Der Klassik(ver)führer, Richard Wagner: Parsifal

Kompakte Einführung in das Bühnenweihfestspiel mit der aktuellen Einspielung von Marek Janowski

Kompakte Einführung in das Bühnenweihfestspiel mit der aktuellen Einspielung von Marek Janowski

Vom 12. September 2013 bis zum 5. Januar 2014
MEANWHILE… SUDDENLY, AND THEN
Die Debatte geht weiter
Mit der Lola-Gala beweist die Filmakademie: Der Preis will mehr
als TV-taugliche Langeweile. Alle Argumente gegen das Verfahren sind
damit nicht entkräftet. Dass die Branche sich selbst prämiert, hat
sie mit den Oscars gemein – fragwürdig bleibt es trotzdem. Auch die
Verknüpfung von Auszeichnung und Fördergeld bleibt problematisch.
Diesmal bildete sie nicht einmal die Produktionsaufwände ab: Der
Siegerfilm "Oh Boy" spielt
Wer am Mäusefutter spart, bekommt die Elefanten
nicht satt. Das hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann noch
vergangene Woche bei einer Tagung zur Zukunft der Kultur gesagt. Das
kann man als Bekenntnis zu einer Kulturpolitik verstehen, die sich
nicht am billigen Populismus orientiert.
Die Einsicht in die Mäuse-Elefanten-Nummer ist offenbar nicht bis
zum SWR-Rundfunkrat vorgedrungen: Der SWR will 160 Millionen Euro
sparen. Da hat die Intendanz unter Führung von Pet
Über seine Vergangenheit hat er nie viele Worte
verloren. Ob und in welcher Form Horst Tappert im Krieg an
Gräueltaten beteiligt gewesen war, ist unklar. Fest steht: Als
19-Jähriger gehörte er der verbrecherischsten aller Kampftruppen an.
Als Mitglied der Waffen-SS diente er ab 1943 im
Panzergrenadierregiment "Totenkopf" und war offenbar an der Ostfront
eingesetzt. Sein Truppenteil beging Kriegsverbrechen an Zivilisten
und Gefangenen. Ausgerechnet Horst Tappe
Am 26. April wurden im Berliner Friedrichstadt-Palast
zum 63. Mal die Preisträger des Deutschen Filmpreises, der Lola,
bekanntgegeben. Der WDR erhielt vier der begehrten Trophäen für
ARD-Koproduktionen, an denen er beteiligt ist. Zwei Auszeichnungen
gingen an "Hannah Arendt", jeweils eine Lola an "Kaddisch für einen
Freund" und "Das Leben ist nichts für Feiglinge".
WDR-Fernsehfilmchef Gebhard Henke: "Die Lolas, aber auch die
No
Wie Liz Taylor und Richard Burton
Sie kuscheln, sie raufen. Langweilig wird es ihnen jedenfalls nie.
Kunst und Geld: Die zwei ergeben ein Paar wie Liz Taylor und Richard
Burton. In New York führen sie jetzt den nächsten Akt ihrer
Paarbeziehung auf, die ebenso furios produktiv wie deprimierend
zerstörerisch sein kann. Für das neue Whitney-Museum verschmelzen sie
sogar zur perfekten Symbiose. Kunst wird Geld. Geld wird wieder
Kunst, diesmal Baukunst. Wenn das keine wahr
Die Schauspielerin Gwyneth Paltrow ist gern
Mutter. "Ich mag die Verantwortung, die ich für meine Kinder habe",
sagte die 40-jährige Hollywood-Schönheit vor dem Start ihres neuen
Films "Iron Man 3" der "Stuttgarter Zeitung" (Samstagsausgabe). Ihr
Herz hänge immer noch am Film, aber ihr beruflicher Ehrgeiz sei nicht
mehr so brennend wie früher: "Einen Oscar zu bekommen ist wundervoll,
aber es ist ein bisschen so, als ob man ein G&oum
Unglaubwürdig
Im Dezember kann Deutschland ein erstaunliches Jubiläum begehen:
Da ist es genau zehn Jahre her, dass die Bundesrepublik das
UN-Abkommen gegen Korruption unterzeichnet hat. Doch die Regeln gegen
die Abgeordnetenbestechung gelten hierzulande immer noch nicht, weil
sich Schwarz-Gelb weigert, das dafür nötige Gesetz zu beschließen. Es
sieht auch nicht so aus, als würde das so schnell geschehen, und das
ist schlicht peinlich. Zurzeit ist nur der d
Der ehemalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich
Genscher hat den Komponisten Richard Wagner in der Schule zuerst als
Demokraten und bürgerlichen Revolutionär kennengelernt – ausgerechnet
in der NS-Zeit. Sein Geschichtslehrer, schreibt Genscher in einem
Beitrag für die Zeitungen der WAZ-Mediengruppe zur Würdigung des 200.
Geburtstags von Wagner, habe auf diesem Umweg versucht, seine Schüler
für demokratische, freiheitliche Werte zu begeistern: "Den
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