In "Lincoln" und "Django Unchained" opponieren ein weißer
Präsident und ein schwarzer Revolverheld gegen die Sklaverei. Ben
Afflecks "Argo" erzählt von einem CIA-Husarenstück im Teheran der
späten 70er. Kathryn Bigelows "Zero Dark Thirty" blendet von 9/11 zur
Folter des War against terror über. Und die Serie "Homeland"
verhandelt die Kriegsgefangenschaft eines Irak-K&aum
»Es war Fastnacht im Dorf«, so liest man, und so
strömten die beiden Negerlein, die Menschenfresser, Eskimos und
Hottentotten zusammen. Eigentlich wollten sie gemeinsam Spaß haben,
aber zwei werden jetzt aussortiert: die beiden Negerlein müssen
gehen. Otfried Preußler hat sich diese niedliche Szene einfallen
lassen, im Kinderbuch »Die kleine Hexe«. Nun gibt es Leute, die
finden das nicht niedlich, die passen auf, dass wir nichts Falsches
sagen.
Die Vorwürfe gegen das ZDF und sein
Unterhaltungs-Flaggschiff "Wetten, dass…?" sind schnell sortiert.
Die Spekulationen des "Spiegel", der tragische Unfall Samuel Kochs
stehe ich einem Zusammenhang mit der Vermarktung von
Audi-Großkarossen, ist übelster Boulevard. Über einen Unfall, bei dem
sich ein Mensch eine Querschnittslähmung zugezogen hat, spekuliert
kein seriöses Medium in dieser Weise. Damit entwertet der "Spiegel"
sein
Die Originalfassung läuft ab 22.00 Uhr in der Das
Erste Mediathek sowie ab 0.20 Uhr im Ersten.
Die Freiwillige Selbstkontrolle Kino (FSK) hat den Fernsehfilm
"Operation Zucker" im heutigen Appellationsausschuss erst für
Zuschauer ab 16 Jahren freigegeben. Um der damit verbundenen
gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, zeigt Das Erste auf dem
Sendeplatz um 20.15 Uhr eine Fassung des Films mit markierter
Auslassung im Schlussteil. Dies geschieht, um dem Zuschauer au
Wirklich überraschend kommt diese Enthüllung des "Spiegels" wohl
kaum. Wer nicht jahrelang mit verbundenen Augen vor dem Fernseher
saß, wird erkannt haben, dass Thomas Gottschalk nicht nur ungehemmt
Gummibärchen bewarb, sondern auch keine Berührungsängste mit größeren
Tieren hatte. Das wird auch den ZDF-Bossen klar gewesen sein, doch
niemand traute sich, die Samthandschuhe abzulegen und dem Sonnyboy
unmissvers
Friedrich Schirmer hatte gehörigen Respekt vor dem Hamburger
Schauspielhaus, das schon Tom Stromberg nicht auf Erfolgskurs bringen
konnte. Deshalb gebührt Karin Beier ein Tapferkeitsbonus dafür, dass
sie es mit dem Riesen-Tanker wagen will. Die drohende Verzögerung
ihres groß angelegten Auftakts im Herbst wegen Sanierungsarbeiten am
Schauspielhaus ist deshalb unfair und sollte mit allen Kräften
abgewendet werden. Denn der St
Die Allianz von Gummibärchen, Autos und Gottschalk
ist einzigartig im deutschen Fernsehen. Kritik an der
"Dauer-Werbesendung "Wetten, dass …?" wird seit Jahren immer wieder
laut. Zugegeben: Der Moderator als Werber in eigener Sache – Thomas
Gottschalk war bis 2009 Gesellschafter in der Firma seines Bruders
Christoph – hinterlässt ein Geschmäckle. Zwangsläufig muss die viel
beschworene Unabhängigkeit der öffentlich-rechtlichen Sender und
ihrer
Der Siemens-Musikpreis gilt als musikalisches Äquivalent zum
Literaturnobelpreis. In einem Punkt unterscheidet er sich allerdings
wesentlich vom Preis der schwedischen Akademie: Die Siemens-Jury
zaubert keine exotischen Überraschungssieger aus dem Hut. Nein, die
Liste der Preisträger versammelt maßgebliche Namen der westlichen
Musikgeschichte, von Britten bis Berio, von Karajan bis Brendel, von
Abbado bis Jansons.
Seit 20 Jahren steht Andrea Berg auf der Bühne.
In der ARD wird die Sängerin, die mit ihren Erfolgen sogar die
Beatles schlägt, am Sonnabend (12. Januar 2013) mit einer Gala-Show
gefeiert. Mit der "Neuen Presse" aus Hannover sprach sie über ihr
Bauchgefühl, die Schlagerszene und das Phänomen Andrea Berg.
Sie sind seit 20 Jahren im Geschäft, da haben Sie viele Künstler
kommen und gehen sehen. Was ist Ihr Erfolgsrezept – warum halten Sie
Der Sarotti-Mohr fordert schon längst nicht mehr zum
Schokoladen-Konsum auf, und auch der Abzählreim von den "Zehn kleinen
Negerlein" ist wie von allein aus dem Kinderalltag verschwunden. Der
Zeitgeist, der sich in der Regel ja zuerst im Sprachgebrauch
niederschlägt, verlangt nach anderer Wortwahl. Und wenn man sich die
Sünden der Vergangenheit ins Gedächtnis zurückruft, ist das ja auch
keineswegs nur von Übel. Die Art jedoch, wie inzwischen ganze