Kölner Stadt-Anzeiger: Böll-Stiftung in Israel zur Verschiebung einer israel-kritischen Ausstellung durch die Stadt Köln: Verheerendes Signal und abgrundtiefe Naivität

Köln/Tel Aviv. Die Heinrich-Böll-Stiftung in Israel
hat den Umgang der Stadt Köln mit einer Ausstellung der israelischen
Organisation "Breaking the Silence" scharf kritisiert und
Oberbürgermeister Jürgen Roters (SPD) "abgrundtiefe Naivität"
vorgeworfen. "Die Absage war ein verheerendes Signal, und die
Verschiebung ist eine Absage zweiter Klasse", sagte die Leiterin der
Stiftungsvertretungen in Tel Aviv, Kerstin Müller, dem &q

Kölner Stadt-Anzeiger: Heidegger-Experte von Herrmann will Philosophie-Professor Trawny die Herausgeberschaft der „Schwarzen Hefte“ entziehen – Trawny: Das könnte nur die Familie Heidegger selbst

Köln. Die "Schwarzen Hefte" des deutschen Philosophen
Martin Heidegger sorgen weiter für Sprengstoff. Der Wuppertaler
Philosophie-Professor Peter Trawny wehrt sich gegen den Versuch, ihm
die Herausgeberschaft für die "Schwarzen Hefte" zu entziehen, wie der
"Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwoch-Ausgabe) berichtet. Zuvor hatte der
emeritierte Philosophie-Professor Friedrich-Wilhelm von Herrmann, der
die nachgelassene Gesamtausgabe Heideggers im Verla

Südwest Presse: KOMMENTAR · INTERNET

KOMMENTAR · INTERNET

Verantwortung 2.0 Manche werden die neueste Studie zur
Mediennutzung kleiner Kinder erschreckend finden. Dreijährige, die
vor dem Tablet sitzen, Achtjährige, die im Internet surfen. Ja, man
kann das bedauern oder aber das Positive sehen. Die Kinder wachsen
hinein in unsere digitalisierte Welt, und sie müssen lernen, sich
darin zurechtzufinden. Aufgabe der Eltern ist es, sie zu begleiten.
Manch einer glaubt, er sei dem nicht gewachsen. Doch es

WAZ: Sollen kleine Kinder im Internet surfen? – Pro und Kontra

Regeln vorgeben
– Pro von Sven Frohwein

Haben Sie schon einmal einem Dreijährigen dabei zugeschaut, mit
welcher Leichtigkeit er einen Tablet-Computer bedient? Wie er
innerhalb von Minuten begreift, wie das Wischen und Tippen
funktioniert?

Dafür muss man nicht lesen und schreiben können. Selbst für
Kleinkinder ist der Umgang mit moderner Technik eine
Selbstverständlichkeit. Warum also sollte man ihnen das verwehren?
Anstatt ihren Kindern den Zugang zu

Thomas Gottschalk begeistert von „Der kleine Wassermann“ Der Entertainer und Autor schrieb als Siebenjähriger an Otfried Preußler / „lesenswert“ am 2. Juli, 23.15 Uhr im SWR Fernsehen (FOTO)

Thomas Gottschalk begeistert von „Der kleine Wassermann“
Der Entertainer und Autor schrieb als Siebenjähriger an Otfried Preußler / „lesenswert“ am 2. Juli, 23.15 Uhr im SWR Fernsehen (FOTO)

In der Literatursendung "lesenswert" am Donnerstag, 2. Juli, 23.15
Uhr im SWR Fernsehen bringt Entertainer und Autor Thomas Gottschalk
seine Bewunderung für die behagliche Atmosphäre zum Ausdruck, die
Otfried Preußler in "Der kleine Wassermann" schafft: "Diese Idylle,
in der dieses Kerlchen da lebt in seinem Mühlenteich […]. Es war
behaglich. Das war jenseits jeder Reize. Heute hast Du ja als
Siebenjähriger schon irgendwelche Killersp

neues deutschland: Theatermacher Milo Rauüber den Umgang mit Kriegsverbrechen in Kongo: „Es herrscht lähmendes Schweigen“

Mit dem politischen Kunstprojekt "Das Kongo
Tribunal" bewegt der Schweizer Theatermacher Milo Rau sich in der
Tradition Jean-Paul Sartres und Bertrand Russels. Um Kriegsverbrechen
aufzuklären, inszenierte er im Mai in Ostkongo einen groß angelegten
Prozess unter Beteiligung von Anwälten, Politikern und
Menschenrechtsaktivisten. Teil 2 folgt nun als Kongress in den
Berliner "Sophiensaelen" (26.-28.6.), wo "die Politik der großen
Firmen" im

BERLINER MORGENPOST: Der scheue Chefdirigent/Ein Leitartikel von Volker Blech

Der Coup ist den Berliner Philharmonikern gelungen.
Überraschend wird am Montag verkündet, dass der Russe Kirill Petrenko
zum neuen Chefdirigenten gewählt wurde. Am Sonntagfrüh haben sich die
Musiker unbemerkt getroffen und abgestimmt.

"Man kann es gar nicht in Worte fassen", ließ Petrenko mitteilen,
"was in mir gefühlsmäßig vorgeht: von Euphorie und großer Freude bis
zu Ehrfurcht und Zweifel ist da alles drin." Mit Petren

Allgemeine Zeitung Mainz: Verwundbar / Kommentar zum Hackerangriff

Der eine oder andere könnte auf die Idee kommen, den
Hackerangriff auf Kfz-Zulassungsstellen in Hessen und Rheinland-Pfalz
mit der Bemerkung abzutun: "Ist doch nichts passiert." Die vielen
Bürger, die sich gestern Morgen vor verschlossenen Behördentüren die
Beine in den Bauch gestanden haben und unverrichteter Dinge wieder
abziehen mussten, sehen das sicher ganz anders. Nichts passiert? Über
Stunden waren am Montag weite Teile der IT-Infrastruktur zweier
Bu

WAZ: Ein Spiegel der Region – Kommentar von Jens Dirksen zum Reviertheater

Die Theaterlandschaft des Ruhrgebiets hat echte
Metropolen-Qualitäten. Es weiß nur kaum jemand, der jenseits des
Reviers lebt. Denn diese Theaterlandschaft ist viel mehr ein Spiegel
der Region, als ihr recht sein kann. Bislang schmiedet nämlich noch
jede Bühne ihren Spielplan für sich und jedes Haus verkauft auch
seine Eintrittskarten auf eigene Weise.

In den Theatern wird applaudiert statt gebetet, aber sie sind so
etwas wie die weltlichen Kirchtürme des

BÜRGER GAUCK. Unterwegs mit einem unbequemen Präsidenten / First Lady Daniela Schadt Ehrengast bei Eröffnung der Fotoausstellung mit Exponaten von Christian Irrgang in Hamburg

Im September 2014 ist im Hamburger Verlag Edel
Books unter dem Titel "Bürger Gauck. Unterwegs mit einem unbequemen
Präsidenten"* der erste Text-/Bildband über das amtierende
Staatsoberhaupt erschienen. Eine Ausstellung mit 80 Fotos, die rund
um das Buchprojekt entstanden sind, wird jetzt erstmals in Hamburg
gezeigt. Sie stammen vom Hamburger Fotografen Christian Irrgang, der
Joachim Gauck exklusiv zwischen Mai 2012 und Mai 2014 bei offiziellen
und privaten Terminen