Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Musik / Salzburger Festspiele

Fette Brocken

Nach Luigi Nonos "Al gran sole" und Wolfgang Rihms "Dionysos"
kehren die Salzburger Festspiele wieder zur Kulinarik zurück.
Allerdings fährt das Festival angemessen auf: "Macbeth", "Frau ohne
Schatten" und "Makropulos" sind fette Brocken. Trotzdem: Von der
Avantgarde rückt Interims-Chef Markus Hinterhäuser auf der Opernbühne
ab.

Dabei zeichnet gerade der einstige Konzertchef in seinem Bereich
f&

WAZ: Paragrafen-Reiter. Kommentar von Jens Dirksen

Selbstverständlich ist es ein Fall von aggressiver
Bettelei, wenn Kindergärten für das Einüben von Martinsliedern
Gebühren bezahlen sollen. Auch dann, wenn es sich um eine moderne
Bearbeitung von "Rabimmel, rabammel, rabumm" handelt.

Schlimm genug, dass die Kinder kaum singen und mancher Martinszug
schnattert wie eine Horde Gänse. Aber dass die Tantiemen-Eintreiber
von der Gema sogar für Brauchtums-Gesänge kassieren, grenzt an
Paragrafe