In der Debatte über das Gesundheitssparpaket geht der Blick aufs Ganze verloren / Kommentar von Thomas Steiner

In der Debatte über das Gesundheitssparpaket geht der Blick aufs Ganze verloren / Kommentar von Thomas Steiner

"Alle laufen Sturm gegen die Pläne. Und zwar jeder und jede für sich, auch wenn zusammen demonstriert wird. Für jeden Bereich, für jede Gruppe werden die geplanten Belastungen als viel zu hoch beklagt. Ach was, sogar als jeweils drohende Katastrophe werden sie beschrieben. Die ambulante Versorgung wird zusammenbrechen, Kliniken werden reihenweise insolvent gehen, neue Medikamente werden keine mehr entwickelt werden. Jedes dieser Szenarien mag für sich folgerichtig e

BPI fordert „echte Gesundheitsreform“- Spargesetz mit Risiken für Versorgung und Industrie

BPI fordert „echte Gesundheitsreform“- Spargesetz mit Risiken für Versorgung und Industrie

Deutschland braucht schnellstens eine Strukturreform im Gesundheitswesen. Das forderte der Vorsitzende des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI), Oliver Kirst, bei der Ordentlichen Hauptversammlung des Verbandes heute in Berlin. Nur das wäre eine echte Gesundheitsreform. Denn: "Das Gesundheitssystem muss besser werden!" Das von der Bundesregierung geplante Beitragssatzstabilisierungsgesetz, das ab morgen im Deutschen Bundestag beraten wird, sei keine Gesundheits

GKV-Reform darf zahnärztliche Versorgung nicht gefährden / KZBV-Vertreterversammlung: gesetzliche Nachbesserungen dringend notwendig

GKV-Reform darf zahnärztliche Versorgung nicht gefährden / KZBV-Vertreterversammlung: gesetzliche Nachbesserungen dringend notwendig

Die Vertreterversammlung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) stimmt grundsätzlich mit dem Ziel der Bundesregierung überein, weitere Beitragssatzsteigerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung zu verhindern. Dies darf aber nicht mit ziellosen Sparmaßnahmen erkauft werden, welche die Erfolge des hocheffizienten, präventionsorientierten zahnärztlichen Versorgungsbereichs aufs Spiel setzen. Daher fordern die Vertreterinnen und Vertreter der KZBV deut

AOK kritisiert Schreckensszenarien und fordert wirksames GKV-Sparpaket

AOK kritisiert Schreckensszenarien und fordert wirksames GKV-Sparpaket

Mit Blick auf den heutigen Start der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) in Hannover und die ersten Beratungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes (GKV-BStabG) im Bundestag und im Bundesrat am Freitag sagt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann:

"Man stelle sich vor, dass das GKV-Sparpaket mit all seinen Zumutungen für Versicherte und Beitragszahler zum Jahreswechsel kommt, aber die Beiträge im kommenden Jahr dennoch steigen. Das droht, wenn d

„Warken ignoriert das Personalproblem.“ / bpa-Präsident Meurer zum Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung

„Warken ignoriert das Personalproblem.“ / bpa-Präsident Meurer zum Gesetzentwurf zur Neuordnung der Pflegeversicherung

Zum heute bekanntgewordenen Entwurf des Gesetzes zur Neuordnung der Pflegeversicherung (Pflegeneuordnungsgesetz – PNOG) sagt der Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), Bernd Meurer:

"Warken ignoriert das Personalproblem. Im Gezerre um die Finanzierung vergisst die Ministerin, dass die Pflege auch von Menschen geleistet werden muss. Im Entwurf finden sich keinerlei wirksame Impulse, um die unmittelbar bevorstehende dramatische Zuspitzung des Person

Dynamischer Herstellerabschlag: Rechenfehler mit realen Folgen für Patient:innen und Wirtschaft

Dynamischer Herstellerabschlag: Rechenfehler mit realen Folgen für Patient:innen und Wirtschaft

Mit dem GKV-Sparpaket könnte eine Regelung Realität werden, deren potenziellen Folgen für die Arzneimittelversorgung und den Pharmastandort so gravierend sind, dass sie von der Politik nicht gewollt sein können. Dominik Rosz, Lead Pricing and Access Strategy beim Unternehmen Astellas, appelliert an die Bundesregierung, keine voreiligen Entschlüsse zu treffen. Wer hinter die Komplexität des geplanten dynamischen Herstellerabschlags blickt, muss feststellen: Er ist ma

AOK zum Digitalgesetz: Gute Vorarbeit für Primärversorgung mit Konkretisierungsbedarf

AOK zum Digitalgesetz: Gute Vorarbeit für Primärversorgung mit Konkretisierungsbedarf

Anlässlich der heutigen Verbändeanhörung zum Gesetz zur digitalen Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GeDIG), lobt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, den Gesetzesentwurf, sieht jedoch auch noch Nachbesserungsbedarf:

"Die Stoßrichtung dieses Gesetzes mit seinen vielen innovativen Ansätzen und sinnvollen Maßnahmen ist ausdrücklich zu begrüßen: Es setzt auf die Chancen der Digitalisierung und die Poten

Pharma Deutschland und die Dental-Industrie fordern Korrektur bei PFAS-Regeln zum Schutz der Patientenversorgung

Pharma Deutschland und die Dental-Industrie fordern Korrektur bei PFAS-Regeln zum Schutz der Patientenversorgung

Gemeinsames Positionspapier fordert umfassende Ausnahme für das Gesundheitswesen

Pharma Deutschland und der Verband der Deutschen Dental-Industrie (VDDI) fordern eine grundlegende Überarbeitung der geplanten europäischen PFAS-Beschränkung für den Gesundheitsbereich. In einem gemeinsamen Positionspapier warnen beide Verbände davor, dass die derzeit diskutierten Regeln die Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln und Medizinprodukten gefährden

ASB zur geplanten Pflegereform: „Pflege ist kein Markt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

ASB zur geplanten Pflegereform: „Pflege ist kein Markt, sondern eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“

Mit einer Kundgebung vor dem Bundesgesundheitsministerium machen der ASB und weitere Verbände am heutigen Internationalen Tag der Pflegenden auf die Folgen der geplanten Pflegereform aufmerksam. Der ASB warnt davor, die notwendige Unterstützung für Pflegebedürftige weiter einzuschränken und Finanzierungslücken auf Betroffene zu verlagern. Schon heute geraten viele pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen finanziell unter erheblichen Druck, wenn Sie a

Pflegereform: Finanzausgleich zwischen SPV und PPV verfassungswidrig

Pflegereform: Finanzausgleich zwischen SPV und PPV verfassungswidrig

Zur Forderung aus der SPD-Bundestagsfraktion nach Einführung eines Pflegefinanzausgleichs zwischen Sozialer Pflegeversicherung (SPV) und Privater Pflegepflichtversicherung (PPV) erklärt PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther:

"Ein Finanzausgleich zwischen SPV und PPV ist eine verfassungswidrige Sonderabgabe – und der Einstieg in die Pflege-Bürgerversicherung. Privatversicherte müssten für die Kosten der gesetzlichen Pflegekassen zahlen und gleichzeitig für ihre

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