Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Personalien

Ganz nach dem Wunsch der Gremien

Politik und Kunst brauchen einander. Dabei sind sie sich
eigentlich spinnefeind. Politik verregelt, Kunst spitzt zu. Da ist
der Konflikt vorprogrammiert. Manchmal bricht er offen aus. Der
Kölner Opernkrach um Uwe Eric Laufenberg war ein solcher Ausbruch.
Mit Laufenberg hat die Kunst die Bataille verloren, und die Politik
eine Person nach ihrem Gusto gewählt.

Denn Birgit Meyer wirkt wie die Wunschprojektion aus der
aufgeräumten Welt d

Allgemeine Zeitung Mainz: Mehr Gelassenheit / Kommentar zur Kinder-Verbraucher-Studie

Kinder und Jugendliche verbringen zu viel Zeit vor
Computer und Fernseher, bewegen sich zu wenig und werden immer
dicker. Das sind die durch wissenschaftliche Studien untermauerten
Meldungen, an die wir uns in den vergangenen Jahren leider gewöhnt
haben. Gut informierte, gewissenhafte und besorgte Eltern achten also
darauf, dass ihre Sprösslinge angesichts multimedialer Möglichkeiten
und Fastfood-Verlockungen nicht fett, faul und daddelnd vor dem
Bildschirm enden, sondern da

Kölner Stadt-Anzeiger: Birgit Meyer will Querelen um die Kölner Oper beenden

Birgit Meyer will die Kölner Oper wieder durch ihr
Kerngeschäft, die Kunst, im öffentlichen Bewusstsein verankern –
nicht mehr durch Querelen um Personen und Budgets. Ihr festes Ziel
sei es, die guten Leistungen des Hauses aus den vergangenen drei
Jahren fortzuschreiben. So umreißt die neu gewählte Opernintendantin
im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe) die
Perspektiven ihrer Vertragszeit. Diese umfasst die Spielzeiten
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documenta meets SWR2: Dieter Roths „Radiosonate Nr. 1“ Hörspiel-Klassiker von 1976 im ARD Radiofestival am 12. August, 22.05 Uhr

Die Hörer des ARD Radiofestivals können in
diesem Jahr Werke der weltgrößten Kunstschau Documenta zuhause vor
dem Radio miterleben. In der Reihe "documenta meets radio – radio
meets documenta" sendet SWR2 am Sonntag, 12. August, um 22.05 Uhr die
"Radiosonate Nr. 1" von Dieter Roth. Der damalige Süddeutsche
Rundfunk hat dieses ungewöhnliche Hörstück 1976 produziert. Es war
auch Teil der Rauminstallation "Große Tischruine

Stuttgarter Nachrichten: Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zur Landung Nasa-Roboterfahrzeugs Curiosity:

Amerika braucht Perspektiven und Ziele, die
seine Einzigartigkeit hervorheben, braucht Triumphe, die den Menschen
beweisen können: Sie leben im besten aller politischen Systeme, in
einem freien und leistungsstarken Land, wo nichts unmöglich scheint,
wenn es wirklich gewollt ist. Curiosity ist deshalb in der Tat mehr
als ein wissenschaftlicher und technischer Jahrhundert-Coup. Die
Neugier ist ein Zeichen der Zuversicht. Ein entscheidender Schritt in
die nächsten Raumfahrtjahrz

Neue OZ: Kommentar zu YouTube

Laute, Harfe, Barockmusik: Das klingt im ersten
Moment ziemlich uncool. Doch genau die Altersgruppe, die Musik mal
cool und dann wieder uncool findet, ist von Christina Pluhar und
ihren Klängen begeistert. Eine Musik, die bislang eher in
kulturkonservativen Liebhaberzirkeln zu verorten war, schafft den
Sprung zu einer ganz und gar nicht erwartbaren Zielgruppe. YouTube
sei Dank, kann man da nur sagen. Das Internetportal bewährt sich als
Gelenk zwischen Kultursphären, die sic

Weser-Kurier: Der Bremer WESER-KURIER schreibt zur Landung der US-Sonde „Curiosity“ auf dem Mars:

Schon immer hat Raumfahrt auch viel mit
Nationalstolz zu tun. Während 1957 die Sowjetunion den ersten
künstlichen Satelliten ins All schickte, lähmte der "Sputnik-Schock"
die USA. Die Amerikaner hatten das Rennen der damaligen Supermächte
verloren und verloren es ein zweites Mal, als es der Sowjetunion 1961
gelang, mit Juri Gagarin auch den ersten Menschen ins All zu heben.
Danach begann dann die glorreiche Raumfahrt-Ära der USA, die 1969 mit
der Landung a

Schwäbische Zeitung: Das Image aufpoliert – Kommentar

In den vergangenen Jahrzehnten war von den 40
Marsmissionen nur jede zweite von Erfolg gekrönt. Umso höher ist die
technologische Leistung der Nasa zu bewerten, mit Curiosity wieder
einen Volltreffer gelandet zu haben. Die Marserkundung ist eine Art
Seelenmassage für die Raumfahrtnation Amerika, die nach dem Ende des
Space-Shuttle-Programms nach neuen Zielen sucht. Was einerseits dem
Nationalstolz dient und andererseits den Forscherdrang befriedigt,
heißt aber, n&uuml

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum 75. Geburtstag von Dustin Hoffman

Tanzbär der Traumfabrik

Keine Charakterrolle in Sicht. Die Golden Globes und Oscars
verstauben auf dem Kaminsims. Dustin Hoffman ist aus der Maschinerie
für Spitzenrollen gefallen. Es will ihm nicht gelingen, sich zu
positionieren und auch mal kantig zu werden wie ein Jack Nicholson.
Statt die Rolle des nett Lächelnden abzulegen, tanzt er heute als
Kung-Fu-Katzenbär oder überdrehter Schwiegervater auf vielen
Hochzeiten und verkauft sich dabei unter Wert. J&uuml