Kritiker schreiben Live-Ticker ihrer Lektüre. Leser lauern auf
Autoren-Tweets. Steht der Hype um Rowlings erstes Buch nach Potter
nun für überhöhte Erwartungen? Oder für bereits erfüllte? Beides!
Ein Phänomen wie Potter ist unüberbietbar – egal, wie hoch nun die
Auflage wird. Aber: Die Aufregung beweist, wie sehr das Buch im Netz
angekommen ist. Mit Rowling hat die Literatur eine Antwort auf das
Internet gefunden.
Aufgegangen ist Michael Schumachers Stern bei
Mercedes nie. Um es salopp zu formulieren: Meistens gab die Karre
nicht mehr her, und das ein oder andere Mal schrottete ihr Fahrer sie
auch. Gelohnt hat sich diese Paarung eigentlich zu keinem Zeitpunkt,
seitdem das deutsche Werksteam und der Rekordweltmeister aus Kerpen
beschlossen, gemeinsame Sache zu machen. Endlich kommt zusammen, was
zusammengehört: So wurde das damals gesehen, als Schumacher erstmals
den Silberpfeil für ein For
Der Alptraum schlechthin: Giftige Dämpfe setzen
in einer voll besetzten Passagiermaschine die Piloten schachmatt.
Führungslos stürzt das Flugzeug ab. Glücklicherweise ist dieses
Schreckensszenario bei dem Germanwings-Flug im Jahr 2010 nicht
eingetroffen. Die Piloten konnten den Jet mit letzter Kraft sicher
auf den Boden bringen. Alle Reisenden blieben unverletzt.
Unglaublich, dass es zwei Jahre gedauert hat, bis dieser gefährliche
Zwischenfall öffentlich wurd
Collien Ulmen-Fernandes hat immer ihre Finanzen im
Blick – aus Sorge um die Zukunft: "Ich bin niemand, der naiv sein
Geld raushaut. Ich habe mir immer viele Gedanken gemacht, was ich
damit machen kann, damit es sich vermehrt. Und ich habe, glaube ich,
auch ein ganz gutes Händchen dafür", sagte Ulmen-Fernandes dem
Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe).
Diese Vorsicht habe sie von ihren Eltern "eingetrichtert"
bekommen, so die
In Bad Mergentheim und Weikersheim findet in
diesem Jahr vom 24. bis 29. September 2012 der 6. Europäische
Gesangswettbewerb "Debut" statt. SWR2 überträgt das Finalkonzert am
29. September um 20.03 Uhr drei Stunden live aus der Wandelhalle des
Kurhauses Bad Mergentheim. Den Gewinnern winken Preise im Wert von
insgesamt 30.000 Euro und Engagements an renommierten Opernhäusern.
Der Galaabend wird im Konzertsaal von Tagesschausprecher Jan Hofer
moderiert. Nach
Wie konnte es dazu kommen? Was geht in einer Frau vor, die
zwischen 2006 und heute in Serie fünf Kinder zur Welt bringt, sie
tötet und in ihrer Familie weiterlebt, als sei nichts geschehen, die
den Kindern morgens das Frühstück bereitet, während deren Geschwister
im Keller verwesen?
Es ist einfach, solche Fragen zu stellen. Jemand anderes ist
Schuld am Drama und die eigene Welt bleibt schön heil.
Der Teilsieg der klagenden Zeitungsverlage kann in dieser
Grundsatzfrage vom Teilschritt zum Meilenstein wachsen. Wenngleich
das Landgericht Köln als Einzelfallentscheidung nur die
Tagesschau-App eines einzigen Tages verbieten durfte, so hat es mit
seinem Urteil doch die grundsätzliche Lesart des
Rundfunkstaatsvertrages dokumentiert: Die öffentlich-rechtlichen
Sender dürfen im Internet nicht presseähnliche Angebote machen. Eine
durch
Illegal ist die Fotomontage eines Inkontinenz-Papstes nicht,
ehrverletzend aber sehr wohl. Mit dieser banalen Bilanz darf man das
"Titanic"-Cover endgültig aus der Debatte verabschieden. Der
Presserat hat mit seiner Rüge gegen das Satire-Magazin einen
allerletzten Schlusspunkt gesetzt, und all jenen empörten Katholiken
ein Trostpflaster spendiert, die in den letzten Wochen rechtliche
Sanktionen gegen blasphemische Kunst gefordert haben
Die Tagesschau-App vom 15. Juni 2011 ist
verboten. Das wird die ARD wenig stören, schließlich ist die Ausgabe
uralt. Aktuelle Versionen des öffentlich-rechtlichen Angebots für
Smartphones und Tablet-Computer sind weiter abrufbar. Verlagshäuser
ärgert das. Doch das gestrige Urteil ist für sie trotzdem ein
symbolischer Erfolg. Es zeigt, dass die Tagesschau-App einen freien
und fairen Wettbewerb unmöglich macht.
Die Welt scharrt mit den Hufen, weil Joanne K. Rowling mit ihrem
neuen Buch wieder allerstrengste Blockadepolitik betreibt. Doch einer
prescht vor und versteckt seine Gewissensnot einfach mal nebulös
hinter Journalisten-Kollegen aus England und Amerika. Die hätten
schließlich schon lang und breit über "Ein plötzlicher Todesfall" und
seine angeblich autobiografischen Hintergründe berichtet. Was ihm
offenbar die