Thüringische Landeszeitung: Gurlitt und die Angst / Kommentar von Luise Schendel zur Rückgabe der Gemäldesammlung an Conelius Gurlitt

Endlich ist es soweit! Cornelius Gurlitt erhält die
Bilder zurück, die ihm tatsächlich gehören. Der Sohn des
NS-Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt – des seinerzeit renommierten
Kunsthistorikers – kommt scheinbar mit einem blauen Auge aus der
Raubkunst-Affäre heraus. Über Jahrzehnte hatte er sich nur dann und
wann aus dem Schatten seiner Wohnungen gewagt, um Gemälde an den Mann
zu bringen. In der Auktions-Szene war dies seit langem bekannt. Die
Gleichg&u

Saarbrücker Zeitung: Saarländischer Polizeikommissar soll im Dienst Rumänen misshandelt haben

Ein Polizist aus dem Saarland soll im Dienst
einen Rumänen misshandelt und gefoltert haben. Dies berichtet die
"Saarbrücker Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Ein Sprecher der
Staatsanwaltschaft bestätigte der Zeitung, dass gegen zwei
Polizeibeamte wegen des Verdachts der gefährlicher Körperverletzung,
Bedrohung und Freiheitsberaubung ermittelt werde. Ein 29-jähriger
Kommissar soll nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" mit einer
dur

Allgemeine Zeitung Mainz: Wurde auch Zeit / Zur Bilderrückgabe an Cornelius Gurlitt

Der alte Herr konnte einem herzlich leid tun. Und ob
mit der vermeintlich so großherzigen Geste der Augsburger
Staatsanwaltschaft, ihm jetzt seine Bilder zurückzugeben, wieder
alles im Lot ist, darf bezweifelt werden. Cornelius Gurlitt, Sohn des
Kunsthändlers Hildebrand Gurlitt, der im Dritten Reich auch für die
Nazis gearbeitete hatte, war im Februar 2012 auf der Basis eines –
mit Verlaub – läppischen und bis heute nicht bewiesenen
Devisenvergehens von der Staatsa

Mittelbayerische Zeitung: „Rettet die Segler“: Kommentar von Fritz Winter zum Vogelschutz

Sie flitzen akrobatisch durch die Luft und
fangen bis zu 120 000 Insekten für die Aufzucht ihrer Jungen.
Schwalben gelten als Frühlingsboten, Glücksbringer und
Wetterpropheten und über Jahrhunderte gehörten die Mehl- und die
Rauchschwalben zum Kuhstall wie die Kirche zum Dorf. Heute ist das
anders: Die Singvögel finden immer weniger Lehmpfützen zum Nestbau,
immer weniger Nahrung und kaum noch geeignete Nistplätze in unserer
hochmodernen Agrarsteppe.

Radio-Live-Übertragung des „Salzburger Stier 2014“ Verleihung des internationalen Radio-Kabarettpreises am 23. und 24. Mai in Baden-Baden

Am 23. und 24. Mai 2014 wird der
internationale Radio-Kabarettpreis "Salzburger Stier" im Theater
Baden-Baden vergeben. Der "Salzburger Stier" ist der bedeutendste
internationale Kabarettpreis im deutschsprachigen Raum und mit
jeweils 6.000 Euro dotiert. Er wird seit 1982 jedes Jahr an je einen
Kabarettisten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen.
Ausgezeichnet werden in diesem Jahr Tobias Mann (Deutschland),
Christof Spörk (Österreich) un

„Beckmann“ am Donnerstag, 10. April 2014, um 22.45 Uhr

Armin Mueller-Stahl – ein Leben auf der Suche nach
Heimat Er ist einer der wenigen Schauspieler, der es sowohl in Ost-
und Westdeutschland als auch in Hollywood zu Ruhm brachte. Und kaum
einer hat während seiner Karriere Deutschlands wechselvolle
Geschichte so erlebt wie Armin Mueller-Stahl. Aufgewachsen unter dem
Nazi-Regime, absolviert er nach Ende des zweiten Weltkriegs zunächst
ein Musikstudium, bevor der gebürtige Ostpreuße zum bekanntesten
Charakterdarsteller und

Schwetzinger SWR Festspiele 2014: SWR2 sendet alle Konzerte 15 Live-Übertragungen in 35 Tagen / Radio-Porträt von Bernhard Lang am 7. Juni

SWR2 ist der engste Begleiter der Schwetzinger
SWR Festspiele 2014, die sich vom 25.4. bis 7.6. auf eine
musikalische Reise durch Länder und Epochen begeben: Unter dem Titel
"Kennst du das Land…?" steht diesmal Südeuropa im Fokus des größten
Radio-Musikfestivals der Welt. SWR2 sendet sämtliche Konzerte, 15
davon live. Ein Erlebnis, das nur Schwetzingen bietet, ist neben der
Wiederaufführung einer alten Oper die jährliche Uraufführung einer

Westfalenpost: Motorradlärm

Es ist nur allzu verständlich, dass viele
Einheimische und Urlauber im Hochsauerlandkreis ihre Ruhe haben
wollen und Motorradlärm hassen wie die Pest. Darauf deutet eine
Vielzahl von Leserbriefen hin, die diese Zeitung erreicht haben. Und
die legen nahe: Die Polizei soll Krachmachern auf zwei Rädern an den
Kragen gehen. "Damit man die Natur in der schönsten Urlaubsregion des
Landes wieder in aller Stille genießen kann", so der Wunsch eines
Lesers. Wie ge

Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Katia Meyer-Tien zu Tunnelplan für Englischen Garten München

Die Wiedervereinigung des in den 1960er Jahren
durch den Isarring entzweiten Englischen Gartens ist eines der
Projekte, die wie ein Stehaufmänchen immer wieder auf der Agenda der
Münchner Politik stehen. Der neu gewählte Stadtrat wird in diesem
Jahr die Weichen stellen müssen, wie und ob überhaupt das Projekt
verwirklicht wird. So richtig dagegen ist niemand. Ein Tunnel unter
der größten Grünfläche der Hauptstadt scheint besser als die mehr als