Ein Formfehler! Das kann passieren, nicht nur in
Italien, auch in Deutschland. Im Ruhrgebiet wurde unlängst ein
Sexualstraftäter freigelassen, für den Sicherungsverwahrung in
Aussicht gestellt war, einzig, weil eine Frist versäumt wurde. Und
doch kommt man unwillkürlich ins Grübeln, vor allem wenn man die
Dimension erahnen kann, mit der die Mafia die italienische Wirtschaft
im Griff hat. Wie kann es geschehen, dass mit Antonio Pelle ein zu
langer Haft verurtei
Manege frei für die Landwirtschaftsminister der
Länder. Sie sorgen sich zurecht um das Wohl von Zirkustieren.
Schimpansen teilen zu fast 99 Prozent ihr Erbgut mit dem Menschen –
dem Lebewesen, das sie hinter Gitter steckt und zu Faxen animiert,
zum Vergnügen des Publikums und zur Mehrung des Wohlstands der
Zirkusfamilie. Ein unwürdiges Schauspiel. In den Fußgängerzonen, wo
sich Lamas und Zwergponies in der Vorweihnachtszeit bettelnd die
Beine in den Bauch ste
So ist das mit den Feindbildern. So etwas wie schlichtes Mitgefühl
kommt darin nicht vor. Deshalb muss die chinesische Regierung den
Spieß umdrehen: Hinter den mitfühlenden Spenden für Ai Weiwei sieht
sie den Künstler selbst als profitgierigen Drahtzieher. Von allein
wäre das in der Mehrheit "radikale und konfrontative Positionen"
ablehnende Volk ja nicht auf die Idee gekommen, dem Künstler helfen
zu wollen. Ill
Geschichte, Wirkung und gelebte Gebote der
wichtigsten Texte der fünf Weltreligionen, dazu ausgewählte Passagen
aus Bibel, Koran, Thora, Veden und Tripitaka, spannende Porträts
ihrer wichtigsten Wegbereiter sowie moderner Gläubiger aus aller Welt
/ Ab sofort im Handel erhältlich
Hamburg, 7. November 2011 – Sie haben aus lose verbundenen
Glaubensgemeinschaften Weltreligionen werden lassen, die unsere
Wertvorstellungen, den Alltag und die meisten Kriege unserer Ze
Aus Sicht des Filmstandorts Deutschland sind die Nominierungen für
den Europäischen Filmpreis deprimierend. Lediglich Tom Tykwer ist mit
seinem im besten Sinne bemerkenswerten Beziehungsdrama "Drei" noch im
Rennen – in der Neben-Kategorie "Bester Schnitt".
Lässt sich das mit der starken Konkurrenz erklären? Es gibt ja den
erklärten Willen, dem deutschen Film zu neuem Ansehen zu verhelfen.
Allein: Politische
Hape Kerkeling mag »Wetten, dass . .?« nicht
moderieren. Viele haben es kommen sehen, manche sind überrascht – und
die Mainzelmänner haben ganz gelassen reagiert. »Schade«, sagte der
ZDF-Programmdirektor Thomas Bellut. Das war alles. »Würden Sie die
Nachfolge von Thomas Gottschalk bei –Wetten, dass . .?– übernehmen?«,
lautete die Frage. Gottschalk ist Profi genug, um zu wissen, dass man
seinen Arbeitgeber nicht öffentlich düp
Der lange Zeit mitfavorisierte Jörg Pilawa
mutmaßte, Kerkeling habe wohl einfach so viele Talente, dass sie
nicht alle in einem Showformat unterzubringen seien. Immerhin ist der
46-Jährige mittlerweile nicht nur als Komiker und Moderator
erfolgreich, sondern auch als Sänger, Synchronsprecher und Autor. Die
Vielseitigkeit, die er nicht zuletzt in seinen Figuren von Horst
Schlämmer bis Uschi Blum auslebt, ist dabei Teil seiner Beliebtheit.
Darauf zu verzichten, w&aum
Es spricht viel dafür, dass die Zuschauer des ZDF am Sonnabend
kurz nach 22 Uhr erlebten, wie das Ende einer Epoche angekündigt
wurde. Denn um diese Zeit fragte Thomas Gottschalk Hape Kerkeling, ob
er bereit sei, sein Nachfolger als Moderator von "Wetten, dass?..?"
zu werden. Kerkeling antwortete freundlich, aber bestimmt: "Nein, ich
möchte nicht." Wenn sie beim ZDF klug sind, werden sie nun die Suche
nach einem neue
Zugegeben: Es gibt wichtigere Dinge als
Fernsehunterhaltung: Katastrophen, Krisen, Kriege – jeden Tag. Aber
am Samstag, da möchte man mal abspannen. Keine Talkshow mit immer
wiederkehrenden Gästen. Kein Krimi, dessen beste Typen in Serie
verheizt werden. Keine heile Volksmusik-Welt, in der nicht einmal der
Schnee echt ist.
Da nimmt "Wetten, dass..?" schon eine Ausnahmestellung ein: mit
den Überraschungen einer Live-Show und einem Moderator, der sich
kleine Anz&
Am Tag 1 nach der überraschenden Absage von Hape
Kerkeling, die Gottschalk-Nachfolge bei "Wetten, dass …?" ab 2012
anzutreten, wiederholte ZDF-Moderator Jörg Pilawa sein Nein.
Gegenüber den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montagsausgabe)
erklärte er: "Sehr schade. Ich hatte mich schon auf ,Wetten, dass …
?" mit Hape gefreut. Aber auch verständlich: Hape hat so viele
Talente, die passen einfach nicht alle in ein Showformat." Dass er
je