Der Druck auf die anonymen Betreiber des
extremistischen Internet-Portals "kreuz.net" nimmt zu. Die
Grünen-Vorsitzende Claudia Roth fordert jetzt, die Suche nach den
Hintermännern der Plattform auszuweiten, die zuletzt mit hämischen
homo-phoben Tiraden gegen den verstorbenen Schauspieler Dirk Bach
Empörung ausgelöst hatte. "Dafür gibt es Spezialisten der Polizei zur
Bekämpfung von Internet-Kriminalität", sagte Roth dem "Kö
Natürlich ist die nackte Schwangere, die Damien Hirst an eine
Hafeneinfahrt gewuchtet hat, eine Monstrosität. Aber nicht nur die.
Der ganze Künstler Damien Hirst ist monströs, als Star, der weit über
die Kunst hinaus leuchtet, als cleverer Auktionator, der die eigenen
Werke 2008 für einen Rekorderlös versteigerte, als Provokateur, der
mit dem präparierten Tigerhai der Epoche den Spiegel vorgehalten hat.
Es ging nicht um den Titel. Es war nur ein
WM-Qualifikationsspiel, ein 4:4 gegen Schweden. Dies kann nur
behaupten, wem Fußball völlig egal ist. Denn am Dienstagabend ist im
Berliner Olympiastadion sporthistorisch Einmaliges geschehen. Um das
Debakel von Joachim Löws Mannschaft einzuordnen, lohnt der Blick
zurück. Den größten Vorsprung, den eine deutsche
Fußballnationalmannschaft jemals aus der Hand gegeben hat, war ein
4:1. Geschehen ist dies vor 100
Ist das "Gute" wirklich immer gut, das "Böse"
tatsächlich immer böse? Was ist DAS "Böse" überhaupt? Sind es die
Menschen, die böse sind oder "nur" ihre Taten? Meist sind Gutes und
Böses unlösbar miteinander verwoben, obwohl in den Medien oft
suggeriert wird, dass das Böse eindeutig zu benennen sei.
In 15 Dokumentationen, Spielfilmen und Gesprächen vom 21. bis zum
25. Oktober geht 3sat in der Themen
Noch ein Lexikon-Klassiker, der sich im Internet-Zeitalter nicht
zurechtfindet? Die Kündigungen bei Duden verlocken zum vorschnellen
Urteil. Tatsächlich liegt die Ursache aber wohl weniger in der
Digitalisierung als in der Globalisierung.
Seit 2009 gehört das Bibliographische Institut und mit ihm die
Marke Duden zu Cornelsen – und damit laut "Buchreport"-Ranking zum
drittgrößten der deutschsprachigen Verlage. Als Bildungsanbiete
Im Fernsehen, im Radio und im Internet widmet sich
die ARD vom 17. bis 23. November 2012 bundesweit einem Thema, das
jeden betrifft und trotzdem tabubehaftet ist: Sterben und Tod. Die
ARD-Themenwoche unter dem Motto "Leben mit dem Tod" will dazu
beitragen, Sprachlosigkeit im Angesicht von Tod und Trauer zu
überwinden, dem Verdrängen entgegenzuwirken und einen
gesellschaftlichen Diskurs anzuregen. Die Federführung für diese
Themenwoche liegt beim Rundfunk Berl
Günter Grass darf nicht als Denkmal bewundert, er muss selbst wie
ein Roman gelesen werden. Denn der Autor, der wie kein zweiter
Schriftsteller seine Rolle als moralische Instanz entworfen hat,
verkörpert in Wirklichkeit, was er kritisiert, die Geschichte
Deutschlands mit ihren Defiziten und Möglichkeiten. Grass ist
ärgerlich in seinen Irrtümern, groß in seinen Geschichten. Er hat
gefehlt, als er sich allzu spät an seine Verga
Gefährlich? Natürlich! Wer im freien Fall aus 39
Kilometern Höhe in Richtung Erde stürzt, der geht nun einmal ein
nicht wegzudiskutierendes Risiko ein. Wahnwitzig? Eher nicht. Denn
Felix Baumgartner war sich der Gefahr sehr bewusst, hat sie aber
seiner Ansicht nach kalkulieren können. Der Österreicher hat in
seinem Leben hart für dieses Ziel trainiert, sich körperlich, mental
und auch technisch auf das Extremprojekt vorbereitet. Zudem wurde
nichts de
Was passiert, wenn ein Mensch die Schallmauer
durchbricht? Dank Felix Baumgartner wissen wir es. Es zieht nicht an
den Füßen und knallt nicht in den Ohren. "Du spürst es nicht", sagt
der glückliche Österreicher nach seinem verrückten Sprung. Felix
Baumgartner: ein paradoxer Ikarus, der nicht hoch hinaus wollte,
sondern tief hinunter; ein Bruder Wright der Krisenzeit, der den
Traum vom Stürzen träumte; ein Neil Armstrong im Rückwä
Ein Mensch fällt freiwillig aus rund 40 Kilometer
Höhe wie ein Stein zur Erde und macht seinen Sponsor um einige
Milliönchen reicher als die ganze Aktion gekostet hat. Und weil
wirklich jeder im Zeitalter von YouTube daran teilhaben kann, wird
der Sturzflug natürlich zum massenmultimedialen Event. So weit so
vorhersehbar. Wer Spaß daran hat, soll ihn haben. Und danach bitte
wie Felix Baumgartner wieder auf den (Erd-)Boden der Tatsachen
zurückkehren. Etwa, we