Neue OZ: Kommentar zu Kulturpolitik

Erst Subventionen ermöglichen das Risiko

Von allem zu viel und immer das Gleiche": Der Untertitel des
Buches "Der Kulturinfarkt" klingt nach kulturkritischem Genörgel,
trifft bei den Opernspielplänen aber die Sachlage. Zu viel Oper kann
es, gerade für ihre glühenden Verehrer, natürlich nie geben. Aber die
Diagnose, dass immer die gleichen Renner von "Zauberflöte" bis "La
Traviata" die Spielpläne dominieren, ist s

WAZ: Ego war gestern. Kommentar von Jürgen Overkott

Zehn Jahre sind im bürgerlichen Leben eine lange
Zeit, im Fernsehen eine Ewigkeit. "Deutschland sucht den Superstar"
(DSDS) startete 2002. Die RTL-Sendung begründete ein neues Genre: die
Castingshow.

Das Format knüpfte an die Erlebniswelt junger Leute an:
Wettbewerb, Auslese, gesucht wurde der beste Sänger mit den härtesten
Nerven. Chef-Juror Bohlen verschärfte das Leistungsprinzip zum
TV-Darwinismus. Das Konzept traf den Nerv der Zeit. DSDS feiert

Deutscher Kulturförderpreis 2012: Jetzt bewerben!

Sind Sie bereits Kulturförderer? Werden Sie ein
ausgezeichneter Kulturförderer!

Viele Unternehmen wissen nicht nur um die sinnstiftende Verbindung
von Kultur und Wirtschaft, sondern leben diese auch in der Praxis. Um
diese Unternehmen in ihrem kulturellen Engagement zu bestärken und
weitere zur Nachahmung anzuregen, vergibt der Kulturkreis der
deutschen Wirtschaft gemeinsam mit seinen Partnern Süddeutsche
Zeitung und Handelsblatt auch 2012 den Deutschen Kulturför

Kölner Stadt-Anzeiger: Niedecken freut sich über die Wahl Gaucks

Wolfgang Niedecken freut sich über die Wahl Joachim
Gaucks zum Bundespräsidenten. Das sagt er im Gespräch mit dem "Kölner
Stadt-Anzeiger" (Montagsausgabe). Gaucks erste Rede nach der Wahl in
der Bundesversammlung habe ihm gut gefallen, so der Sänger der Kölner
Rockband BAP. "Der Satz, dass man nie eine Wahl auslassen soll,
spricht mir aus dem Herzen." Gemeinsam mit Bundeskanzlerin Angela
Merkel werde Gauck bewirken, dass das Pendel von der Bo

Neue OZ: Kommentar zu Kultur

Kostbares Kritikerurteil

Kritiker mäkeln nur. Sie selbst könnten es im Zweifelsfall nicht
besser als die Künstler, die sie allzu gern mit Häme überziehen.
Zumindest diesen Vorwurf an die Adresse der Kritik hat der Mann von
der "Mitteldeutschen" glänzend widerlegt. Er kann beides:
Theaterstücke schreiben und ihnen öffentliches Echo verschaffen.
Respekt? Nein.

Der Kritiker hat betrogen – seine Leser, seine Kollegen, seine
Zuschauer. B