Drei der besten deutschen Bibliotheksstandorte kooperieren. Eine
Erfolgsmeldung? Nein, eine blanke Selbstverständlichkeit. Traurig
eigentlich nur, dass erst eine dringende Empfehlung von außen in Gang
brachte, was längst hätte etabliert sein müssen.
Dabei geht es nicht um das Netzwerk als Zeitgeistmode, sondern als
Matrix einer Forschung, die nur im Verbund erfolgreich sein kann. Das
dazu gehörende komplexe Forschungsfeld firmiert unter dem
Die Direktorin der Stiftung Moritzburg, Katja
Schneider, hat "ihren Rücktritt in Aussicht gestellt". Das teilt der
Sprecher des Kultusministeriums, Martin Hanusch, in der
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe) mit. Diesen Schritt soll
Schneider bereits auf der letzten Stiftungsratssitzung am 28.
September mitgeteilt haben, auf der der Betriebsübergang der
Moritzburg in die in Leitzkau ansässige Stiftung Dome und Schlösser
beschlossen wurde. Weder von Schn
Nicht der Massenmörder selbst spricht, sondern eine
deutsch-türkische Schauspielerin. Ist das genug, um aus dem
menschenverachtenden Plädoyer des Täters etwas Neues zu machen?
Etwas, das Perspektiven verschiebt und Abgründe erhellt? Nein, es ist
nicht genug. Egal, wer die Worte, die Anders Behring Breivik erst im
Sommer vor Gericht verwendete, nun ausspricht: Es reicht nicht, sie
einfach nur zu wiederholen. Das bringt nur denen neue E
Der Online-Händler Amazon hat erst die deutsche
Buchhandelsverlagslandschaft ordentlich aufgemischt, jetzt ist
offenbar das Bibliothekswesen dran: Der Branchenriese startet seine
digitale Leihbücherei für die Besitzer seiner Lesegeräte. Eine
Jahresgebühr berechtigt das Leihen von Büchern auf unbegrenzte Zeit,
jedoch jeweils immer nur ein Buch. Die E-Book-Ausleihe der Bibliothek
muss dagegen auf die herkömmliche Rückgabefrist
Der sachsen-anhaltische Kultusminister Stephan
Dorgerloh (SPD) hat die Einführung der bundesweit einheitlichen
Abitur-Standards begrüßt. "Die Angleichung bringt eine
Vergleichbarkeit der Abschlüsse", sagte er der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Samstag-Ausgabe). " Künftig wird es weniger
wichtig sein, wo einer das Abitur geschrieben hat. Dadurch wird auch
die Mobilität erhöht – von Lehrern wie Schülern." Auch bei
Der chinesische Starpianist Lang Lang ist nach
eigenen Worten noch nie an einem Stück gescheitert. "Es gibt auch
kein Werk, von dem ich je die Finger gelassen hätte aus Sorge, ich
könnte technisch nicht damit zurande kommen", sagte der 30-Jährige
dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstag-Ausgabe). Bestimmte
Werke bewahre er sich aber für die Zukunft auf, weil sie "mit den
Jahren wachsen" müssten. So habe er Johann Seba
HAMBURG – Die Debatteüber die Reform des Urheberrechts beschäftigt Politiker, Kulturschaffende und Nutzer. Und immer häufiger auch die Gerichte. Daran hat auch die von der Bundesregierung eingesetzte Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft bislang nichts geändert.
Wenn der Friedrichstadt-Palast in Berlin zu einer Premiere
einlädt, dann ist das im vollen Terminkalender der deutschen
Prominenten ein ganz besonderer Tag. Wo sonst gibt es in Deutschland
solch spektakuläre Shows? Gestern Abend (18.10.2012) war es wieder
soweit – "SHOW ME" ist der Titel der neuen Produktion und die hat es
wirklich in sich. Es ist die teuerste Show, die jemals im
Friedrichstadt-Palast aufgeführt wurde – über 9 Millionen E
Kaum ist der Name raus, kommt die Kritik: Wenn die Schwedische
Akademie den Literaturnobelpreis betont politischen Autoren
zuerkennt, wird der literarische Rang angezweifelt. Der umgekehrte
Fall ist nicht minder problematisch. Mo Yan sorgt gerade als ein
politisch ambivalenter Preisträger für Debatten.
Warum kann die Jury aus Stockholm es der literarischen
Öffentlichkeit nicht recht machen? Weil die Bedeutung des Preises
heillos überr
Das unter der Shell-Rheinland-Raffinerie in Wesseling
(bei Köln) ausgelau-fene Kerosin kann Experten zufolge noch
jahrzehntelang das Grundwasser belasten. "Es gibt Fälle von mit
Kerosin kontaminierten Böden, in denen auch nach 30 bis 40 Jahren
noch Giftstoffe gefunden werden", sagte die Geologin Barbara Reichert
dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstag-Ausgabe). "Auch in Wesseling
wird man vielleicht noch in 40 Jahren messen können, das dort m