Rheinische Post: Sänger Thomas Quasthoff mag David Garretts Klassik-Pop nicht

Der Sänger Thomas Quasthoff erträgt die Musik
des Star-Geigers David Garrett nicht. "Wenn das, was er machen würde,
wirklich gut wäre, ginge es ja noch. Aber Klassik verpoppen und dann
auch noch schlecht verpoppen? Da hört es auf", sagte der 53-Jährige
im Gespräch mit der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Mittwochausgabe). "Also, wenn ich Popsongs mit so einer
Klassik-Geige höre, zieht es mir die Schuhe aus

30 Jahre Bildungszentrum Kloster Banz / Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hält Festrede (BILD)

30 Jahre Bildungszentrum Kloster Banz / Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hält Festrede (BILD)

Vor 30 Jahren wurde Kloster Banz am Obermain als zweites
Bildungszentrum der Hanns-Seidel-Stiftung eröffnet.
"Gesellschaftlicher Zusammenhalt und politische Bildung" heißt das
Thema von Festredner Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich,
der am kommenden Sonntag, 5. Mai 2013, vor 200 geladenen Gästen im
Kaisersaal sprechen wird. Mehrere hunderttausend Männer und Frauen
besuchten in den vergangenen drei Jahrzehnten ein Seminar zur
politischen Bildung

Neue OZ: Kommentar zu Theater

Kleines Theater mit großen Vorhaben

Der Eindruck drängt sich auf beim Blick auf den neuen Spielplan:
Das Osnabrücker Theater will über spannende Autoren und Regisseure
hinaus auch Projekte angehen, an denen es selbst brennend
interessiert ist. Bachs Johannespassion, gespielt von Osnabrücker
Bürgern und einstudiert vom spirituell passionierten Künstler und
Regisseur Andrej Woron, wenn das nicht elektrisiert! So auch
Opernausgrabungen wie Dvoraks &quot

Frankfurter Neue Presse: Monarchie zwischen Märchen und Marketing. Pia Rolfs über den Thronwechwel in den Niederlanden.

Mit dem 46-jährigen Willem-Alexander
wird der erste aus der Generation der europäischen Thronfolger zum
König. Wie etwa Felipe von Spanien oder Victoria von Schweden wirkt
er volksnah und gewinnt mit seiner jungen Familie die Herzen der
Menschen. Doch als König musste er sich noch nicht beweisen, den
Spagat zwischen Märchen und Moderne noch nicht bewältigen.

Sein Königshaus, das teuerste in Westeuropa, stiftet emotionalen
Zusammenhalt und Identit&auml

Neue OZ: Kommentar zu Deutscher Filmpreis

Die Debatte geht weiter

Mit der Lola-Gala beweist die Filmakademie: Der Preis will mehr
als TV-taugliche Langeweile. Alle Argumente gegen das Verfahren sind
damit nicht entkräftet. Dass die Branche sich selbst prämiert, hat
sie mit den Oscars gemein – fragwürdig bleibt es trotzdem. Auch die
Verknüpfung von Auszeichnung und Fördergeld bleibt problematisch.
Diesmal bildete sie nicht einmal die Produktionsaufwände ab: Der
Siegerfilm "Oh Boy" spielt

Schwäbische Zeitung: Zusammenlegung von Orchestern ist einfach skandalös – Kommentar

Wer am Mäusefutter spart, bekommt die Elefanten
nicht satt. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann noch
vergangene Woche bei einer Tagung zur Zukunft der Kultur gesagt. Das
kann man als Bekenntnis zu einer Kulturpolitik verstehen, die sich
nicht am billigen Populismus orientiert.

Die Einsicht in die Mäuse-Elefanten-Nummer ist offenbar nicht bis
zum SWR-Rundfunkrat vorgedrungen: Der SWR will 160 Millionen Euro
sparen. Da hat die Intendanz unter Führung von Pet

WAZ: Diese Schuld verjährt nicht. Kommentar von Christopher Onkelbach

Über seine Vergangenheit hat er nie viele Worte
verloren. Ob und in welcher Form Horst Tappert im Krieg an
Gräueltaten beteiligt gewesen war, ist unklar. Fest steht: Als
19-Jähriger gehörte er der verbrecherischsten aller Kampftruppen an.
Als Mitglied der Waffen-SS diente er ab 1943 im
Panzergrenadierregiment "Totenkopf" und war offenbar an der Ostfront
eingesetzt. Sein Truppenteil beging Kriegsverbrechen an Zivilisten
und Gefangenen. Ausgerechnet Horst Tappe

Vier Lolas für den WDR beim Deutschen Filmpreis 2013 – Silberne Lola für „Hannah Arendt“

Am 26. April wurden im Berliner Friedrichstadt-Palast
zum 63. Mal die Preisträger des Deutschen Filmpreises, der Lola,
bekanntgegeben. Der WDR erhielt vier der begehrten Trophäen für
ARD-Koproduktionen, an denen er beteiligt ist. Zwei Auszeichnungen
gingen an "Hannah Arendt", jeweils eine Lola an "Kaddisch für einen
Freund" und "Das Leben ist nichts für Feiglinge".

WDR-Fernsehfilmchef Gebhard Henke: "Die Lolas, aber auch die
No