Nona Simakis & Zehra Anders laden ein
Ruhrpottlesung sucht Autor/innen aus dem Ruhrgebiet bzw. NRW,
für Buchlesungen
Ruhrpottlesung sucht Autor/innen aus dem Ruhrgebiet bzw. NRW,
für Buchlesungen
Geplante Themen:
Bericht aus der Hölle
Ein Tagebuch über Folter in Guantanamo
Randale in Rostock-Lichtenhagen
Das moralische Versagen einer Gesellschaft als Kinodrama
Post von "Pegida"
Wie Autoren aus Hass Kultur machen
Tanzen im Angesicht des Todes
Wie Tante Roosje Auschwitz überlebte
Der ganz alltägliche Wahnsinn
Peter Pillers Blick in die deutsche Seele
Moderation: Max Moor
Redaktion: Susanne Schettler, Regina Rohde
Pressekontakt:
Agnes Toellner,
Die Kabarettistin Gerburg Jahnke aus Oberhausen,
bekannt als frühere Hälfte des Missfits-Duos und Moderatorin der
"Ladies Night" in der ARD, wird am Sonntag, 18. Januar, 60 Jahre alt.
"Ich mache eine Party und lade noch ältere Menschen ein. Dann bin ich
das jüngste Huhn", sagte sie in einem Interview mit der Westdeutschen
Allgemeinen Zeitung (WAZ, Donnerstagausgabe). Außerdem sei sie ja in
guter Gesellschaft: "Knebel ist 60 geworden. Und Schm

Wer auf den "Karneval in Venedig" steht, der
muss nicht nach Italien reisen. Die Lagunenstadt ist nur einen
Steinwurf entfernt und gerade in Schärding zu Gast. Demnach hat der
Fasching in der Barockstadt Schärding heuer ein "italienisches"
Gesicht.
Die neue Lichtspiele-Show, die noch bis 22. Februar 2015
präsentiert wird, entführt die Besucher in die faszinierende Welt des
Karnevals in Venedig. Farbenprächtige Masken und goldene Handfächer
we
Der Begriff "Lügenpresse" ist bösartig – auch
wenn er von der Meinungsfreiheit geschützt ist. Er beleidigt einen
ganzen Berufsstand. Das Abendland retten wollen und die freie Presse
verunglimpfen – das ist eine der vielen Ungereimtheiten der
Pegida-Bewegung. Vollständig objektiv zu berichten ist schwierig,
vielleicht sogar unmöglich. Alles Schreiben ist eine Annäherung an
die Wirklichkeit. Und immer wieder scheitern Journalisten daran.
(…) Journal
Sprachwissenschaftler wie Politiker mögen es nur
gut meinen, und jeder Historiker wird ihnen beipflichten: Die
Verwendung der Vokabel »Lügenpresse« ist mehr als eine sprachliche
Entgleisung. Dennoch hat die Wahl des Begriffs »Lügenpresse« zum
»Unwort des Jahres« einen faden Beigeschmack. Sie misst vor allem der
»Pegida«-Bewegung eine Bedeutung bei, die sie nicht verdient.
Zugleich haben es die deutschen Medien nicht nötig, d
Man mag von Ziegenhoden-Snacks und
Kakerlaken-Bädern halten, was man will: Der Erfolg gibt dem
"Dschungelcamp" Recht. Die Show trifft den Geschmack vieler
Zuschauer. Schon seit zehn Jahren ziehen Prominente, die keine mehr
sind oder nie welche waren, in das Exotencamp ein, um dem Publikum
Ekel-Erlebnisse und viel Gezicke zu präsentieren. 2013 war die
Sendung sogar für den Grimme-Preis nominiert. Medienexperten loben
die "gut gemachte Unterhaltung". Die S
Sie skandieren "Volksverräter". Sie wettern gegen
"Überfremdung". Sie beschwören den "Untergang des Abendlandes". Sie
verunglimpfen Medien, die ihnen pauschal als "Lügenpresse" gelten.
Wenn Pegida-Anhänger auf die Straße gehen, marschieren in ihren
Reihen nicht nur im Geiste Kampfbegriffe mit, die ideologisch
belastet sind. Mal wandelt das Anti-Islam-Bündnis auf den
rhetorischen Spuren einer antidemokratischen Apok
Selbstverständlich werden die Pegida-Demonstranten
der "Lügenpresse" nicht glauben können, dass "Lügenpresse" zum Unwort
des Jahres gewählt worden ist. Und sie werden wohl auch nicht
wahrhaben wollen, dass es ein Propaganda-Begriff von Nazis ist, alten
wie neuen.
Das Problem, das hinter dieser pauschalen Denunziation steckt, ist
die Vorstellung, es gebe nur die eine Wahrheit und diese habe die
Presse zu verkünden. Die Meinung, im Vollbesit
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