Neue OZ: Kommentar zu Theater





Kleines Theater mit großen Vorhaben

Der Eindruck drängt sich auf beim Blick auf den neuen Spielplan:
Das Osnabrücker Theater will über spannende Autoren und Regisseure
hinaus auch Projekte angehen, an denen es selbst brennend
interessiert ist. Bachs Johannespassion, gespielt von Osnabrücker
Bürgern und einstudiert vom spirituell passionierten Künstler und
Regisseur Andrej Woron, wenn das nicht elektrisiert! So auch
Opernausgrabungen wie Dvoraks “Vanda”oder Braunfels– “Die Vögel”.
Tanzfans freuen sich voll Bewunderung auf die Rekonstruktion einer
Mary-Wigman-Choreografie. Im Schauspiel schafft es Peter Handke mit
seinem gefeierten Stück “Immer noch Sturm” nach Osnabrück. Und die
“Spieltriebe” klopfen unsere leicht trübe Realität auf Gegenentwürfe
und Utopien ab. Wenn das auf so hohem Reflexions- und Kunstniveau
stattfindet wie bei Ralf Waldschmidts ersten “Spieltrieben”, dann
wächst ein kleines Theater groß über sich hinaus.

Christine Adam

Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

veröffentlicht von am 29. Apr 2013. gespeichert unter Allgemein. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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