Stuttgarter Zeitung: Erika Berger beklagt Körperwahn und Vereinsamung durch das Internet

Sex-Expertin Erika Berger sieht das Internet
kritisch. "Die Leute sind heute wahnsinnig einsam, und das liegt
meiner Meinung auch am Internet. Aus Angst vor weiteren
Enttäuschungen suchen Singles lieber in der Anonymität des Internets
einen neuen Partner", sagte Berger der "Stuttgarter Zeitung"
(Freitagausgabe). Die Journalistin, die Ende der 80er Jahre mit ihrer
Live-TV-Sendung "Eine Chance für die Liebe" bekannt wurde, macht
derzeit im Fernseh

SWR2 Internationale Pianisten in Mainz / Sechs Konzerte im Frankfurter Hof in der Saison 2013/14 / Beginn am 27. September / Karten als Einzeltickets und im Abo gibt es ab jetzt im Vorverkauf

Die Reihe "SWR2 Internationale Pianisten in Mainz"
beginnt am 27.9.2013, ab 20 Uhr mit einem Konzert des
US-amerikanischen Pianisten Richard Goode im Frankfurter Hof. Karten
für die beliebte Reihe sind ab sofort als Einzeltickets und im
Abonnement erhältlich. Die Konzerte werden mitgeschnitten und zu
einem späteren Zeitpunkt in SWR2 gesendet.

Die Mischung macht–s bei der Auswahl der sechs Künstlerinnen und
Künstler, die SWR2 und der Frankfurter Hof i

Rheinische Post: Anwalt Kebekus: Suhrkamp-Umwandlung entschärft Eigentümer-Streit

Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beim
Suhrkamp-Verlag hat der Düsseldorfer Rechtsanwalt Frank Kebekus als
wichtigen Schritt zur Restrukturierung des Verlages bezeichnet. Das
Ganze sei so auch nicht mehr umkehrbar, sagte Kebekus der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).
Durch die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft würden "alle
Querelen, die durch die Mitgesellschafter von außen in den Verlag mit
seinen operati

Neue OZ: Kommentar zu Verlage / Suhrkamp

Bereit zum Befreiungsschlag

Die zutiefst zerstrittenen Suhrkamp-Gesellschafter, Verlagschefin
Ulla Unseld-Berkéwicz und Minderheitengesellschafter Hans Barlach,
haben sich in den vergangenen Jahren wahrlich nichts geschenkt. Auf
den letzten Metern bis zur Eröffnung des Insolvenzverfahrens für
ihren Traditionsverlag wurde es noch einmal spannend: Noch vor zwei
Wochen schien Barlach bei dem juristischen Pingpong-Spiel zwischen
den Parteien plötzlich wieder an Punkte

Schwäbische Zeitung: Baustelle Suhrkamp – Leitartikel

Die Meldung klingt zunächst dramatischer als
sie ist: "Der Suhrkamp Verlag ist zahlungsunfähig. Das Amtsgericht
Berlin-Charlottenburg hat das Insolvenzverfahren eröffnet." Das war
zu erwarten, seit die Suhrkamp Familienstiftung unter Führung von
Ulla Unseld-Berkéwicz im Mai das sogenannte Schutzschirmverfahren
angestrebt hat. Das Ziel ist es, mit einem juristischen Trick, den
Minderheitengesellschafter Hans Barlach kaltzustellen. Denn in einer
ver&auml

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Suhrkamp-Verlag

So weit hätte es nicht kommen müssen: Der
Suhrkamp-Verlag, eine der feinsten Adressen in der deutschen
Buchbranche, steckt nur wegen persönlicher Animositäten in der
existenzbedrohenden Krise. Nur weil sich Geschäftsführerin Ulla
Unseld-Berkéwicz und der Medienunternehmer Hans Barlach einen
Privatkrieg liefern und sich so ineinander verbissen haben, dass
nichts mehr geht, steht das Traditionsunternehmen auf der Kippe. Seit
2006 geht es nicht mehr um B&u

Allgemeine Zeitung Mainz: Bitter / Kommentar zu Suhrkamp

Kaum zu begreifen: Suhrkamp ist insolvent. Zwar
hatte der Bücherfreund bereits ein paar Monate lang Zeit, sich darauf
einzustimmen. Das Damoklesschwert der Zahlungsunfähigkeit hängt
schließlich seit vergangenem Dezember über dem Verlag. Jetzt freilich
ist es amtlich – und die Fassungslosigkeit wächst. In den vergangenen
Monaten war zu diesem Thema bereits viel zu lesen: von Machtkämpfen
im Hause, von einer Mehrheitsgesellschafterin, die der
Minderheitsgese

„Graffiti und Tränengas“ / Dokumentation über die Protestkultur im Istanbuler Gezi-Park / 3sat-Wirtschaftsmagazin „makro: Testfall Türkei“

Donnerstag, 8. August 2013, 19.30 Uhr, 3sat

Erstausstrahlung

Als Ende Mai, Anfang Juni der Protest gegen ein großes Bauprojekt
im Istanbuler Gezi-Park aufflammte, schien er noch ein
überschaubarer, lokaler zu sein. Doch die Demonstrationen dauern noch
immer an, und es geht den Demonstranten auch nicht mehr nur um den
Bau eines Einkaufszentrums. Das Besondere sind die vielen kreativen
Protestformen, mit denen sich Künstler, Musiker und Schauspieler
ausdrücken. Di

Neue OZ: Kommentar zu Museen / Kunst / Kunsthalle Osnabrück

Positiver Impuls

Kultur kostet Geld. Anspruchsvoll gemachte Kultur erst recht. Das
gilt auch für die Kunsthalle Osnabrück. Die neue Leiterin Julia
Draganovic startet mit hohem Qualitätsanspruch. Gleichzeitig bleibt
die Ausstattung ihres Hauses auf denkbar kleinem Niveau eingefroren.
Wenig Geld, kaum Personal, ein Haus ohne Klimatisierung: Die
Handicaps, die schon André Lindhorst die Arbeit erschwerten, werden
auch dessen Nachfolgerin Draganovic erhalten bleiben. W