Nach den schweren Ausschreitungen
salafistischer Gewalttäter in Bonn hat ein Gericht am Abend
Haftbefehl gegen einen 25-jährigen Mann aus Hessen erlassen. Dies
berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post"
(Montagausgabe) unter Berufung auf Ermittlerkreise. Dem gebürtigen
Türken werde versuchte Tötung vorgeworfen, so die Zeitung. Der Mann
soll bei Auseinandersetzungen zwischen der rechtsextremen
Organisation "Pro NRW" und radi
Für das Dessauer Bauhaus ist ein eigenständiger
Museumsbau geplant. Das erklärte gestern Kultusminister Stephan
Dorgerloh (SPD) auf einer Podiumsdiskussion in Dessau-Roßlau,
berichtet die in Halle erscheinende "Mitteldeutsche Zeitung"
(Montag-Ausgabe). Dorgerloh, der als Minister Vorsitzender des
Stiftungsrates der Stiftung Bauhaus Dessau ist, sagte: "Es wird vor
2019 ein Bauhaus-Museum in Dessau geben." Man sei derzeit in einem
Kuratorium dabei,
Berlin – Aus Protest gegen angeblichen
Antisemitismus ist der Dramatiker und Schriftsteller Rolf Hochhuth
aus der Berliner Akademie der Künste ausgetreten. In einem
Schriftstück, das dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel"
(Montagsausgabe, 7. Mai 2012) vorliegt, gibt er als Grund dafür die
"einseitige, zugunsten des Irans und der Palästinenser" verlaufende
Diskussion in der Akademie über das "antisemitische Pamphlet" von
Günte
Als Klassentreffen für die Szene, als
Blogger-Konferenz, ist die re:publica einst ins Leben gerufen worden
– damals von der breiten Masse ignoriert oder als Freakshow
belächelt. Bei der sechsten Auflage ist an den nackten Zahlen zu
erkennen, dass die Zeit des Lächelns vorbei ist: 160 Stunden
Programm, 270 Redner und 4000 Teilnehmer machen die re:publica zur
größten Digital-Konferenz Deutschlands. Die Zahlen und das Wachstum
zeigen vor allem, wie sehr das Netz inz
Der Hype um Edvards Munchs "Schrei" verzerrt das Bild der Kunst.
Mit dem Auktionsrekord wird der Blick auf Geld und Glamour fixiert.
Zum Glück ändert sich das bald. Documenta und "Made in Germany"
werden die Kunst wieder als Parcour der Entdeckungen und als Stoff
für Kontroversen darbieten.
Die ausgiebige Debatte kann dabei nur befreiend wirken. Große
Kunstevents bieten die Chance, mit der Frage nach Zustand und
Leistungsf&aum
Der Hype um Edvards Munchs "Schrei" verzerrt das Bild der Kunst.
Mit dem Auktionsrekord wird der Blick auf Geld und Glamour fixiert.
Zum Glück ändert sich das bald. Documenta und "Made in Germany"
werden die Kunst wieder als Parcour der Entdeckungen und als Stoff
für Kontroversen darbieten.
Die ausgiebige Debatte kann dabei nur befreiend wirken. Große
Kunstevents bieten die Chance, mit der Frage nach Zustand und
Leistungsf&aum
Keine Disziplin. Keine Lust, sich zu bewegen. Statt
sich beim Jogging abzurackern, sitzen Dicke lieber herum und futtern
Gummibären. Soweit die Vorurteile. Und es kommt noch besser. Die Welt
der Dünnen nämlich hat ihr Urteil gefällt: Die Dicken sind selbst
schuld, dass sie dick sind. Ob es stimmt? Es kommen immer mehr
Zweifel auf. Wissenschaftler entdecken Fett-Gene und sagen, dass die
Veranlagung eine größere Rolle spielt als angenommen. Aber probieren
Sie m
120 Millionen US-Dollar für ein zugegeben
weltberühmtes Bild wie Edvard Munchs "Der Schrei" – das ist doch
irrational, oder? Ja natürlich, weil der exorbitante Preis in keinem
Verhältnis zum materiellen und ideellen Wert dieses Gemäldes steht,
von dem es mehrere Versionen in Öl und als Lithografien gibt. Aber
glaubt denn jemand, die Herrscherfamilie des Golf-Emirates Katar, die
den Munch bei Sotheby–s in New York angeblich ersteigert hat, ist
verr&u
Auf den ersten Blick pure Verrücktheit, auf den zweiten kühle
Logik: Der Rekordpreis für Munchs "Schrei" gilt einem Werk, das
globale Prominenz, bahnbrechenden Erfindungsgeist und charismatische
Wirkung in einem verkörpert. Auch wenn es bei diesem Bild nur um eine
Kreidezeichnung auf Papier ging, der Käufer hat eine Ikone erworben.
Dieses Werk besitzt materiellen Wert und kulturelles Kapital im
Übermaß. Der schamlos h