Negativpreise schaffen große Momente für Besserwisser und
Pedanten. Besonders, wenn es um Sprache geht. Der Eifer der Empörten
ist hier enorm und trifft oft die Falschen – zuletzt ein Unwort, das
nur per Hörensagen in die Welt gekommen war. Diesmal ist zumindest
auf dem ersten Rang ein echter Übeltäter. Wenn die Kulturhauptstadt
ihre eigene Sprache nicht spricht, ist das peinlich.
Vorsorge ist gut, Vorsorge ist wichtig. Und –
was noch viel entscheidender ist: Vorsorge kann wesentlich dazu
beitragen, Krebserkrankungen frühzeitig zu erkennen. Die jetzt
vorgestellten neuen Zahlen hinsichtlich der Mammographie belegen zwar
noch immer nicht eindeutig, dass die Sterberate von an Brustkrebs
erkrankten Frauen aufgrund der Reihen-Untersuchung tatsächlich
zurückgeht. Doch fest steht, dass die Zahl der Frauen, bei denen die
Brust aufgrund der Früherkennung
Ausstellung bietet ungewöhnliche Einblicke in
die Berliner Wohnkultur / Aareal Bank und Aareon sind langjährige
Partner der Immobilienwirtschaft
Die Aareal Bank Gruppe fördert als langjähriger Partner der
Immobilienwirtschaft die Erlebnis-Ausstellung "Berliner Einsichten –
20 Jahre Wohnen in der wiedervereinigten Hauptstadt". Die
Ausstellung, die unter der Schirmherrschaft des Regierenden
Bürgermeisters Klaus Wowereit steht, wurde gestern Abend in Ber
Am 28. August 2010 beginnt die 140. Spielzeit der Dresdner Philharmonie mit dem Eröffnungskonzert um 19.30 Uhr. Die Musiker spielen unter der Leitung von Chefdirigent Rafael Frühbeck de Burgos, als Solist wird Julian Rachlin an diesem Abend auf der Bühne im Kulturpalast zu erleben sein.
Tomás Marco
Through the Looking Brahms (UA)
Johannes Brahms
Konzert für Violine und Orchester
D-Dur op. 77
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Auf die Verkündigung des Leitungsteams für den Bayreuther "Ring"
wartet die Wagner-Gemeinde ähnlich gebannt wie die Katholiken auf die
eines neuen Papstes. Nun steigt erster dünner Rauch am Grünen Hügel
auf: Der Dirigent für die Neuproduktion im Wagnerjahr 2013 steht
fest. Mit Kirill Petrenko gibt dann ein Vertreter jener
charismatischen Dirigenten-Generation sein Bayreuth-Debüt, die seit
einigen Jahren da
Zwei Jahre Freiheitsstrafe, die zur Bewährung
ausgesetzt sind, hat das Gericht Nadja Benaissa auferlegt. Ein
Urteilsspruch, der durchaus als angemessen anzusehen ist. Anders die
Festnahme der jungen Frau 2009 in einem Nachtclub sowie die
anschließenden Verlautbarungen der Staatsanwaltschaft über die
HIV-Infektion und die Zahl der Partner, mit denen Benaissa
ungeschützten Geschlechtsverkehr hatte. Das war deutlich überzogen.
Im Gegensatz dazu hat das Gericht nun A
Nadja Benaissa muss nicht ins Gefängnis, aber sie
ist keinesfalls freigesprochen. In sehr deutlichen Worten hat Richter
Dennis Wacker gesagt, dass er über eine schwere Straftat zu urteilen
hatte und nicht etwa Fahrlässigkeit: Benaissa wusste, dass sie das
Aids-Virus in sich trägt, sie wusste, wie leicht die Krankheit
übertragbar ist, sie hatte einen tödlichen Wissensvorsprung. Dass sie
schwieg und einen Mann ansteckte, war gefährliche Körperverletzung.
Einige der ideologischen Grabenkämpfe der siebziger
Jahre scheinen in der Schulpolitik dann doch überwunden. Wer für ein
Pflichtfach Wirtschaft eintritt, muss sich nicht mehr als
Erfüllungsgehilfe des Großkapitals beschimpfen lassen. Wer
Rechtskunde von Richtern erteilen lässt, stellt heute keineswegs die
Autonomie des Systems Schule infrage. Wer Medienkompetenz im
allgemeinen Fächerkanon wünscht, gilt längst nicht mehr als Jünger
flü
Das Josef Albers Museum Quadrat in Bottrop zeigt die erste Einzelausstellung des amerikanischen Malers Ad Reinhardts nach über 25 Jahren in Europa. "Letzte Bilder" ist eine Ausstellung, die eng mit der Witwe und der Tochter des Künstlers zustande gekommen ist. Sie konzentriert sich auf die Zeit von ca. 1950 bis zum Tod des Künstlers 1967. »Am Anfang ist das Ende«, war für ihn Programm und Verweigerung herkömmlichen Malverständnisses gleicherm
# KÖLN. "Das ist der Hammer", sagt Karin Beier, die
Intendantin des Kölner Schauspiels. "Ich habe jetzt erhöhten
Blutdruck." Eine Jury von 42 Theaterkritikern hat das Kölner
Schauspiel zum "Theater des Jahres" gewählt, wie das Magazin "Theater
heute" mitteilte. Gleichzeitig kürten die Kritiker Beiers Regiearbeit
"Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen" zur "Inszenierung
des Jahres". Das i