Stuttgarter Nachrichten: Kommentar zu Marc-Oliver Hendriks

Marc-Oliver Hendriks ist zu Recht wortstark.
Seit Jahren wird in Stuttgart über die dringend notwendige Sanierung
des Opernhauses debattiert. Und immer wieder wird die Beseitigung der
Mängel in allen Bereichen verschoben. Liefern die Staatsoper und das
Stuttgarter Ballett nicht auch so Spitzenkunst mit nationaler und
internationaler Ausstrahlung? Solches Denken ist fahrlässig.
Spitzenkunst – die heute über intensive Vermittlungsarbeit vielfältig
in alle gesellschaft

Westfalenpost: Buchmarkt

Das gute alte Buch ist schon so oft totgesagt
worden. Nachdem das gedruckte Papier nicht mehr als einziges
Trägermedium von Informationen verfügbar war, hat jede neue
Entwicklung zu Grabgesängen auf die Buchkultur geführt. Wir erinnern
uns an die CD und andere Datenträger, auf der sich ganze Lexika und
Goethes gesammelte Werke kostengünstig und platzsparend brennen
ließen. Wir erinnern uns an das Hörbuch. Und trotzdem sind alle diese
Medien Nischenp

neues deutschland: Kindertheater-Chef streitet mit Berliner Senat um 700.000 Euro

Kinder und Jugendliche ziehen im Streit um
Kulturetats immer den Kürzeren, meint Thomas Sutter, Geschäftsführer
des Musiktheaters Atze in Berlin. Mit einem großen Haus würde der
Senat so nicht umspringen, erklärte der Theaterleiter am Dienstag.
"Wenn nichts passiert, dann ist das Atze Ende des Jahres pleite."
Sutter bemüht sich nach eigenen Angaben seit Monaten um eine Erhöhung
der Förderung für sein Haus – erfolglos, wie er fests

Schwäbische Zeitung: Mutlos – Kommentar

Seriös, dem Proporz gehorchend und mit
kalkulierbarem Risiko: Mit Anne Will hat die ARD eine typisch
öffentlich-rechtliche Lösung für ihr Sonntagabend-Problem gefunden.
Auf dem quoten- und imageträchtigen Sendeplatz darf ab 2016 die
gelernte Journalistin talken – wieder. Die Lösung wahrt das intern so
wichtige Gleichgewicht des Senderverbundes. Außerdem hat dieARD
offenbar die Lust auf Prominenz verloren, die teuer ist und Ärger
einbringt.

Thoma

ikr: „Liechtensteins Kulturlandschaft in Berlin präsentiert“

Am 8. Juni präsentierte Regierungsrätin Aurelia
Frick in Berlin gemeinsam mit der WELTKUNST-Redaktion des ZEIT
Kunstverlags die Sonderveröffentlichung "Von Fabergé bis Beckmann:
Liechtensteins Museumswunder". Das Sonderheft wird am 18. Juni der
Wochenzeitschrift "Die ZEIT" beiliegen. Es fasst die Höhepunkte des
Kulturjahres Liechtenstein zusammen und porträtiert die
liechtensteinische Sammlungstätigkeit, welche mit der Eröffnun

Improvisierter Radiosender erkämpft sich eine Stimme gegen fanatisches US-Christentum / Ausgezeichneter Dokumentarfilm „Mission Control Texas“ über die Live-Show „The Atheist Experience“

Sonntag, 14. Juni 2015, 21.45 Uhr
Erstausstrahlung

Die Talkshow "The Atheist Experience" läuft jeden Sonntag im
Kabelnetz von Austin/Texas: Atheisten diskutieren vor der Kamera mit
Anrufern. Zuerst war die Show bloß eine lokale Kuriosität,
mittlerweile ist sie – dank Internet – eine Institution, ein
wichtiger Diskurs-Ort. "Dumme sind sich immer sicher, Intelligente
voller Zweifel–", zitiert Matt Dillahunty, einer der Gastgeber der
Talkshow, den Phi

Kunst und Verbrechen / Vierteilige 3sat-Dokumentationüber den Kriminalfall Kunst / Mit Video-Streams

ab Samstag, 13. Juni 2015, 21.40 Uhr
Erstausstrahlungen

Der Kunstmarkt boomt, die Preise steigen ins Unermessliche. Mitte
Mai wurde in New York ein Picasso für 179 Millionen Dollar
ersteigert. Ein neuer Rekord – und ein weiterer Beweis dafür, wie
überhitzt der Kunstmarkt ist. Mit Kunst wird gehandelt und
spekuliert, Big Business, wie an der Börse. Und mit den Gewinnmargen
wächst das kriminelle Geschäft. Ob Kunstraub, Raubkunst, Schmuggel
oder Fälsch

Schwäbische Zeitung: Eine Farce! – Kommentar

Über fünf Millionen Zuschauer haben am Sonntag
eingeschaltet – und dann das! Deutschlands Fußballfrauen mussten
gegen ein Team antreten, das bei einer WM nichts verloren hat. Der
Weltverband Fifa, der einen neuen Markt wittert, hat den Fehler
gemacht, das Teilnehmerfeld von 16 auf 24 Mannschaften zu erweitern.
Angesichts der geringen Leistungsdichte unter der Spitze, zu der
bestenfalls zehn Teams zählen, ist dies eine Farce. Dann auch noch –
aus Gründen der globa