DER STANDARD-Kommentar „Documenta der Kuratorenkunst“ von Andrea Schurian

Sicher, das pseudowissenschaftliche und reichlich
esoterische Geschwurbel der Documenta-Chefin Carolyn
Christov-Bakargiev über Wahlrecht für Hunde, Emanzipation von
Erdbeeren und Kunstverständnis von Meteoriten ist bestens dazu
angetan, zeitgenössische Kunst mit einem abschätzigen Lächeln und dem
Prädikat "naturtrüb" abzutun.
Der Experimentalphysiker Anton Zeilinger meinte dazu jüngst in einem
Standard-Interview, es sei Christov-Bakargievs &

Kölner Stadt-Anzeiger: Deutsche EM-Song-Sängerin drückt Polen und der Ukraine die Daumen

Musikerin Oceana aus Hamburg drückt bei der
Europameisterschaft vor allem den Gastgeberländern die Daumen: "Weil
ich immer schrecklich finde, wenn die früh aus-scheiden. Und weil das
die Länder sind, die mich unterstützt haben", sagte die Sänge-rin des
offiziellen EM-Songs "Endless Summer" dem Magazin des "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). "Aber wenn ich am 1. Juli beim
Finale auftrete, hoffe ich, dass die deutsche

art startet Fotowettbewerb „Mein Bild der documenta“

Am 9. Juni 2012 startet art gemeinsam mit dem
Deutschen Sparkassen- und Giroverband den Fotowettbewerb "Mein Bild
der documenta". Alle Besucher können ihre Bilder mit Eindrücken und
Beobachtungen zur Weltkunstschau in Kassel, die am selben Tag
eröffnet wird, hochladen. Bis zum 3. August 2012 dürfen bis zu drei
documenta-Fotos pro Person unter www.art-magazin.de/fotowettbewerb
eingereicht werden. Alle freigegeben Bilder werden auf der
art-Website präsenti

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Kunst / Documenta

Seltsames Ritual

Ministerin, Oberbürgermeister, Documenta-Geschäftsführer, sie alle
lasen während der Pressekonferenz zur Documenta komplett erwartbare
Erklärungen 13 vom Blatt. Carolyn Christov-Bakargiev las auch vom
Blatt, geschlagene 45 Minuten lang. Ansonsten scheuchte sie
Fotografen zur Seite und maßregelte Frager aus dem Medienpublikum.
Dieser Auftritt war einer Attitüde auch erwartbar und gleichwohl eine
Unverschämtheit.

Erfahrene Docum

Neue OZ: Kommentar zu Museen / Frauen / Geschichte

Ein Haus reicht nicht

In Bonn gibt es jetzt eine Adresse, an der die Weltgeschichte mit
Blick auf die Frauen erzählt wird. Dazu kann man nur gratulieren. Es
stimmt ja: Frauen wurden in den vergangenen Jahrhunderten
flächendeckend um Einflussmöglichkeiten betrogen. Wo sie sich gegen
alle Widerstände ins Geschehen einbrachten, ist ihr Beitrag oft nicht
wahrgenommen worden. Dieser Geschichte der Unterschätzung eine
weibliche Leistungsschau entgegenzusetzen hat alle

Rudolf Kalvach im Leopold Museum: Künstler zwischen Jugendstil und Expressionismus – BILD

Das Leopold Museum feiert die Wiederentdeckung von
Rudolf Kalvach (1883-1932) Mit der bisher umfassendsten Ausstellung
zur Werk des Wiener Künstlers. Die Schau "Fantastisch! Rudolf
Kalvach. Wien und Triest um 1900" gibt mit 250 Objekten Einblick in
das vielfältige Schaffen Kalvachs und präsentiert ein Oeuvre an der
Schnittstelle von Jugendstil und Expressionismus.

Zwtl.: Natter: "Interessanter Ton im Konzert des Wien um 1900"

Für Leopold Museum-Dir

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Wagner: „Unnötige Provokation“

Daniel Barenboim ist nicht nur Dirigent von
internationalem Rang, sondern auch ein aktiver Versöhner. Seit langem
setzt er sich für eine Annäherung der verfeindeten Gruppen im
Nahostkonflikt ein. Und Barenboim, 1942 als Enkel russischer Juden in
Argentinien geboren, schätzt Wagners Musik. Und plädiert dafür, Werk
und Ideologie zu trennen. Dass das nicht jedem möglich ist, verlangt
Respekt. Überlebende der Shoa können Künstlertum und politisch

Neue OZ: Kommentar zu Israel / Deutschland / Musik

Vermintes Terrain

Das Ende vom Wagner-Traum in Israel kommt nicht überraschend.
Jonathan Livny, der Vorsitzende der israelischen Wagner-Gesellschaft,
wusste um die Proteste, die ihm wegen seines Wagnerkonzerts
entgegenschlagen würden. Vielleicht hat er die Dimension des
Entrüstungssturmes unterschätzt. Dass die Universität mit
fadenscheinigen Argumenten aussteigt, zeigt indes nur, wie vermint
das Terrain Wagner in Israel immer noch ist.

Daniel Barenboim hat

tz München: Das Ende von Gottschalk live: Mitleid ist nicht angebracht

Fast könnte man Mitleid haben mit Thomas
Gottschalk. Nur gut vier Monate nach dem Start seiner
ARD-Vorabendshow ist er schon wieder weg vom Fenster. Das Erste hat
seine Sendung eingestellt, mangels Erfolg. Und nun sitzt er da, der
einstige Show-Titan, der König der deutschen Fernsehunterhaltung, und
ist enttäuscht und frustriert und an manchen Tagen stinksauer. Vor
allem, weil er eine andere Sendung machen wollte als die, die am Ende
über die Bildschirme lief. Warum Gott

Friedrich. Ein Psychodrama / 3sat-Dokumentation beschäftigt sich zum 300. Geburtstag mit dem Seelenleben des preußischen Königs

Sonntag, 10. Juni 2012, ab 20.15 Uhr

Erstausstrahlung

Friedrich II. (1712 – 1786) wird vieles nachgesagt, er wurde schon
zu Lebzeiten "der Große" genannt. Sein eigener Vater drohte ihm mit
Hinrichtung und sperrte ihn ein. Er war gefeierter Feldherr,
Schöngeist, Philosoph und verehrt als derjenige, der Preußen zu Macht
und Glanz verholfen hat. Doch was von alledem ist Mythos und was
Wahrheit? Die 3sat-Dokumentation "Friedrich. Ein Psychodrama" st&ou