Heimat ist ein schillernder Begriff, für den es
keine allgemeingültige Definition gibt. Es gibt eine Renaissance der
Heimat und des Lokalen und beides hat nicht nur in der realen Welt
Bedeutung, sondern auch im Netz. Darin waren sich die Diskutanten der
zehnten Augsburger Mediengespräche unter dem Titel "Global – lokal –
glokal: Wie wichtig ist das Lokale in der digitalen Welt?" am
gestrigen Donnerstag im Augsburger Rathaus einig.
Das Jazzfestival Moers gibt sich sportlich: 40 Prozent weniger
Zuschuss, da könnte ein durchschnittliches Theater vermutlich
dichtmachen. Nun darf man das eine nicht mit dem anderen vergleichen
– im Theater herrschen andere Strukturen als bei einem Festival -,
aber drastisch bleibt der Einschnitt in jedem Fall.
Die Stadt Moers steht jedoch finanziell am Abgrund. Da ist es
schon ein positives Zeichen, dass die Kommune offenbar bereit ist,
den Zuschuss nicht komplett
Demente Menschen hat es immer gegeben. Den
Weltalzheimertag gibt es erst seit 1994. Kein Zufall. Denn noch immer
ist das Sprechen über Alzheimer mit Tabus behaftet, obwohl sich die
Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln wird. Es
ist etwas anderes, ob ein Mensch ein körperliches Gebrechen hat, oder
ob – und nichts anderes ist Alzheimer – seine ganze Persönlichkeit
verschwindet. Wenn Vater oder Mutter zwar noch da sind, sie uns und
dadurch wir sie aber
So einfach könnte die Welt sein: Wer aus der
Kirche austritt, tritt aus der Kirche aus. So einfach ist es aber
nicht. Strenggenommen ist das in der Taufe gegebene gegenseitige
Versprechen unauflöslich. Ausgetretene bleiben also Christen, so sie
es denn wollen. Katholiken aber können sie nicht mehr sein, so die
katholische Kirche. In Wahrheit aber sind die Dinge noch schwieriger
und nicht nur für Atheisten schwerlich nachvollziehbar. Mit der
Entscheidung, bei einem Aust
Auszug aus dem "Weltveränderungsmanifest", mit dem Julia Schramms
Buch endet: "Ziel ist eine Gesellschaft, in der Ideen den Menschen
nutzen und nicht vor ihnen versteckt werden – sei es nun aus
wirtschaftlichen oder ideologischen Gründen." Das hätte die Piratin
leicht umsetzen können, zum Beispiel, indem sie ihr Buch verschenkt,
statt damit ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Nun geht ihr Verlag
(zu Recht) gegen Raub
Die "Bonner Republik" steht für fünf bewegte
Dekaden politischer Entscheidungen durch und mit Menschen, die an
vielen Stellen und Funktionen dieser Republik mitgewirkt haben. Wie
kaum ein anderer hat Dr. Helmut Herles, langjähriger Korrespondent
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Chefredakteur des Bonner
Generalanzeiger, diese Zeit aus der Nähe betrachtet. Sein Blick auf
das Vergangene und Fortdauernde steht im Mittelpunkt der Rede zur
Freiheit in Bonn.
"ttt-extra" kommt am Sonntag, 23. September, um
23.05 Uhr vom Bayerischen Rundfunk mit dem Thema:
Der 61. internationale Musikwettbewerb der ARD in München
Es ist einer der wichtigsten der Welt: der internationale
Musikwettbewerb der ARD. Jeden September werden in München
Klassik-Stars geboren. Wer hier gewinnt, hat glänzende Aussichten auf
eine internationale Karriere. Es ist ein Casting im Extrem, mit
schier unerfüllbarem Anspruch. Ein halbes Dutzend R
Sind Entwicklungen zu solchen horrenden Sparsummen nicht früher
absehbar? Das fragt man sich voll Mitgefühl für das Theater Münster
und sein Publikum. Vor allem aber auch für seinen neuen Intendanten,
der sich ohne Wissen über die bittere Pille vom glamourösen Münchner
Gärtnerplatztheater nach Münster wegbewegt hatte. Nun muss er mit 577
000 Euro weniger auskommen bei einem Gesamtetat von ohnehin nur 19
Millionen Euro. Und
Kinder brauchen mittags eine ordentliche, gute und
gesunde Mahlzeit. Viele Schüler aber – vor allem in der Oberstufe –
müssen sich den ganzen Tag mit Broten begnügen, bis sie nachmittags
endlich nach Hause kommen. Das ist nicht nur ungesund, es verringert
auch ihre Lern- und Leistungsfähigkeit. Die Schulzeitverkürzung
(G 8) bedeutete die schleichende Einführung des
Nachmittagsunterrichts. Dass die Schüler zwischendurch ein warmes
Essen brauchen
Mit einer außergewöhnlichen Ausstellung und einem
Buch erinnern die Schriftstellerin Annett Gröschner und der Fotograf
Arwed Messmer an die Geschichte der Fruchtstraße im Berliner
Stadtteil Friedrichshain. Mit einem fotografisch-literarischen
Projekt lassen sie die Straße wieder aufleben, die heute Straße der
Pariser Kommune heißt. Grundlage sind 32 Aufnahmen des Fotografen
Fritz Tiedemann aus dem Jahr 1952, die jetzt digitalisiert und zu
einer 20 M