Neue OZ: Kommentar zu Theater/Einsparungsforderungen

Kluger Schachzug

Die Hiobsbotschaften aus Nordrhein-Westfalens Theatern wollen
nicht enden, wie gerade die verheerenden Einsparungsforderungen von
zwei Millionen Euro in Münster und die im Juni mit knapper Not
gerettete Theaterehe Düsseldorf/Duisburg im ehrwürdigen
Goldhochzeitsalter zeigen. Da wundert es nicht, dass Intendanten des
Landes nun den Schulterschluss üben. Helfen könnte ihnen, dass vor
wenigen Jahren im benachbarten Niedersachsen die Landesregierun

Kölner Stadt-Anzeiger: Schriftsteller Martin Walser: EU ohne Griechenland wäre eine Katastrophe

Köln. Martin Walser bezeichnet es als "katastrophal",
müsste Griechenland den "Euro-Raum" verlassen. Es zeige sich jetzt,
sagt der Schriftsteller im Gespräch mit dem "Kölner Stadt-Anzeiger"
(Montag-Ausgabe), dass man diese große politische Situation nicht den
Wirtschaftsexperten alleine überlassen dürfe. Wenn Europa eine
Realität sein wolle, müsse die Rettung Griechenlands gelingen.

Die Bundesregierung führe

Neue Westfälische (Bielefeld): Schalke-Boss Tönnies nach Afellay-Ausleihe: „Wollen unter die ersten Drei“ / Beckenbauer kommt zur Eröffnung der Tönnies-Arena

Rheda-Wiedenbrück. Clemens Tönnies,
Aufsichtsratschef beim Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04, gibt
sich trotz des Neuzugangs Ibrahim Afellay vom FC Barcelona und
Verbleibs von Verteidiger Kyriakos Papadopoulos zurückhaltend. "Wir
machen keine Kampfansagen", erklärte der Fleisch-Unternehmer aus
Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) in einem Video-Interview
gegenüber nw-news.de, dem Online-Dienst der in Bielefeld
erscheinenden Neuen Westf&

Rheinische Post: Intendanten fordern Theaterpflicht für Schüler

Der Theaterbesuch sollte für jeden Schüler in
NRW Pflicht werden. Das forderten sechs nordrhein-westfälische
Theater-Intendanten (Düsseldorf, Neuss, Oberhausen, Essen, Aachen,
Krefeld/Mönchengladbach)im Gespräch mit der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Bisher besuchen
Klassen vor allem Stücke, die für das Abitur relevant sind. Daher
sind die Theater gezwungen, alle parallel diese Stücke zu
inszeni

Neue OZ: Kommentar zu Alexander Pereira

Reden wir über Kunst

Alexander Pereira beklagt, es werde zu viel über Geld und zu wenig
über Kunst geredet – also reden wir über Kunst. Zum Beispiel über den
Start der neuen Ära bei den Salzburger Festspielen. Eine
"Zauberflöte" als Startschuss geht in Ordnung, wenn der Abend zum
Knaller wird. Aber ausgerechnet Nikolaus Harnoncourt hat Pereira den
Start vermiest, indem er sich jeglicher Klangsinnlichkeit so
konsequent verweigert hat, dass der

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Ohrlochstechen bei Kindern

70 Euro fürs Sparschwein: Der Ohrloch-Prozess
endete mit einem Vergleich. Doch Geburtstagswunsch hin oder her,
keine Dreijährige muss schon zum Löcherstechen. Jetzt aber will der
Richter den Fall »wahrscheinlich« zur Prüfung an die
Staatsanwaltschaft übergeben – und das geht zu weit. Sicher, bei
Kleinkindern ist das Risiko einer Infektion höher. Aber hier ist das
Verantwortungsbewusstsein der Eltern gefragt – und nicht der Staat.
Schon allein die

Kölner Stadt-Anzeiger: Max Herre: Schulstress ist für Eltern fast größer

Köln. Musiker Max Herre empfindet den Schulstress als
Vater fast als größer, als er ihn als Kind erlebt hat: "Man erduldet
das ja nicht nur, man hat auch noch die ganze Zeit das Gefühl, es
geht schief, wenn man nicht wahnsinnig streng hinterher ist", sagte
Herre dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).

"Ich finde es zum Beispiel unmöglich, dass die Schule um acht Uhr
anfängt – das haben wir überhaupt nich

Rheinische Post: Düsseldorfer Karnevalsprinzessin muss auf Pelzmantel verzichten

Die Düsseldorfer Karnevalsprinzessin wird
künftig ohne einen wärmenden Pelz auskommen müssen. Das berichtet die
in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post (Freitagausgabe) unter
Berufung auf das Carnevalskomitee Düsseldorf. Bisher wurde das
Kleidungsstück von einem Pelzhändler auf der Königsallee für die
Session leihweise zur Verfügung gestellt – und regelmäßig gab es
Protest von Tierschützern. Nun will der Händler

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum 15. Todestag von Prinzessin Diana

Es gibt wohl kaum jemanden, der sich nicht an
den 6. September 1997 erinnert – jenen Samstag, an dem Prinzessin
Diana beigesetzt wurde. Die Bilder, wie ihre damals 15 und zwölf
Jahre alten Söhne William und Harry den Sarg begleiteten, haben
Millionen tief berührt. Die ehemalige Kindergärtnerin hat etwas
ausgelöst in den Menschen. Und tut es noch heute. Sie, die an der
Strenge ihrer Schwiegermutter, an dem verstaubten Zeremoniell bei
Hofe und ihrem untreuen Ehemann

Westdeutsche Zeitung: Das Verteufeln Neuer Medien hilft nicht weiter = von Peter Kurz

Die Macher der Computerspielmesse Gamescom
feierten kürzlich eine Zahl: 275 000 Besucher in fünf Tagen. Aber ist
diese Zahl nicht auch erschreckend? Der Hirnforscher Manfred Spitzer,
der die steile These vertritt, dass das Internet das Gehirn
schrumpfen lässt, wird das wohl so sehen. In der Tat lassen einen die
bis zu 7,5 Stunden, die Jugendliche täglich vor Bildschirmen sitzen,
erschrecken. 7,5 Stunden, in denen sie sich nicht im richtigen Leben
bewegen. Oder doch? Entsc