Prähistorie als Multi-Media-Erlebnis
FH St. Pölten belebt prähistorische Felskunst mittels modernster Medientechnik
FH St. Pölten belebt prähistorische Felskunst mittels modernster Medientechnik
Es wäre zu viel des Guten, würden wir behaupten, wir
hätten die olle Blitzanlage auf der A 40 an der Grenze zwischen
Essen und Gelsenkirchen ins Herz geschlossen. Aber sie war für uns
wie ein alter Bekannter, dem wir morgens und abends mit einem
gewissen Rest von Respekt begegneten. Eine Vogelscheuche, die schon
lange nur noch ortsunkundige oder träumende Vögel teuer zu stehen
kam. Man hat sich über die Jahre irgendwie eingerichtet, die kräft
Mit einer neuen Veranstaltungsreihe sprechen SWR2
und die Villa Musica Rheinland-Pfalz junge und junggebliebene
Musikbegeisterte in ganz Rheinland-Pfalz an. Bei "ClassicClash" gehen
ab 11. Oktober drei Lounge-Konzerte an den Start, die jeweils einmal
wiederholt werden. Dabei ist einiges anders, als man es von einem
klassischen Konzert her kennt: "ClassicClash" geht neue Wege, was den
Sound, die Programme und die Locations in Mainz, Koblenz und Trier
betrifft – "klas
Da das Schulwesen chronisch unterfinanziert ist,
liegt es auf den ersten Blick nahe, auch beim Essen der Kinder zu
sparen. Eine Lösungsstrategie ist zum Beispiel die zentrale
Essensherstellung. Durch die Massenproduktion von Schulessen sollen
niedrige Preise garantiert werden, ohne dass die Qualität des Essens
darunter leidet. Tiefgekühlt oder warmgehalten kommen die Portionen
so in die Schulen. Dort müssen sie nur noch ausgepackt und den
Schülern serviert werden.
Kultur zerbröselt
Die Kritiker haben entschieden, und zwar kulturpolitisch: Indem
sie die Kölner Oper gleichzeitig zum Opernhaus und zum Ärgernis des
Jahres erklären, legen sie den Finger noch einmal in die klaffende
Wunde, die Kulturpolitik und -verwaltung in Köln gerissen haben.
Einseitige Schuldzuweisungen sind dabei fehl am Platz; sicherlich ist
der Streit nicht nur wegen der Kölner Kulturadministration eskaliert,
sondern weil Uwe Eric Laufenberg offenba
Das Internet – gibt–s den Blödsinn eigentlich immer
noch?", hat Homer Simpson mal in der anarchischen Zeichentrickserie
gefragt. Die Antwort ist: Leider gibt es für viele Menschen nichts
anderes mehr. Sie verwahrlosen in der virtuellen Welt. Eine
Ersatzwelt, von der sie sich das versprechen, was die Wirklichkeit
ihnen oft vorenthält: Glücksgefühle, Erfolgserlebnisse, Bindungen.
Und sie finden es dort womöglich sogar. Der Preis dafür aber ist
hoch.
Ist das provozierend?
Alle drei Monate ein Schlagzeilen-Gewitter um Grass-Verse:
Provoziert der Autor absichtlich, um die Medien auf Trab zu halten?
Für sein Heldengedicht auf den Geheimnisverräter Vanunu gilt das
sicher nicht. Grass setzt sich nicht erst seit heute für den
israelischen Whistleblower ein. Schon 2010 protestierte er, als
Vanunu nicht zur Verleihung der Ossietzky-Medaille nach Berlin
ausreisen durfte.
Ein israelischer Schriftstellerverband hält da
Günter Grass macht sich weiter unbeliebt in
Israel. Wieder geht es um das Atomprogramm. Freilich unterstellt der
Literaturnobelpreisträger diesmal der Atommacht am Roten Meer nicht
den Erstschlag gegen den Iran. Nun kritisiert er die israelische
Justiz und rennt – zumindest bei aufgeklärten Israelis – offene Türen
ein. Denn den Umgang mit Mordechai Vananu empfinden auch sie als
eines demokratischen Staates unwürdig. Die Reaktion eines
israelischen Schriftstellerver
Ein Ende mit Tumult: Beim 8. Grand Prix der
Bundesländer gab–s Buhrufe für den Siegertitel, mit dem Xavier Naidoo
und Kool Savas, beides erfolgreiche Musikproduzenten, den
Nachwuchsbands gezeigt hatten, was eine Harke ist. "Schau nicht
zurück", heißt es im Siegertitel. Der gastgebende TV-Sender ProSieben
sollte es dennoch selbstkritisch tun. Denn das äußerst quotenschwache
Finale (1,3 Millionen Zuschauer) geht als eine Spezialform der
Wettbewerbsver
Bundespräsident Joachim Gauck hat den
Regionalzeitungen in Deutschland eine wichtige, die Gesellschaft
prägende Rolle, attestiert. In einem Interview mit der vor 60 Jahren
gegründeten Ostsee-Zeitung (Wochenend-Ausgabe), sagte das
Staatsoberhaupt: "Regionale Medien sind näher an den Alltagsproblemen
dran, können auch besser aktivieren und konkreter benennen, wo
protestiert, aufgebaut oder Hilfe geleistet werden muss." Er halte
Regionalzeitungen nach wie vo