Der neue Stalin-Kult – Wohin treibt Russland? Er
ist wieder da. 60 Jahre nach seinem Tod am 5. März 1953 wird Josef
Stalin in Russland wieder als Nationalheld gefeiert: Sein Konterfei
schmückt moderne Kunstwerke, Werbung, Schulhefte und sogar einen
"Stalinbus". In Liedern wird der Mann, der Millionen Menschen
vernichtet hat, verherrlicht, in Fernsehsendungen als einer der
größten Russen aller Zeiten dargestellt. "ttt" spricht mit Autoren,
Journalis
Grönemeyer hat sich einfach an die falsche Band gehalten: "Ich
scheiß auf deutsche Texte", sangen einst Die Sterne. Herbie hat den
ironischen Vers wahr gemacht, und sein Publikum mit englischen Songs
verprellt. Hätte er doch nur Die Fantastischen Vier zurate gezogen.
Die haben die Beziehung zu ihren Fans auf einen schlichten Begriff
gebracht: Treue. In leicht verrappter Rechtschreibung wurde sie zum
Titelthema des Songs "Troy". Die
Dies darf noch einmal der Augenblick stark gemischter Gefühle
sein: Erleichterung, weil es eine starke und traditionsreiche
überregionale Zeitung, wenn auch massiv verschlankt, doch noch in die
Zukunft schaffen könnte. Amüsierte Verwunderung, weil ausgerechnet
der politische Erzgegner früherer Jahre, die konservative FAZ, das
aufrecht linksliberale Blatt übernimmt. Die großen politischen Lager
und Grabenkämpfe der jüngere
Der Kulturkonvent des Landes Sachsen-Anhalt fordert
eine Erhöhung des Landeskultur-Etats von derzeit 85,2 Millionen Euro
auf jährlich 100 Millionen Euro plus Finanzausgleich. In Magdeburg
wird heute der Abschlussbericht übergeben, der im Auftrag des
Landtages Empfehlungen zur Entwicklung der Kulturlandschaft bis 2025
bieten soll. Der 158-seitige Bericht zielt auf einen Umbau der
Kulturförderung, der eine Professionalisierung der Verwaltung,
Begutachtung und Vermarktun
Der Standort Deutschland braucht bestens
ausgebildete junge Menschen mehr denn je. Da passt es ja gut, dass
die Studentenzahlen neue Rekordwerte erreichen. Das ist ebenso
erfreulich, wie es dank der doppelten Abiturjahrgänge vorhersehbar
war. Allein: Jetzt steht die Bildungspolitik ratlos vor diesen 2,5
Millionen studierwilligen Jugendlichen, und es fehlt an allem: an
Professoren, an bezahlbaren Unterkünften, an der kompletten sozialen
Infrastruktur.Die Situation kommt nicht &uu
Heute Abend um 20 Uhr endet das Pontifikat von
Benedikt XVI. Nicht, weil der Himmel ihm eine Frist gesetzt hätte.
Sondern weil ein hoch betagter Mann seine Kräfte angesichts einer
sich schnell verändernden Welt realistisch einschätzt: Physisch und
mental zu schwach, um das nötige Tempo noch halten zu können. Alles
hat seine Zeit, sagt der Prediger Salomo in der Bibel. Rückte der
polnische Vorgänger Johannes Paul II. mit seinem öffentlichen Leide
Es hat einen Grund, dass der Begriff des
"Fremdschämens" immer häufiger gebraucht wird. Der amerikanische
Medienwissenschaftler Neil Postman wusste schon Mitte der 80er-Jahre,
was auf eine Gesellschaft mit entfesseltem Fernsehen zukommen würde:
Die totale Enthüllung, bei der zutiefst private Bereiche des Lebens
offengelegt würden, habe nicht nur den Abbau des Schamgefühls,
sondern auch den Zusammenbruch gewachsener und moralisch begründeter
Verh
Herodes beeindruckte als kraftvolle Herrschergestalt. Ein
Friedensfürst war er nicht. Kriege, Mordkomplotte und nicht zuletzt
der Kindermord von Bethlehem haben seinen Ruf nachhaltig verfinstert.
Jetzt steht er wieder mitten im Konflikt. Passt das nicht bestens
zusammen? Nein, überhaupt nicht. Denn der Streithansel aus antiker
Zeit könnte heute Stoff für Überlegungen zum Frieden liefern. Schon
der Blick auf die Konflikte von einst wä
Warum nur? Warum tut sich Natascha Kampusch das
an? Interviews, Talkshows, Buch und jetzt der Film, in dem erstmals
auch der sexuelle Missbrauch, die Vergewaltigungen thematisiert
werden. Angefeindet wird das Entführungsopfer deshalb vor allem in
ihrer Heimat Österreich. Die, die ihr nicht wohlgesinnt sind, werfen
ihr vor, schamlos den Voyeurismus der Menschen zu nutzen, um sich die
Taschen zu füllen. Sie selbst sieht das anders. Für Natascha Kampusch
ist es vermutlich d
Thomas Helmer, Ex-Profi von Borussia Dortmund
und des FC Bayern, sieht die in der Meisterschaft abgeschlagene
Borussia im Viertelfinal-Kracher des DFB-Pokals an diesem Mittwoch
"absolut auf Augenhöhe. Das hat sie schon beim 1:1 in der Bundesliga,
in München, schon bewiesen." Im Interview mit der in Bielefeld
erscheinenden Neuen Westfälischen (Mittwochausgabe) erklärte der
Europameister von 1996, dem BVB fahle es in der Bundesliga nur an
Stabilität: "