Dreiäugige Himmelsboten, blutige Tränen der Gottesmutter, Ölpest,
Atomfässer, Flammenbälle – und mittendrin der Schlagersänger im
geistlichen Ornat: Joachim Witts Video zu "Gloria" ist abgeschmackt;
als kritische Zustandsbeschreibung der deutschen Auslandseinsätze
kann man es allerdings kaum missverstehen.
Wenn der Bundeswehrverband sich in diesem Kriegskitsch
verunglimpft sieht, ist er selbst schuld. Es stimmt: Der C
Karin Dor (74) mag keine Agentengeschichten. Außer
"Man lebt nur zwei Mal" (1967), in dem sie an der Seite von Sean
Connery auftrat, hat sie nie wieder einen Bond-Film gesehen. Das
verriet die Schauspielerin, die auch durch Karl-May-Filme und Rollen
in Edgar-Wallace-Streifen bekannt wurde, jetzt in einem Interview mit
den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Samstagsausgaben). "Ich mag keine
Agentengeschichten. Ich stehe total auf Thriller", sagte Dor in dem
Interview –
TV-Hundetrainer Martin Rütter glaubt, dass es
zwischen Mitarbeiterführung und Hunde-erziehung Parallelen gibt.
"Der Umgang mit Mitarbeitern ist ähnlich wie mit einer Gruppe Hunde:
Es kann nur funktionieren, wenn man in jedem Fall authentisch ist,
wenn man jedem ehrlich und offen begegnet", sagte Rütter dem Magazin
des "Kölner Stadt-Anzeiger (Samstag-Ausgabe). Zudem seien seine
Erfahrungen aus dem Tiertraining hilfreich, um seinen Alltag zwischen
Tou
Das weitere Erscheinen der überregionalen Tageszeitung junge Welt
ist nicht mehr gesichert. Mit einem Offenen Brief an ihre Leserinnen
und Leser schildern die Mitarbeitenden der Zeitung in der
Samstagausgabe der Zeitung (jW vom 6.10.12) die Lage. Danach hat sich
allein in diesem Jahr bis August ein Fehlbetrag von über 100.000 Euro
angesammelt. Der Verlust wäre deutlich höher, wenn die Mitarbeitenden
nicht schon seit J
Unter dem Motto "Singen schenken" senden die
Kulturprogramme SWR2, BR-Klassik, hr2-Kultur und SR 2 Kulturradio vom
1. bis 26. Dezember 2012 einen täglichen "Adventskalender" mit
insgesamt 26 Weihnachtsliedern. Die Reihe "Weihnachtslieder" ist der
Höhepunkt und zugleich Abschluss des erfolgreichen Liederprojekts von
Carus-Verlag und SWR2. In den vergangenen vier Jahren sind hierfür
rund 300 Aufnahmen von deutschen Wiegen-, Volks-, Kinder- und
Weih
Weltlage, Geschlechterbilder, der Blick auf staatliche Gewalt: Die
Koordinaten, in denen 007 zur Marke wurde, sind längst über den
Haufen geworfen. Einem planmäßig angetrunkenen Dauer-Flachleger
erteilt keiner mehr die Lizenz zum Töten. Trotzdem hat Bond den
Bewusstseinswandel von fünf Jahrzehnten überlebt. Wieso?
Es gibt keine Bauanleitung für Mythen der Pop-Kultur. So viel aber
lässt sich sagen: 007 war
Wer wüsste besser als die Formel-1-Fahrer, dass
sie in einer Tempo-Gesellschaft unterwegs sind. Michael Schumacher
hat nicht mehr folgen können, was zwar auch ihm selbst manchmal
anzulasten war, mehr jedoch seinem Rennwagen. Er konnte mit Mercedes
im Konkurrenzvergleich nur noch ein Sternchen sein, darüber hat er
sich selten beklagt, gefallen hat es Schumacher nie. So entschleunigt
wollte er es sicher nicht angehen beim Comeback, das der Begründer
und später auch B
Man kann sicher geteilter Meinung darüber sein, ob
Michael Schumacher sein Comeback vor zwei Jahren sich und den
Formel-1-Fans nicht doch besser hätte ersparen sollen. Denn viel
gerissen hat die Motorsportlegende mit Mercedes nicht. In der Regel
fuhr er der Konkurrenz hinterher, nur einmal aufs Podest. Ein
Sieganwärter war der Rekordweltmeister zuletzt nicht mehr. Sein
Status als Fahrer des Jahrhunderts hat dadurch aber keinen Schaden
genommen. Der siebenfache Champion ist
Der Spielfilm "Am Himmel der Tag" von Pola Beck,
das erste Projekt der LEUCHTSTOFF-Initiative, wurde am 29. September
2012 auf dem Zürich Film Festival mit dem "Goldenen Auge" als Bester
Film in der Kategorie "Deutschsprachiger Spielfilm" geehrt. Mit Aylin
Tezel und Henrike von Kuick in den Hauptrollen startet "Am Himmel der
Tag" am 29. November 2012 in den Kinos.
LEUCHTSTOFF ist die neue Filminitiative des Rundfunk
Berlin-Brandenburg (rbb). D
Vom Lexikon bis zum Baby-Buch mit Hupe: Jede deutsche Publikation
kommt in die Nationalbibliothek. In 100 Jahren ist hier ein
gigantisches Kulturgedächtnis zusammengesammelt worden, das mehr als
nur nackte Informationen umfasst. Wie Wissen verpackt und präsentiert
wurde, was einmal als erinnerungswürdig eingestuft wurde und was
nicht, all das lässt sich an den Büchern ablesen, die in Leipzig und
Frankfurt vorgehalten werden.