Gestern endete das 50. Theatertreffen in Berlin.
3sat war zum 18. Mal Medienpartner des Festivals und beendete seine
Fernseh-Festspiele mit der Vergabe des mit 10.000 Euro dotierten
3sat-Preises an die Schauspielerin Sandra Hüller für ihre Rolle in
Elfriede Jelineks Stück "Die Straße. Die Stadt. Der Überfall." an den
Münchner Kammerspielen.
3sat zeigte unter dem Motto "Starke Stücke" drei herausragende
Inszenierungen vom diesjä
Die Kunst ist frei. Seit der Moderne bezeichnet sie sich gar als
autonom. Krone und Kirche haben ihr schon lange nichts mehr zu sagen.
Aber bestimmen nicht auch Sammler und Auftraggeber der heutigen Zeit
über das, was Kunst ist, darüber, wie wir Kunst wahrnehmen?
Zumindest inszenieren sich auch Politik und Ökonomie mit
Kunstwerken. Bilder und Skulpturen feiern sicher nicht mehr so direkt
die Mächtigen, wie das früher der Fall war. Aber K
Der ehemalige Moderator des Kulturkonvents, Olaf
Zimmermann, begrüßt die für Dienstag an verschiedenen Orten
Sachsen-Anhalts angekündigte Protestaktion "5 vor 12 – Kulturabbau in
Sachsen-Anhalt verhindern". "Dieser Protest ist berechtigt und
notwendig", sagte Zimmermann der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). "Es war immer klar, dass
die Empfehlungen des Konvents auch politisch durchgesetzt werden
müssen. Da
Nein, Deutschland ist beim Eurovision Song
Contest nicht für seine rigide europäische Sparpolitik abgestraft
worden. Auch Kanzlerin Merkel hat den Schlagerwettbewerb nicht
verloren, wie ARD-Unterghaltungskoordinator Thomas Schreiber indirekt
andeutete. Nein, verspielt wurde eine bessere Platzierung bereits
beim deutschen Vorentscheid. Den hatte die ARD nach der erfolgreichen
Kurz-Kooperation mit Stefan Raab wieder ganz an sich gezogen. Mit
Folgen. Statt die fetzigen, schrägen
8,21 Millionen Zuschauer haben Sonnabendabend (18.
Mai) das Finale des Eurovision Song Contests im Ersten verfolgt.
Besonders beim jungen TV-Publikum konnte die Show aus Malmö punkten:
Bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 42,6 Prozent
(4,25 Millionen Zuschauer), bei den 14- bis 29-Jährigen sogar bei
44,1 Prozent (1,15 Millionen). Insgesamt betrug der Marktanteil 34
Prozent. In der Spitze – bei Cascadas Auftritt – waren 9,43 Millionen
Zuschauer dabei. Das Erste
In einer feierlichen Gala wurde am Freitagabend,
17. Mai 2013, im Münchner Prinzregententheater zum 25. Mal der
Bayerische Fernsehpreis verliehen. Der Blaue Panther gilt als einer
der renommiertesten Preise im deutschen Fernsehen und wird seit 1989
für herausragende Leistungen von Fernsehschaffenden vor und hinter
der Kamera verliehen.
Nadja Uhl erhielt als beste Schauspielerin in der Kategorie
"Fernsehfilm" den Blauen Panther. Sie wurde für ihre Rolle der
Erm
Ob nach diesem Gerichtsentscheid auch Joseph Beuys aufgeatmet
hätte? Sicher, die Frage ist pure Spekulation. Aber Beuys war nicht
nur Künstler, er war auch ein Medienprofi, der um seine Wirkung
wusste, sein Bild in der Öffentlichkeit beinahe so sorgfältig
arrangierte wie seine Werke. Hätte er etwas dagegen haben sollen,
dass ein Museum Fotos von einer seiner berühmten Performances zeigt?
Sicher nicht.
Seit Jahrzehnten wird der Eurovision Song
Contest regelmäßig totgesagt – und erfindet sich jedes Jahr neu. Mal
galt die Show als zu altbacken, um neue Anhänger zu finden – dann als
zu abgedreht für die eingefleischten Fans. Mal waren die Lieder
angeblich zu eintönig, dann war die Auswahl ein gar zu wildes
Durcheinander. Immer aber regte sich irgendjemand über irgendetwas
auf: über die Kostüme, über die Texte, über die Lieder, über die
Schlagersänger Heino (74) kündigt an, weitere Alben
mit Cover-Versionen von aktuellen Rock- und Popliedern aufzunehmen.
Dies sagte er in einem Interview der Wochenendbeilage der
WAZ-Mediengruppe. "Von Cro gibt es zum Beispiel das Lied ,Einmal um
die Welt–. Also überlege ich, soll ich das jetzt machen oder nicht."
Dass er seinem Publikum mit seinem Album "Mit freundlichen Grüßen"
eine Verjüngungskur gegönnt habe, begrüßt er
Die Bayreuther Festspiel-Leiterin Katharina Wagner
wird den Nachlass ihres Vaters Wolfgang Wagner dem Bayerischen
Hauptstaatsarchiv überantworten und damit einer Aufarbeitung der
Familiengeschichte in der NS-Zeit zugänglich. Dem Berliner
"Tagesspiegel" (Sonntagausgabe) sagte sie, sie wolle dies "zeitnah"
tun, "dadurch wird der Forschung der Zugang zu diesem Material
ermöglicht".
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