"ttt" kommt am Sonntag, 20. Mai, um 23.00 Uhr vom
Bayerischen Rundfunk und hat folgende Themen:
"Schulden. Die ersten 5000 Jahre"
Der amerikanische Anthropologe David Graeber hat eines der
wichtigsten Sachbücher des Jahres geschrieben. Alles über die Wurzeln
der Schuldenkrise.
Die 65. Internationalen Filmfestspiele von Cannes
Stars, Glamour und die wichtigsten Filme. Das Festival eröffnet mit
dem neuen Wes Anderson "Moonrise Empire". Außerd
Hat Cannes ein Problem? Angeblich gab es im Frühjahr schon Anrufe
bei verschiedenen Journalisten, ob sie denn dieses Jahr auch wirklich
kämen. Egal, ob die Geschichte wahr ist oder gut erfunden, sie deutet
auf einen Umstand hin, der den Festivalmachern nicht egal sein kann:
Cannes muss um seinen Status kämpfen.
Denn die Exklusivität als eines der drei wichtigsten Filmfestivals
– neben Venedig und Berlin – muss teuer erkauft werden: Nicht nur
Zugegeben: Noch eine Baustelle – das ist nicht
unbedingt das, was man sich derzeit als Bürgerin oder Besucher von
Karlsruhe wünscht. Und doch: Dass der Verwaltungsrat des Badischen
Staatstheaters einstimmig dafür votiert, endlich das seit 40 Jahren
fehlende Schauspielhaus zu bauen – das ist schlicht und einfach eine
richtig gute Nachricht. Aus mehreren Gründen: erstens muss man auch
in Krisenzeiten die Zukunft im Blick haben. Mit Augenmaß
risikofreudig, aber kons
Nun haben sie wieder Hochkonjunktur, die
Schlagwörter der Sportgutmenschen: Die "hässliche Fratze" des
Fußballs sei gezeigt worden am Montag (in Karlsruhe) und am Dienstag
(in Düsseldorf). Also: Wehret den Anfängen!
Damit eines klar ist: Leuchtfeuer (Bengalos) haben im Stadion
nichts zu suchen. Doch zwischen den Jagdszenen von Karlsruhe, wo
Chaoten mit Pflastersteinen Zuschauer und Polizisten schwer
verletzten, und dem Tohuwabohu von Düsseldorf
Misstöne zum Auftakt von Katholikentagen sind nicht
ungewöhnlich. Viele Bischöfe beobachten das Laientreiben mit einem
unverhohlenen Argwohn; manche von ihnen lehnen es einfach ab, an dem
Treffen teilzunehmen. In diesem Jahr hat der Kölner Kardinal Meisner
das Wesen der Katholikentage abseits der katholischen Mitte verortet,
offenbar aus der Überzeugung heraus, hier werde die kirchliche
Einheit in Frage gestellt. Tatsächlich gibt das Motto des viertägigen
Haus der Berliner Festspiele, Großer Saal Schaperstraße 24, 10719
Berlin
Erstmalig beim Theatertreffen findet dieses Jahr die
Preisverleihung des "3sat-Preis" auf der großen Bühne im Haus der
Berliner Festspiele statt. Im Rahmen des Berliner Theatertreffens
verleiht 3sat den Preis für eine richtungsweisende,
künstlerisch-innovative Leistung an eine
Auf die Wutrede von Friedrich Christian Delius gegen die
Bahnhofs-Wutbürger, die sich über antidemokratische Tendenzen in
Ungarn nicht aufregten, folgt ein skurriler Ausflug ins Land der
Träume und Wünsche? Das könnte bei der diesjährigen
Büchner-Preis-Verleihung durchaus passieren. Nicht nur, weil
Felicitas Hoppe erst kürzlich mit dem Buch "Hoppe" ihre fiktive
Traumbiografie vorgelegt hat. Für sie hat ein
Das blanke Verkehrschaos, rivalisierende
Fußballfans, Gedrängel in den Biergärten: Das Fußballwochenende mutet
dem Münchner einiges zu. Muss das sein? Ja! Kollektiver Jubel und
gemeinsame Trauer, innige Verbundenheit mit der Masse um uns herum,
all das sind Gefühle, die uns nur noch bei Mega-Events wie
Fußballspielen begegnen. Bedenklich aber ist, dass diese Gefühle
inzwischen gelenkt werden von den ganz großen Buchstabenkönigen:
UEFA,
Sie starb, und keiner interessierte sich dafür.
Schlimmer, nicht ein Mensch bemerkte es überhaupt. Einsamer kann der
Tod wohl kaum sein als der dieser 66-jährigen Frau aus Hagen, die
gemessen am Zustand ihrer Wohnung in den letzten Lebenstagen offenbar
vor allem Pizza und Zigaretten konsumierte. Einsamkeit im Alter ist
jedoch nicht nur ein Phänomen von Menschen am Rande dieser
Gesellschaft. Sie kann jeden treffen. "Alt werden ist nichts für
Feiglinge" ist
Der Journalistenpreis der deutschen Zeitungen –
Theodor-Wolff-Preis geht in diesem Jahr an fünf Journalisten: Den mit
6.000 Euro dotierten Preis in der Kategorie "Kommentar/Glosse/Essay"
hat die Jury Harald Martenstein für seinen Beitrag "Der Sog der Masse
" ("Die Zeit", Hamburg) zuerkannt, in dem der Autor ein in Form und
Stil meisterliches Plädoyer für das Denken gegen den Strom hält.