. Er hat diese Technik auch noch mit so zarter Hand an die
Arbeitsweise des Wuppertaler Tanztheaters und seiner 2009
verstorbenen Choreographin Pina Bausch angepasst, dass dieser Film
einen beglückt und heiter zurücklässt.

Seit seinem Start vor zi