Bescheidenheit ist eine Zier. Und Sätze wie "Es
kann nicht meine Aufgabe sein, irgendwelche Konzepte infrage zu
stellen. Meine Aufgabe kann im Moment nur sein, die Arbeit (von
Sammer) fortzuführen" sind sehr bescheiden. Ahnt da der Neue, dass
die Schuhe des Alten etwas zu groß für ihn sein könnten? Oder stapelt
Dutt nur tief, weil er dann besonders positiv überraschen kann?
Robin Dutt ist ein Fachmann, zweifelsohne. Dass er ein Anhänger
des
Gutrune schluchzt, Brünnhilde jauchzt, und Wotan
lässt wieder die Muskeln schwellen: Festspielzeit in Bayreuth.
Diesmal vor allem Wiederaufnahmen aus dem vergangenen Jahr. Man spart
sich gute Ideen zum Jubiläumsjahr 2013 auf. Schlechte Zeiten für
(Musik-)Journalisten. Um so dankbarer ist mancher für jedes
Skandälchen, und sei es noch so dünn. Der Fall des tätowierten
Sängers taugt kaum zum 50-Zeiler im Feuilleton, wird aber prall
aufgeblasen. Hei
Die ZDF-Zuschauer haben gewählt: Die Folge "Stadt"
der ZDF-Dokureihe "Deutschland von oben" ist die beliebteste "Terra
X"-Dokumentation. Zum 30. Geburtstag von "Terra X" konnten die
Zuschauer in den vergangenen sechs Wochen online aus insgesamt 30
Doku-Klassikern aus drei Jahrzehnten für ihren Lieblings-"Terra
X"-Film abstimmen. Am Sonntag, 29. Juli 2012, 19.30 Uhr, zeigt das
ZDF die Gewinner-Folge "Stadt" der ersten Sta
Marco Solari gehört seit Jahren zu den
prägenden Kulturmanagern der Schweiz. Anfang August eröffnet er als
Präsident wieder die Internationalen Filmfestspiele von Locarno. SWR2
sendet am Samstag, 28. Juli, um 17.05 Uhr in "SWR2 Zeitgenossen" ein
45-minütiges Gespräch mit Marco Solari, das SWR-Filmkritiker Herbert
Spaich geführt hat. Mit seinem unverkennbaren
italienisch-schweizerischen Akzent beschreibt Solari den Geist dieses
Festivals: "Un
Das Wachstum hat seinen Preis, auch in der Welt der Kunstmuseen.
Mit zusätzlichem Geld fängt das Land Niedersachsen jetzt auf, was die
Emder Kunsthalle aus eigener Kraft einfach nicht mehr zu leisten
vermochte, die immer größer werdende Lücke zwischen bescheidenem Etat
und weiter steigenden Kosten zu schließen. Größere Flächen, bessere
Ausstellungen: All das frisst die Etatsteigerungen auf; mehr
Ausstellungsfläc
Die gute Nachricht vorweg: Kreuzfahrtschiffe
gehören heute zu den sichersten Verkehrsmitteln überhaupt. Nur in der
Luft passieren, statistisch betrachtet, weniger Unfälle. Die
schlechte Nachricht: Man kann sich nur wünschen, dass auch die
Schiffsbesatzung entsprechend trainiert ist. Ob sicher oder unsicher,
entscheidet sich heutzutage fast ausschließlich an der
Zuverlässigkeit der Crew. Jüngstes Beispiel: die Havarie der "Costa
Concordia". Ein s
Auch wenn auf den Kreuzfahrern nicht alles zum
Allerbesten bestellt ist – generell sorgen die durchweg guten
Ergebnisse der ADAC-Tester für Beruhigung und Erleichterung. Nach der
Havarie der »Costa Condordia« vor Sizilien im Januar dieses Jahres
hatten sich die Berichte über Sicherheitsmängel auf den schwimmenden
Hotels gehäuft. Urlauber waren deshalb seither oft mit einem unguten
Gefühl an Bord ihrer Ferienreise gegangen. Diese Besorgnis war und
ist al
In den kommenden Wochen werden sich mehr Menschen in
Deutschland "The Dark Knight Rises" ansehen als jeden anderen Film,
daran ändern auch die todbringenden Schüsse von Aurora nichts. Aber
kaum jemand wird den Saal betreten, ohne ängstlich den Blick ins
Publikum schweifen zu lassen. Das schlechte Gefühl lässt sich nicht
so einfach abschütteln. Diese Angst ist verständlich, aber natürlich
ebenso irrational. Ehe nun die Spekulationen über
Die Kelten erobern im August und September die
Programme und das Internetangebot des Südwestrundfunks (SWR). Mit
ihren Kunstschätzen aus reinem Gold und mit ihren mystischen Ritualen
fasziniert diese 2.800 Jahre alte Kultur auch heute noch. Dabei sind
viele populäre Vorstellungen nur Spekulation. Zwischen Mythos und
Wirklichkeit begleiten das SWR Fernsehen sowie die
SWR-Hörfunkprogramme Keltenforscher bei der spannenden Enträtselung
dieser Kultur. Sie berichten &uum
Die Syrer fliehen vor Assads Chemiewaffen; im Irak sterben
mindestens 100 Menschen bei Anschlägen. Das waren die Nachrichten,
nach denen das Erste gestern die Komödie "Willkommen bei den Scht–is"
ausstrahlte. Kaum ein Zuschauer dürfte das als unangemessen empfunden
haben. Bei Batman ist es offensichtlich anders. Hier suchen
Kino-Besucher genau das Vergnügen, bei dem zwölf Menschen ermordet
worden sind. Aber kann es