WAZ: Wenn der Zeitgeist fastet. Kommentar von Jens Dirksen

Das Fasten war in der christlichen Tradition nie das
Ziel, sondern immer der Weg. Er sollte zur Erleuchtung führen. Wer
auch immer am Aschermittwoch seine persönliche Fastenzeit begonnen
hat, wird bislang noch nicht viel davon verspüren. Fasten ist ja
längst von der religiösen Pflichtübung zum beinahe lustvoll
betriebenen Breitensport geworden, hinter dem ein gewisses Bedürfnis
der Reinigung, ja der Läuterung steht, an Körper wie Seele
gleicherm

PHOENIX-Programmhinweis – PHOENIX IM DIALOG: Alfred Schier mit Wolfgang Kubicki – Freitag, 24. Februar 2012, 24.00 Uhr

Wolfgang Kubicki ist seit 1996 Vorsitzender der
FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. 1971 schloss er sich
der FDP an. Neben seiner Tätigkeit als Politiker, arbeitet Kubicki
als Rechtsanwalt.

Der Vorsitzende der FDP-Fraktion gilt als streitbarer Liberaler,
der selbst vor den eigenen Kollegen kein Blatt vor den Mund nimmt.
Schon früh hat er Wulff den Rücktritt nahegelegt und als erster
Liberaler in diesem Zusammenhang für Joachim Gauck als Nachfolger
pl&au

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Theater

Schnittige Synergien

Die Skepsis von Gerald Mertens ist nur zu verständlich: Der
Vorstand der Musikergewerkschaft Deutsche Orchestervereinigung
befürchtet hinter der Fusion von Staatsschauspiel und Semperoper eine
Aktion, die bestenfalls nichts bringt, schlimmstenfalls aber
Arbeitsplätze und Qualität kostet. Die Erfahrung aus anderen
Fusionsbeispielen lehrt: Bringt nichts, weil das Geld für hin und her
reisende Ensembles dann halt auf der Straße bleibt.

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar: Frankfurt hat–s gut

Wow! Frankfurts Bürger können sich wieder mal
glücklich schätzen. Ihre neue unterirdische Kunsthalle, die schon im
Rohbau imposant war, werden sie so lieben, wie sie ihr Städelsches
Kunstinstitut schon immer heiß und innig liebten. Die 195 lustigen
Gnubbel in der Decke gewähren ideale Lichtverhältnisse. Gottseidank
hat man sich für diesen grandiosen Entwurf des Frankfurter
Architekturbüros schneider+schumacher entschieden. Damit ist der
S

Phoenix-LIVE – Gedenkveranstaltung für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt: Donnerstag, 23. Februar 2012, 9.00 Uhr

PHOENIX berichtet am Donnerstag, 23. Februar 2012, ab
9.00 Live von der Gedenkveranstaltung für die Opfer
rechtsextremistischer Gewalt. Im Berliner Konzerthaus am
Gendarmenmarkt reden ab 10.30 Uhr u.a. Bundeskanzlerin Angela Merkel
und Angehörige der Opfer. Iris Berben und Erol Sander rezitieren
Gedichte.

PHOENIX-Reporter Erhard Scherfer berichtet ab 9.00 Uhr vom
Berliner Gendarmenmarkt. Um 9.30 Uhr ergänzt die Doku "Neue Braune
Welle – Jugend im Visier der Rechtsex

PHOENIX-Programmhinweis – PHOENIX RUNDE: Nach der Entscheidung – Gibt es Hoffnung für Griechenland? – Mittwoch, 22. Februar 2012, 22.15 Uhr

Ines Arland diskutiert in der PHOENIX RUNDE u.a. mit

– Stephanos Georgakopoulos, freier Journalist

– Rebecca Harms, Bündnis 90/Die Grünen, MdE

– Prof. Dennis Snower, Präsident Institut für Weltwirtschaft, Uni
Kiel

– Klaus-Peter Flosbach, finanzpolitischer Sprecher CDU, MdB

Wiederholung um 24.00 Uhr und am Donnerstag, 23. Februar, um 15.15
Uhr.

Pressekontakt:
PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@p

„Es geht um Macht“ / Warum rettet der Mensch manche bedrohte Tierarten, andere nicht, fragt „Wissenschaft am Donnerstag“ / „scobel“ und Dokumentation „Manipulierte Evolution“

Donnerstag, 23. Februar 2012, ab 20.15 Uhr

Erstausstrahlungen

"Hier geht es um Biopolitik – um Macht. Unser Verhältnis zu den
Tieren ist eines der Herrschaft und extrem dualistisch", sagt
3sat-Moderator Gert Scobel über die Versuche des Menschen, in die
Fortpflanzung von Tieren einzugreifen, im Interview. Bei welcher
Tierart soll der Mensch eingreifen und bei welcher nicht? Viele Arten
sterben aus, ohne dass überhaupt nur jemand Notiz davon nimmt. Für
3

Neue OZ: Kommentar zu Tag der Muttersprache

Jedes Wort ist eine Welt

Nicht ohne Grund wird gerade heute der Tag der Muttersprache
gefeiert: Genau vor 60 Jahren feuerte Pakistans Polizei auf Bürger,
die gegen die Inthronisierung des Minderheiten-Idioms Urdu als
Amtssprache demonstrierten. Es gab Tote. Jahrzehnte später führte der
Konflikt zur Abspaltung des bengalischen Sprachgebiets – und damit
zur Entstehung von Bangladesch.

Im Extremfall geht die Bedrohung von Sprachen tatsächlich mit
existenziellen Gefa

Neue OZ: Kommentar zu Berlinale

Alles Sieger

18Filme standen zur Auswahl, auf volle sieben davon hat die
Berlinale-Jury die Hauptpreise verteilt – und weil dann immer noch
nicht alles Gute prämiert war, gab es sogar noch einen Extra-Bären
als Sonderpreis.

Fast jeder zweite Film im Wettbewerb ist damit ein Sieger. Besser
lässt sich nicht auf den Punkt bringen, was am Potsdamer Platz mit
jedem Tag mehr zum Konsens geworden war: 2012 ist einer der stärksten
Festival-Jahrgänge seit Langem.

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt (Oder)) zu: Abschluss der Berlinale

Ihren Ruf als politisches Festival haben
die Internationen Filmfestspiele von Berlin bestätigt. Speziell die
mehrfache Auszeichnung des ungarischen Beitrags "Nur der Wind" über
die menschenverachtende Jagd auf eine Roma-Familie in einem
ungarischen Dorf und der kanadische Film "Rebelle" über eine
Kindersoldatin im Kongo haben gezeigt, dass Festivalleiter Dieter
Kosslick bei der Auswahl der Wettbewerbsbeiträge unermüdlich nach
aktuellen politisc