Während er der Basis und dem Überbau im Verein
gerne suggerierte, trotz allem immer noch vollkommen normal zu sein,
nichts als Fußballer und Fan, operierte Uli Hoeneß insgeheim in einem
befremdlichen Spekulationsreich kräftig an der Steuer vorbei mit
teils fremdfinanzierten Summen, die als "Spielgeld" eingesetzt
wurden.
An einem Tag versenkte er Beträge, die reichen würden, das
jährliche Überleben aller Einwohner eines afrikanisch
Wenn so einer auffliegt, weil er zockt und
vor dem Finanzamt Millionenbeträge verheimlicht, sind Bestürzung und
Schadenfreude nah beieinander. Der Mensch Uli Hoeneß ist in den
vergangenen Monaten gewiss durchs Feuer gegangen. An seiner
Verurteilung allerdings – eine Haftstrafe ohne Bewährung – führte
nach Lage der Dinge nichts vorbei. Eine mildere Strafe hätte wohl
niemand verstanden. Für den FC Bayern aber beginnt eine neue
Zeitrechnung. +++
Der Vorsitzende der Deutschen Steuergewerkschaft,
Thomas Eigenthaler, hält eine Bewährungsstrafe für den Präsidenten
des FC Bayern München, Uli Hoeneß, für zunehmend unwahrscheinlich.
"Die Freiheitsstrafe ist so sicher wie das Amen in der Kirche", sagte
er dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe). "Bei einer Strafe
von über zwei Jahren ist keine Bewährung mehr möglich. Und wenn man
alle Strafen addiert, k
Was für eine Karriere, und was für ein Schlag nun, auch für die
Theaterwelt. Sebastian Hartmann zählt zu den ganz Großen im
deutschsprachigen Theater. Es gehört schließlich zu den höchsten
Weihen, Intendant des Wiener Burgtheaters zu werden. Der gebürtige
Osnabrücker Hartmann führte schon 2000 bis 2005 das Bochumer
Schauspielhaus zu altem Glanz zurück und übernahm anschließend die
Intendanz des
Was geht? Kochbücher gehen. Historische
Kochbücher auch. Krimis. Historische Krimis. Fantasy. Historische
Fantasy, nein, aber Frank Schätzing, der geht immer. Klar, die
Leipziger Buchmesse, dieses verspielte Lesefest, das von morgen an
vier Tage lang eine ganze Stadt und ihre Gäste verzaubert, kann
Lektüremuffel nicht begeistern – alle anderen hingegen sehr wohl.
Natürlich vertragen auch Bücher ein bisschen Werbung. Die Leipziger
Aktion »Vorsicht B
Im Gespräch wirbt Professor Wolfgang Müller für
das Programmkino in Weingarten. Regelmäßig werden dort Filme gezeigt,
die für Jugendliche nicht nur spannend, sondern auch bildend sind.
Leider treibt es die jungen Leute – die werberelevante Gruppe für den
Mainstream – nur selten in Programmkinos. Das ist schade. Denn auch
wenn die FSK-Studie einmal mehr verdeutlicht, dass Filme enormes
pädagogisches Potenzial haben: Werden Filme nicht gesehen, zeigen si
Eines ist klar: eine Bewährungsstrafe ist für
Uli Hoeneß in weite Ferne gerückt. Die mögliche, strafbefreiende
Wirkung der Selbstanzeige ist nach allem, was beim Graben in den
Unterlagen zum Vorschein kam, nicht mehr zu sehen. Eine Frage
interessiert immer mehr: Woher stammt das Geld? Selbst bei einem
Jahresverdienst von 11 Millionen Euro und einer millionenschweren
Leihgabe ist es nicht so leicht, der Steuer solche Summen zu
verheimlichen. Für den Schuldspr
Die kleine Buchhandlung an der Ecke ist großer
Gewinner: Leser schätzen stärker denn je die persönliche Beratung.
Die Buchbranche, die sich ab heute in Leipzig trifft, darf getrost
feiern. Denn die Verkaufszahlen des Frühlings halten, was das
vergangene Jahr versprach – 4,2 Milliarden Euro gaben die Deutschen
da für Bücher aus. So viel wie lange nicht und erfreulich viel beim
Händler vor Ort.
Der Aufwind verdankt sich zum einen den klugen Kunden
Schockartig schön sei die Woge aus Neugier und
Interesse zu seinem Wien-Einstand gewesen. Daran müsse man sich
erinnern, wenn es irgendwann nicht mehr so ist, sagte Matthias
Hartmann in seinem ersten Standard-Interview als Burgtheaterdirektor
im Herbst 2009. Und als habe er damals schon sein abruptes Ende
vorhergesehen, fügte er hinzu: "Theater ist eine reine Glückssache.
Man kann nicht programmieren, erfolgreich zu sein."
Kommissare Faber, Bönisch, Dalay und
Kossik suchen Neonazi-Mörder / Gastrolle für Robert Stadlober
Heute beginnen die Dreharbeiten zum neuen WDR-"Tatort – Hydra".
In ihrem fünften Fall müssen die vier Dortmunder Kommissare Peter
Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay
(Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) den Mord an einem
Neonazi aufklären. Robert Stadlober übernimmt die Rolle von Daniel
Kossi