junge Welt: TINA MODOTTI – FOTOGRAFIEN Ausstellungseröffnung am 5. Januar in Berlin

Die Tageszeitung junge Welt eröffnet am 5. Januar
2012 um 19 Uhr in ihrer Ladengalerie in Berlin die Fotoausstellung
"Tina Modotti – Fotografien". Es werden 40 Arbeiten der berühmten
Fotografin Tina Modotti (1896-1942) gezeigt, deren Auswahl auch viel
über das Leben der außergewöhnlichen Frau selbst verrät: Fotografin,
Schauspielerin, Kommunistin und von berühmten Männern umworbene
Schönheit. Ihr fotografisches Werk entstand innerhalb

Neue OZ: Kommentar zu Großbritannien / Hirst / Hockney

Wer sagt, was ein Künstler ist?

Damien Hirst mag man vieles vorwerfen, etwa, dass er ein
rücksichtsloser Marktstratege ist, der den Kult der Gier und des
Geldes feiert. Nur einen Vorwurf verdient Damien Hirst nicht, dass er
seine Bilder nicht selbst malt. Denn genau das macht seit geraumer
Zeit nicht mehr allein den Künstler aus. Mit seinem Vorwurf liegt der
intelligente David Hockney schlicht daneben. Marcel Duchamp zog das
hergebrachte Konzept des Künstlers schon vo

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT zur Elbphilharmonie Hamburg

Ist das Tadsch Mahal schön? Wunderschön. Und was
beherbergt es? Den Schemen einer toten Frau. Ist Neuschwanstein
schön? Traumhaft schön. Darinnen: Schatten eines toten Königs.

»Schön« ist nur ein anderes Wort für »nutzlos«, aber die Hamburger
wollen das nicht wahrhaben. Zwar gedachten sie sich endlich auch
einmal etwas Schönes zu leisten, aber es durfte nicht unnütz sein.
Was also ist die Elbphilharmonie? Ein Konzerthaus

WAZ: Die Implantate und der Profit – Kommentar von Hayke Lanwert

Die Diagnose Brustkrebs allein ist brutal genug. Sie
verändert das Leben von Frauen von jetzt auf nun, sie weckt
Todesängste. Kompliment deshalb all jenen, die damit mutig und offen
umgehen, die sich nicht unterkriegen lassen. Nicht wenige der an
Krebs erkrankten Frauen entscheiden sich in dieser für sie
schwierigen Situation, ihre Brust sofort wieder aufbauen zu lassen,
sich ein Implantat einsetzen zu lassen. Wie furchtbar muss es für sie
sein, nun zu erfahren, dass ein

Deutscher Hörbuchpreis 2012: Christian Brückner erhält „Sonderpreis“ für sein Lebenswerk

Anlässlich der zehnten Vergabe des Deutschen
Hörbuchpreises wird 2012 erstmals ein Sonderpreis für herausragende
Leistungen im Hörbuchgenre vergeben. Diese Auszeichnung geht an den
Sprecher und Hörbuchproduzenten Christian Brückner, der damit für
sein Lebenswerk geehrt wird.

Wolfgang Schmitz, Vorstandsvorsitzender des Vereins Deutscher
Hörbuchpreis e. V.: "Christian Brückner hat sich wie kaum jemand
sonst um das Hörbuchgenre verdie

Neue OZ: Kommentar zu Sprache / Gesellschaft

Fasst euch kurz!

"Fetzenliteratur": Wer das schreibt, erkennt die literarische
Qualität von Kurznachrichten nicht an. Auf Twitter hat sich längst
eine neue Kunst-Form gebildet: 2010 hat Florian Meimberg für seine
"Tiny Tales" den Grimme-Online-Award bekommen. Seine Kurzgeschichten
entfalten ihre erzählerische Wucht durch das überraschende Ende.

Die Beschränkung auf 140 Zeichen ist der Todesstoß für
abschweifende Texte. Nie

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Musik / Klavierfestival Ruhr

Spitzenkultur für die Krisenregion? Aber ja!

Soziales gegen Hochkultur: Diese Konfrontation kann natürlich nur
einen Sieger kennen. So scheint es. Diese gern polemisch aufgeheizte
Bataille wird im Ruhrgebiet gerade wieder inszeniert. Die Neuauflage
macht sie hingegen keinen Deut plausibler. Spitzenkultur ist kein
Pläsier der Reichen, sondern Lebensgestaltung, die gerade
Krisenregionen gibt, was die dringend brauchen: Selbstbewusstsein,
Zentralität, Anziehungskraft.

Neue OZ: Kommentar zu Prozesse / Kunst / Urteile

Was dient der Kunst?

Für seine Fettecken-Aktion suchte Beuys die größtmögliche
Öffentlichkeit: das ZDF. Was die TV-Kameras damals aufzeichneten, ist
verloren. Was Fotografen ablichteten, ist noch da, darf aber nicht
gezeigt werden. Das Urteil im Streit um die Performance-Bilder
verblüfft in der Neuauflage genauso wie das der Vorinstanz. Ob es der
Absicht des Künstlers entspricht, ist fraglich.

Natürlich ist auch Kultur im öffentlichen Raum

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Bildung / Goethe Institut

Universelle Sprache

Erstaunlich, was Klaus-Dieter Lehmann da sagt. Doch wie meint er
das, wenn er betont, der deutsche Film sei ein Renner im Ausland? Er
selbst äußert sich ja als Präsident des Goethe-Instituts. Und
Zuschauer von Instituts-Programmen dürften kaum dem Durchschnitt und
Geschmack der jeweiligen Kinogänger eines Landes entsprechen. Und die
begeistern sich selbst hierzulande begrenzt für deutsche Filme.
Blockbuster etwa aus Hollywood haben deut