Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Claudia Bockholt zu Tarifforderungen für Film-Mitarbeiter in Frankreich

Künstlerische Berufe sind ein besonderer
Billiglohnsektor: Das Prestige der Arbeit ist hoch, die materielle
Anerkennung für den Großteil der Akteure sehr niedrig. Das ist auch
in Deutschland so: Subventionierte Theater zahlen ausgebildeten
Schauspielern Gagen knapp oberhalb von Hartz IV ab. Warum eigentlich
müssen Kreative immer auch Hungerkünstler sein? Ärgerlich ist der
Protest französischer Produzenten und Regisseure, die vernünftige
Gehält

Neue OZ: Kommentar zu Italien / Kultur

Gravierender Fehler

So reich Italien an Kulturschätzen ist, so arm ist es seit Jahren
um die Kulturszene des Landes bestellt. Der langjährige
Ministerpräsident Silvio Berlusconi ging lieber auf
Bunga-Bunga-Partys, statt sich, wie er selbst sagte, in Opern, Museen
und Konzerten zu langweilen. Dem Kulturbereich verordnete er aber
auch deshalb einen radikalen Sparkurs, um kritische Zeitgenossen
kaltzustellen.

Unter dem neuen Ministerpräsidenten Enrico Letta soll nun

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu der pakistanischen Fernsehshow, deren Hauptpreis ein Baby ist

Andere Länder, andere Sitten. Die aber sind in
diesem Fall nicht nur aus westlicher Sicht ethisch und moralisch
absolut zu verurteilen. Kinder sind keine Ware. Aber nicht anders
werden sie behandelt, wenn sie als Preis im Fernsehen an
glückstrahlende Gewinner überreicht werden. Hier wird Menschenrecht
mit Füßen getreten. Mindestens ebenso verwerflich ist die
Argumentation des Mannes, der das Baby aus seiner Hilfsorganisation
für dies Aktion herausgegeben hat

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Babys als TV-show-Preis: Quote, Quote, Quote – von Pascal Durain

In einer Show im pakistanischen Fernsehen winkt
ein Säugling als Hauptgewinn. Für den Sender hagelt es dafür weltweit
Kritik, weil es unethisch sei, in einer Liveshow ein Baby seinen
neuen Eltern zu übergeben. Die Schelte ist berechtigt – auch wenn die
Ziele des Senders edel wirken und sich die Quizshow am Ende als
abgekartetes Spiel entpuppt. Denn ein Waisenkind als Hauptpreis
auszuloben, ist keine Aufwertung menschlichen Lebens. Schon gar
nicht, wenn damit Geld verdient

Stuttgarter Zeitung: Robbie Williams: Außer Antidepressiva finden sich keine Drogen in meinem Blutkreislauf

Robbie Williams hat kein Lampenfieber mehr, ist
jetzt ein Familienmensch und Drogen sind auch passé. "Bevor ich
rausgehe, sage ich immer: Komm schon, es ist doch nur eine Show",
erzählt der Superstar im Interview mit der Stuttgarter Zeitung
(Samstagausgabe). Er fühle sich auf der Bühne auch nicht wie der
Größte, im Gegenteil: "Ich denke oft: was für ein Würstchen steht
denn da." Er genießt es, dass er jetzt nicht mehr all

Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes / Die Neuinszenierung von den Salzburger Festspielen 2013 im Fernsehen / 3sat-Festspielsommer endet

Samstag, 17. August 2013, 20.15 Uhr

Es ist noch einmal ein Höhepunkt für alle Fans des
3sat-Festspielsommers: 3sat zeigt am Samstag, 17. August, um 20.15
Uhr, die Neuinszenierung des "Jedermann" von den Salzburger
Festspielen 2013 im Fernsehen. Nach über zehn Jahren ist der
Salzburgklassiker erstmals unter neuer Regie aufgeführt worden:
Julian Crouch und Brian Mertes brachten "Das Spiel vom Sterben des
reichen Mannes" von Hugo von Hofmannsthal al

Kölner Stadt-Anzeiger: Esther Schweins kann das Rauchen trotz Verboten genießen

Köln. Schauspielerin Esther Schweins, selbst
Raucherin, fühlt sich durch immer zahlreicher werdende Rauchverbote
nicht beeinträchtigt: "Ich genieße es sehr, dass man in Restaurants
nicht mehr raucht oder es niemandem mehr einfällt, sich im Flugzeug
eine Zigarette anzuzün-den. Finde ich alles grässlich", sagte
Schweins dem Magazin des "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstags-Ausgabe).
Sie selbst verzichte auf Zigaretten, wenn diese ander

Neue OZ: Interview mit der Schauspielerin und aktuellen „Buhlschaft“ Brigitte Hobmeier

Buhlschaft Brigitte Hobmeier liebt Boliden

Schauspielerin ist Vettel-Fan und sieht sich alle Formel-1-Rennen
mit ihrem Sohn an – Handwerkliches Talent vom Vater geerbt – Immenser
Druck vor "Jedermann"-Premiere in Salzburg

Osnabrück.- Schauspielerin Brigitte Hobmeier (37), die in diesem
Jahr bei den Salzburger Festspielen die Buhlschaft im "Jedermann"
darstellt, liebt nicht nur die Bühne, sondern auch die Boliden.
Zusammen mit ihrem siebenjährigen So

Neue OZ: Kommentar zu Deutschland / Tourismus / UNESCO-Welterbestätten

Gemeinsame Strategie

Von 38 Welterbestätten sind nur drei den Bürgern gut bekannt. Alle
anderen fristen ein Schattendasein. Das wirft nicht nur ein
schlechtes Licht auf die Deutschen. Noch mehr drängt sich die Frage
nach den bisherigen Aktivitäten der Vermarkter dieses wertvollen
Schatzes auf.

Seit 2001 werden die UNESCO-Denkmäler vom Verein UNESCO
Welterbestätten Deutschland betreut. Mitglieder sind die
touristischen Organisationen der Städte, Reg

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Start der Fußball-Bundesliga und zur Doping-Diskussion

Heute startet die Fußball-Bundesliga. Glaubt man
den Protagonisten und der Werbung erwartet uns die beste, schönste
und erfolgreichste Saison aller Zeiten. Mindestens. Noch mehr Stars,
noch mehr Tore, noch mehr Zuschauer, noch mehr Geld, mehr Apps fürs
Smartphone als Grashalme auf dem Platz. Die Fußball-Welt hat heil zu
sein. Darüber wachen DFB und DFL. Mit der spritzigen Vergangenheit
beschäftigt man sich äußerst ungerne. Auf die Frage nach Doping