Genialer Stratege, wagemutiger Truppenführer,
pflichtbewusster Soldat, Bewunderer und Liebling Hitlers, und am Ende
ein gescheiterter, verzweifelter Soldat, dem Hitler den Selbstmord
befahl. Erwin Rommels Mythos hat den Untergang des Nazi-Regimes
überlebt, die Legende vom anständigen General wird bis heute erzählt.
Wie kann das sein? Womöglich ist es so: Die Menschen suchen im
Rückblick stets das Gute im Bösen. Um sich mit dem Grauen der
Vergangenheit und
Vorlesen ist gut. Wieso eigentlich? Weil Kinder Geschichten
brauchen, mit denen sie sich selbst vergleichen können. Und weil die
Stille der Bettkante beste Voraussetzung ist, um existenzielle Fragen
mit versierten Experten zu besprechen: mit Omas, Vatis, Onkels und
Geschwistern.
Geschichten bietet das iPad auch. Als Ansprechpartner ist es ein
Totalausfall. Es singt und piept und muht womöglich – vernünftige
Antworten auf Kindersorgen weiß es kei
Kulturstaatsminister Bernd Neumann zeichnete am
Montagabend (29. Oktober 2012) in München die Preisträger des
Deutschen Kurzfilmpreises 2012 aus. Zu den Gewinnern gehört auch die
rbb-Koproduktion "Heimkommen" von Regisseurin Micah Magee. Die
Koproduktion der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb)
mit dem Rundfunk Berlin-Brandenburg erhielt den Kurzfilmpreis in Gold
für Spielfilme mit einer Laufzeit von sieben bis 30 Minuten.
Die Ostsee ist die Pfütze unter den Weltmeeren – aber ihre
Bindekraft ist groß: Auch 350 Jahre nach dem letzten Hansetag stiftet
der historische Städtebund ein grenzüberschreitendes
Identitätsgefühl. Kulturell dürfte der durchschnittliche Lübecker
sich Kopenhagen und Stockholm näher fühlen als einer deutschen
Musterstadt wie beispielsweise Stuttgart. Selbst eine eher wasserarme
Metropole wie Osnabr&
Was Bertelsmann ins Auge fasst, ist die
größte Fusion der Medienbranche – um Kosten zu sparen natürlich. Und
um beim Geschäft mit den E-Books ganz vorn mitmischen zu können. Dass
die Synergien genutzt werden, um den Buchmarkt inhaltlich zu beleben,
wurde allerdings nicht erklärt. Und da liegt das Problem dieser neuen
Dimension des medialen Gigantismus. Allein unter dem Dach der von
Bertelsmann geschluckten Random House Gruppe ducken sich weltweit 200
Verlage. Un
– Jazz-Förderung hat bei SKODA lange Tradition
– Automobilimporteur ist Fahrzeugpartner seit 2009
Wenn am 1. November in Berlin das 49. Jazzfest startet, ist SKODA
dabei und sorgt mit seinem Shuttle-Service für uneingeschränkte
Mobilität der Künstler. SKODA AUTO ist seit 2009 Fahrzeugpartner des
Jazzfest Berlin und macht Musiker und Gäste mit eleganten
Superb*-Limousinen mobil.
Seit rund 20 Jahren erleben Musik-Freunde die tschechische Marke
und
Sechs Dokumentarfilme, darunter fünf
Erstausstrahlungen: 3sat begleitet als Kulturpartner eines der
wichtigsten Treffen für den deutschsprachigen Dokumentarfilm – die
Duisburger Filmwoche. Im 3sat-Programm sind während des Festivals vom
4. bis zum 11. November Filme aus den Duisburger Filmwochenprogrammen
zu sehen, drei davon aus dem aktuellen Wettbewerb. Das diesjährige
36. Filmfest steht unter dem Motto "Räume". Dazu kommen
Dokumentaristen und Filmbegeis
Als Namensgeber des Literaturpreises ist Büchner so würdig wie
uneinholbar. In 23 Lebensjahren hat er die Extreme der Literatur
abgeschritten: von der politischen Attacke des "Hessischen Landboten"
bis zur existenziellen Angst der "Lenz"-Prosa, vom Drama bis zur
Naturwissenschaft. Sein Werk ist auch Fragment universal: Es
beschreibt die Wirklichkeit, es will sie verändern, und fragt
zugleich, wie real die Wirklichkeit überhaupt
"Hans Werner Henze war dem WDR über viele Jahre in
künstlerischer Zusammenarbeit eng verbunden. Er realisierte
zahlreiche Kompositionsaufträge für unseren Sender und stand für die
Aufführung seiner Werke auch immer wieder selbst am Pult des WDR
Sinfonieorchesters. Er genoss bei uns hohe Wertschätzung als
ausgesprochen kreativer, aber auch – im positiven Sinne – streitbarer
Geist, der Zeit seines Lebens konsequent seine eigenen ästhetischen
Konze
Haben da wirklich zwei Arbeitsweisen nicht zueinandergepasst? Oder
ging es um den kalkulierten Bruch, für den nur noch ein Vorwand
gesucht wurde? Katharina Wagner hat lieber Probenpläne beklagt, als
Wege in das künstlerische Wagnis zu finden. Ihre Absage wirkt für den
Außenstehenden inszeniert – und das nicht nur deshalb, weil der
Chefin der Bayreuther Festspiele die Gala für den Autobauer offenbar
wichtiger ist als das renommierte Opernhaus