Die Geschworenen haben gesprochen, die besten Opernhäuser, Sänger,
Regisseure sind gekürt – so weit, so gut. Etwas schwieriger wird die
Festlegung auf das Ärgernis des Jahres: Nazisymbole auf der
Opernbühne, festgemacht am Beispiel des Düsseldorfer "Tannhäuser".
Denn in dem Fall sind nicht die Bilder das Problem, sondern die
völlig inakzeptable Reaktion des Theaters auf die harsche Kritik.
Wird der Nachwuchs vernünftiger? Oder aber
zahlen sich die Präventionsmaßnahmen aus? Wie auch immer: Die
Tatsache, dass es in der Altersgruppe der 12- bis 14-Jährigen 2012
deutlich weniger Fälle vom Saufen bis zum Umfallen gegeben hat als im
Jahr davor, ist erfreulich, ein kleiner Lichtblick. Schließlich
werden bei allen bis zur Besinnungslosigkeit führenden
Alkoholexzessen Hirnzellen unwiderruflich zerstört, damit Schäden
fürs Leben ange
Am 10. Oktober, am Tag des Blitz-Marathons,
heißt es für Autofahrer: 30 Minuten früher zur Arbeit aufbrechen.
Dann wird wieder flächendeckend geschlichen. Nicht, dass schon genug
Fahrer konstant 40 km/h in der Stadt und 80 auf der freien Landstraße
fahren würden. Solche Blockierer werden nur allzu selten angehalten.
Dass stattdessen ständig die zur Kasse gebeten werden, die vielleicht
mal 60 statt 50 fahren, ist ärgerlich – das denken viele Autofahre
Ist der eine Regisseur dem Regime genehm, der andere nicht? Der
Iran behandelt seine Filmemacher jedenfalls auffällig ungleich.
Mohammad Rasoulof wird mit einem faktischen Reiseverbot belegt,
Asghar Farhadi für den Oscar vorgeschlagen. Dahinter steckt jedoch
keine Schlamperei, sondern eher Methode.
Denn mit dieser Praxis macht sich das Regime für seine
Kulturmacher unberechenbar. Kein Kreativer weiß, wie die Machthaber
auf sein Schaffen reagier
Eigentlich verlangen Frauen gar nicht nach
einem Superman, der alles kann und unter einen Hut bringt. Sie
verlangen nur, dass Aufgaben gerecht verteilt, Entscheidungen
gemeinsam besprochen und sie als gleichberechtigte Partner akzeptiert
werden. Es dauert wohl noch ein bisschen, bis sich Männer davon nicht
mehr verunsichern lassen, sondern ihren Mann stehen: als Partner,
Vater, Freund und Kollege. Die alten Rollen brauchen wir nicht mehr.
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Die Berliner Mauer fiel 1989, doch schon im Jahr zuvor lag eine
Aufbruchstimmung der besonderen Art in der Luft. Dafür sorgten Joe
Cocker, James Brown und Bruce Springsteen. Wie weitere hochkarätige
Rockstars aus dem Westen gaben sie im Sommer 1988 im Ostteil von
Berlin bejubelte Konzerte. An den denkwürdigen Sommer vor 25 Jahren
erinnert Radioeins vom rbb mit einem speziellen Radioday. Am 3.
Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, steh
Die Aktion des Künstlers Santiago Sierra bereitet Unbehagen. Zum
einen wird da eine Pappkarton-Skulptur kurzerhand zur Performance
zweckentfremdet. So viel Freiheit der Kunst muss nicht jedem
Ausstellungsbesucher gefallen. Denn den afrikanischen Wanderarbeitern
geht es weniger um die Kunst als um ihr Schicksal und den Wunsch,
dauerhaft in Deutschland bleiben zu können. Wenn ihre Aktion Erfolg
haben sollte, dürften bald viele Kunstwerke in Deutschland von
Jetzt dreht es sich wieder, das alljährliche Karussell der
Spekulationen und sich widersprechenden Kriterien. Denn: Wie so oft
könnte die Stockholmer Kommission abermals einen
Literaturnobelpreisträger aus dem Hut zaubern, mit dem niemand
gerechnet hat.
Trotzdem: tapfer mitspekuliert und mitsortiert. Die Nordamerikaner
haben seit Jahren schlechte Karten. Also anstelle eines großartigen
Erzählers von westlichen Gesellschaften wie Philipp
phoenix-Programmhinweis: Mein Ausland – Unter dem
Tafelberg – Geschichten aus Kapstadt, Sonntag, 20. Oktober 2013,
21.45 Uhr
Südafrika ist knapp 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid noch
immer ein Land der krassen Gegensätze. Nirgendwo in der Welt ist die
Arm-Reich-Schere so groß wie hier. Aber: in Kapstadt tut sich
einiges.
Südafrika-Korrespondentin Ariane Vuckovic erzählt für phoenix
Geschichten von Menschen, die etwas verändern. Sie begleitet
"Markus Lanz so sicher im Sattel wie einst John
Wayne"
Redaktionsleiter von "Wetten, dass..?" steht zum Moderator –
Oliver Heidemann: Noch etwas Fleisch am Knochen
Osnabrück.- Der neue Redaktionsleiter von "Wetten, dass..?" hat
ein klares Bekenntnis zu Moderator Markus Lanz abgelegt: Dieser sitze
so sicher im Sattel "wie John Wayne in besten Zeiten", sagte Oliver
Heidemann der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagausgabe). Lo