Reimann zur Einigung zwischen Bund und Ländern: Akzeptabler Kompromiss zur Krankenhausreform

Reimann zur Einigung zwischen Bund und Ländern: Akzeptabler Kompromiss zur Krankenhausreform

Die Einigung zwischen Bund und Ländern über letzte Änderungen am Krankenhausreform-Anpassungsgesetz (KHAG) kommentiert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, in einer ersten Reaktion:

"Die ursprünglich recht konsequenten Qualitätsvorgaben des KHVVG sind inzwischen löchrig wie ein Schweizer Käse. So können laut dem aktuellen Kompromiss künftig Leistungsgruppen bis zu sechs Jahre lang auch an Krankenhäuser zugew

Apotheken beschließen bundesweite Proteste und Apothekenschließungen

Apotheken beschließen bundesweite Proteste und Apothekenschließungen

Die Apothekerschaft kündigt weitere bundesweite Protestmaßnahmen an, um für eine Honorarerhöhung zu kämpfen. Die Mitgliederversammlung der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat dazu am heutigen Mittwoch den Weg frei gemacht für zentrale Kundgebungen am 23. März. Zudem werden sich viele Apothekenteams im ganzen Bundesgebiet an den Protesten beteiligen, indem sie ihre Apotheken an diesem Tag schließen. Die Versorgung am bundesweiten

Zu wenig Geld und Personal für Cyber-Sicherheit: Ernste Bedrohungslage für deutsche Krankenhäuser

Zu wenig Geld und Personal für Cyber-Sicherheit: Ernste Bedrohungslage für deutsche Krankenhäuser

Die gemeinsame Krankenhaus-Studie 2025 der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) dokumentiert eine angespannte Lage der Cyber-Sicherheit in deutschen Krankenhäusern. 90 % der befragten Krankenhäuser bewerten die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität als hoch oder sehr hoch, jedes fünfte deutsche Krankenhaus war in den letzten drei Jahren von einem meldepflichtigen Cyber-Vorfall betroffen. Aufgrund dieser Einschätzung gibt e

Apotheken starten Protestwelle gegen Honorarstillstand

Apotheken starten Protestwelle gegen Honorarstillstand

Deutschlands Apotheken starten eine mehrmonatige Protestwelle gegen den jahrelangen Stillstand bei ihren Honoraren. Dazu gehört einerseits eine groß angelegte politische Kampagne, die in den Apotheken, auf öffentlichen Werbeflächen sowie in den Social-Media-Netzwerken ausgerollt wird. Weiter kommen Aktionen der Apothekenteams hinzu, bei denen auch die Patientinnen und Patienten auf die wirtschaftlich bedrohliche Lage der Apotheken angesprochen werden. Zusätzlich beruft

Stabile Arzneimittelversorgung in Europa braucht faire Preise und zukunftsfähige Vergaberegeln / Pharma Deutschland begrüßt Parlamentsbericht zum Critical Medicines Act

Stabile Arzneimittelversorgung in Europa braucht faire Preise und zukunftsfähige Vergaberegeln / Pharma Deutschland begrüßt Parlamentsbericht zum Critical Medicines Act

Pharma Deutschland begrüßt den gestern verabschiedeten Bericht des Europäischen Parlaments zum Critical Medicines Act (CMA). Das EU-Parlament setzt damit ein wichtiges politisches Signal für eine resilientere Arzneimittelversorgung in Europa und stärkt insbesondere den Ansatz, öffentliche Beschaffung stärker an Versorgungssicherheit, Produktionsstandorten und resilienten Lieferketten auszurichten.

"Das Europäische Parlament erkennt an, dass Versorg

Hebammen unter Druck: CSU-Fraktion fordert Nachverhandlungen für faire Vergütung

Hebammen unter Druck: CSU-Fraktion fordert Nachverhandlungen für faire Vergütung

Der seit 1. November in Kraft getretene neue Hebammen-Hilfevertrag führt zu spürbaren Einkommenseinbußen für geburtshilflich tätige Beleghebammen und gefährdet damit ein bewährtes und für Bayern unverzichtbares Versorgungssystem. Die CSU-Landtagsfraktion fordert die Vertragspartner auf, umgehend in Nachverhandlungen einzutreten, um die Zukunft der freiberuflichen Beleghebammen zu sichern.

Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek:

"

Anspruch auf kostenlose Kopie der Behandlungsakte: AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

Anspruch auf kostenlose Kopie der Behandlungsakte: AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

Patientinnen und Patienten haben künftig Anspruch auf Bereitstellung einer kostenlosen Kopie ihrer Behandlungsakte. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, begrüßt diese neue Regelung im "Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts". Das Gesetz ist heute in zweiter und dritter Lesung vom Deutschen Bundestag beschlossen worden.

"Mit der neuen Re

Reimann zur Apothekenreform: Wenig Wirtschaftlichkeit und verschleierte Folgekosten

Reimann zur Apothekenreform: Wenig Wirtschaftlichkeit und verschleierte Folgekosten

Zum Kabinettsbeschluss des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung äußert sich die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, wie folgt:

"Dass die Bundesregierung mit der Apothekenreform neue Regelungen zur Sicherung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung durch Entbürokratisierung und Flexibilisierung auf den Weg bringt, ist grundsätzlich sinnvoll.

Dabei darf vor dem Hintergrund der finanziell angespannten Situation d

Marburger Bund fordert Ausnahmen von der Arbeitnehmerüberlassung im Gesetz

Marburger Bund fordert Ausnahmen von der Arbeitnehmerüberlassung im Gesetz

Kurz vor der heutigen öffentlichen Anhörung zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fordert der Marburger Bund, die Hürden für notwendige Weiterbildungsverbünde im Gesetz abzubauen. Ohne gesetzliche Ausnahme von einer erlaubnispflichtigen Arbeitnehmerüberlassung sei die zukünftige Organisation der Weiterbildung im Krankenhaus gefährdet und damit auch die zukünftige fachärztliche Versorgung im

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention / WvD mahnt verbindliche Rahmenbedingungen für die Hilfsmittelversorgung an

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention / WvD mahnt verbindliche Rahmenbedingungen für die Hilfsmittelversorgung an

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) am 13. Dezember erinnert "Wir versorgen Deutschland" (WvD) an die fortbestehenden Umsetzungsdefizite der seit 2009 geltenden Konvention. WvD erwartet von Bund, Ländern und Kostenträgern konkrete Schritte für eine verlässliche, einheitliche und qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung zur Umsetzung der UN-BRK.

Die UN-BRK verpflichtet Bund, Länder und Kommunen dazu, Versorgungsstrukturen so auszugestalten