Klar, die Tatsache, dass zu den drei diesjährigen
Nobelpreisträgern für Medizin mit dem in Göttingen geborenen Thomas
Südhof auch ein Deutscher gehört, ist ein besonderer Grund zur
Freude.
Immerhin ist es schon fast fünf Jahre her, dass ein Landsmann
diesen Preis erhielt: Damals wurde Harald zur Hausen für die
Entdeckung der Papilloma-Viren geehrt, die Gebärmutterhalskrebs
auslösen. Über das Geburtsl
Bitte nicht schon wieder Ingolstadt und bitte
nicht schon wieder einen legalen Waffenbesitzer als Täter: Die
oberbayerische Stadt wird seit Wochen von einer Welle von
Gewaltverbrechen erschüttert, für die es in der Vergangenheit kein
Beispiel gibt: Ein Stalker nimmt Geiseln im Rathaus, ein 50 Jahre
alter Mann wird auf der Straße erschossen, ein junger Obdachloser
wird erschlagen. Ein Elektroniker tötet den Ex-Mann seiner Ehefrau.
Was ist da los? Noch etwas fä
Die Buchbranche feiert in Frankfurt ihr Herbstfest
und fürchtet doch das große Blätterwaldsterben: Da schießen
Startup-Verlage für E-Books aus dem Boden oder Internet-Anbieter, die
Autoren bei der Selbstvermarktung helfen. Bereits jeder fünfte
Deutsche liest einer Umfrage zufolge digitale Bücher. Der
Umsatzanteil der E-Books verdreifachte sich im Vergleich zum Vorjahr
– auf nun 9,5 Prozent. Stirbt das Kulturgut Buch?
Anders als noch vor zwanzig Jahren gibt es heute nicht nur aus
Sicht der Besetzer der "Roten Flora" gute Gründe, die Institution im
Hamburger Schanzenviertel zu erhalten.
Denn einstmals ein Ort, von dem aus sich die Autonomen letzte
Rückzugsgefechte mit dem vermeintlichen Klassenfeind lieferten, hat
sich die "Rote Flora" im Laufe der Jahre zu einer festen Institution
entwickelt, von der auch breite Bevölkerungsschichten
Die Krise von "Wetten, dass..?" macht dem ZDF
zu schaffen. Die öffentliche Unruhe lenkt den Blick ab von anderen
Formaten, mit denen der Sender Erfolge verbucht: gute fiktionale
Filme, das beliebte "heute journal" und in den Spartenkanälen
versteckte Highlights wie "Herr Eppert sucht…". "Wetten, dass…"
kann bleiben, wie es ist.
Die Zeit wird zeigen, ob das Format mit niedrigeren Quoten als
bisher überlebt. Die Kraft für In
Die Deutsche Bahn hat am Sonntagnachmittag im
Hauptbahnhof Bielefeld einen ICE teilräumen lassen. 50 Passagiere des
ICE 940/950 von Berlin nach Köln, die keine Reservierung hatten,
mussten den Zug verlassen. Das berichtet das Bielefelder
Westfalen-Blatt (Montags-Ausgabe). Die Bahn begründete die
Zwangsmaßnahme mit »Sicherheitsgründen«. Der Zug sei überfüllt
gewesen. »Eine halbe Stunde vor Ankunft in Bielefeld wurde über
Lautspreche
Nicht nur die Überziehungszeit der Sendung
am Sonnabend kündete von einem zähen Abend. Wer solch ellenlanges
Geschwafel bis zum Schluss durchsteht, muss vielleicht Langeweile
haben. Von neuem Konzept jedoch keine Spur. Also warum sollte man
sich das drei geschlagene Stunden antun? Und das noch in Familie? Um
Cher zu sehen? Harrison Ford? Sylvester Stallone? Ikonen, ohne
Zweifel. Doch was nützt aller Glamour, wenn er altbacken präsentiert
wird? So waren letztlich d
So funktioniert Forschung richtig: 15 Museen klären eine Frage
auf, mit der jedes einzelne Haus überfordert wäre. Wem gehören heute
Bilder, die während des Dritten Reiches dunkle Wege gingen? Die
Antwort auf diese Frage erfordert jahrelange Kleinarbeit.
Rückgabeforderungen von Erben der Verfolgten setzen die Museen unter
Druck. Sie sind gehalten, im Zweifelsfall Bilder zurückzugeben. Oft
geht es dabei um Schlüsselwerke der
Kinder aus dem Katalog. Groß, stark, hübsch,
intelligent – alles ganz nach Wunsch. Am besten auch noch geliefert
frei Haus. Ist doch sicherlich auch machbar. Aber gleichwohl auch
unfassbar. Mit dem jetzt genehmigten Patent wird die Menschenwürde
mit Füßen getreten. Zwar gilt die Zulassung derzeit ausschließlich
für die USA. Doch wer will schon ausschließen, dass Paare aus Europa
die Chance nutzen und die Bestellung dort abgeben? Mit den
entsprec
Der Fußball-Weltverband wird Katar nicht einmal
mahnend auf die Finger klopfen, wenn es um die lebensbedrohlichen
Bedingungen geht, unter denen dort die Gastarbeiter ihr Tagwerk
verrichten. Faktisch steht die Fifa nicht in der Verantwortung, das
stimmt. Aber sich empören, einschreiten und engagieren für die
Menschen, die die WM offenbar unter qualvollen Zuständen überhaupt
erst möglich machen, muss schon verlangt werden. Die Nachricht von
den regelmä&sz