Zu wenig Geld und Personal für Cyber-Sicherheit: Ernste Bedrohungslage für deutsche Krankenhäuser

Zu wenig Geld und Personal für Cyber-Sicherheit: Ernste Bedrohungslage für deutsche Krankenhäuser

Die gemeinsame Krankenhaus-Studie 2025 der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und des Deutschen Krankenhausinstituts (DKI) dokumentiert eine angespannte Lage der Cyber-Sicherheit in deutschen Krankenhäusern. 90 % der befragten Krankenhäuser bewerten die Bedrohung durch Cyber-Kriminalität als hoch oder sehr hoch, jedes fünfte deutsche Krankenhaus war in den letzten drei Jahren von einem meldepflichtigen Cyber-Vorfall betroffen. Aufgrund dieser Einschätzung gibt e

Apotheken starten Protestwelle gegen Honorarstillstand

Apotheken starten Protestwelle gegen Honorarstillstand

Deutschlands Apotheken starten eine mehrmonatige Protestwelle gegen den jahrelangen Stillstand bei ihren Honoraren. Dazu gehört einerseits eine groß angelegte politische Kampagne, die in den Apotheken, auf öffentlichen Werbeflächen sowie in den Social-Media-Netzwerken ausgerollt wird. Weiter kommen Aktionen der Apothekenteams hinzu, bei denen auch die Patientinnen und Patienten auf die wirtschaftlich bedrohliche Lage der Apotheken angesprochen werden. Zusätzlich beruft

Stabile Arzneimittelversorgung in Europa braucht faire Preise und zukunftsfähige Vergaberegeln / Pharma Deutschland begrüßt Parlamentsbericht zum Critical Medicines Act

Stabile Arzneimittelversorgung in Europa braucht faire Preise und zukunftsfähige Vergaberegeln / Pharma Deutschland begrüßt Parlamentsbericht zum Critical Medicines Act

Pharma Deutschland begrüßt den gestern verabschiedeten Bericht des Europäischen Parlaments zum Critical Medicines Act (CMA). Das EU-Parlament setzt damit ein wichtiges politisches Signal für eine resilientere Arzneimittelversorgung in Europa und stärkt insbesondere den Ansatz, öffentliche Beschaffung stärker an Versorgungssicherheit, Produktionsstandorten und resilienten Lieferketten auszurichten.

"Das Europäische Parlament erkennt an, dass Versorg

Hebammen unter Druck: CSU-Fraktion fordert Nachverhandlungen für faire Vergütung

Hebammen unter Druck: CSU-Fraktion fordert Nachverhandlungen für faire Vergütung

Der seit 1. November in Kraft getretene neue Hebammen-Hilfevertrag führt zu spürbaren Einkommenseinbußen für geburtshilflich tätige Beleghebammen und gefährdet damit ein bewährtes und für Bayern unverzichtbares Versorgungssystem. Die CSU-Landtagsfraktion fordert die Vertragspartner auf, umgehend in Nachverhandlungen einzutreten, um die Zukunft der freiberuflichen Beleghebammen zu sichern.

Der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion Klaus Holetschek:

"

Anspruch auf kostenlose Kopie der Behandlungsakte: AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

Anspruch auf kostenlose Kopie der Behandlungsakte: AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

Patientinnen und Patienten haben künftig Anspruch auf Bereitstellung einer kostenlosen Kopie ihrer Behandlungsakte. Die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, begrüßt diese neue Regelung im "Gesetz zur Änderung des Verbrauchervertrags- und Versicherungsvertragsrechts sowie zur Änderung des Behandlungsvertragsrechts". Das Gesetz ist heute in zweiter und dritter Lesung vom Deutschen Bundestag beschlossen worden.

"Mit der neuen Re

Reimann zur Apothekenreform: Wenig Wirtschaftlichkeit und verschleierte Folgekosten

Reimann zur Apothekenreform: Wenig Wirtschaftlichkeit und verschleierte Folgekosten

Zum Kabinettsbeschluss des Gesetzes zur Weiterentwicklung der Apothekenversorgung äußert sich die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, wie folgt:

"Dass die Bundesregierung mit der Apothekenreform neue Regelungen zur Sicherung einer flächendeckenden Arzneimittelversorgung durch Entbürokratisierung und Flexibilisierung auf den Weg bringt, ist grundsätzlich sinnvoll.

Dabei darf vor dem Hintergrund der finanziell angespannten Situation d

Marburger Bund fordert Ausnahmen von der Arbeitnehmerüberlassung im Gesetz

Marburger Bund fordert Ausnahmen von der Arbeitnehmerüberlassung im Gesetz

Kurz vor der heutigen öffentlichen Anhörung zum Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages fordert der Marburger Bund, die Hürden für notwendige Weiterbildungsverbünde im Gesetz abzubauen. Ohne gesetzliche Ausnahme von einer erlaubnispflichtigen Arbeitnehmerüberlassung sei die zukünftige Organisation der Weiterbildung im Krankenhaus gefährdet und damit auch die zukünftige fachärztliche Versorgung im

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention / WvD mahnt verbindliche Rahmenbedingungen für die Hilfsmittelversorgung an

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention / WvD mahnt verbindliche Rahmenbedingungen für die Hilfsmittelversorgung an

Zum Tag der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) am 13. Dezember erinnert "Wir versorgen Deutschland" (WvD) an die fortbestehenden Umsetzungsdefizite der seit 2009 geltenden Konvention. WvD erwartet von Bund, Ländern und Kostenträgern konkrete Schritte für eine verlässliche, einheitliche und qualitätsgesicherte Hilfsmittelversorgung zur Umsetzung der UN-BRK.

Die UN-BRK verpflichtet Bund, Länder und Kommunen dazu, Versorgungsstrukturen so auszugestalten

EU-Pharmapaket: BPI begrüßt politischen Kompromiss zur EU-Pharmagesetzgebung – jetzt zählt die Umsetzung

EU-Pharmapaket: BPI begrüßt politischen Kompromiss zur EU-Pharmagesetzgebung – jetzt zählt die Umsetzung

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) begrüßt, dass sich Parlament, Rat und Kommission auf eine Reform der EU-Pharmagesetzgebung geeinigt haben: "Gestern Abend fanden die abschließenden Trilog-Verhandlungen zum Pharmapaket statt. Nach 20 Jahren steht damit eine der tiefgreifendsten Modernisierungen im europäischen Arzneimittelrecht bevor. Für uns als pharmazeutische Industrie setzt die neue EU-Pharmagesetzgebung wichtige Impulse. Wenn die EU und D

Arzneimittel-Kompass 2025: GKV-Arzneimittelausgaben auf Rekordhoch – Pharmaunternehmen umgehen Preisregulierung

Arzneimittel-Kompass 2025: GKV-Arzneimittelausgaben auf Rekordhoch – Pharmaunternehmen umgehen Preisregulierung

Die GKV-Arzneimittelausgaben haben 2024 erneut Rekordniveau erreicht – getrieben durch patentgeschützte Arzneimittel, deren Evidenz zum Zeitpunkt der Markteinführung häufig noch begrenzt ist und die nur für kleine Patientengruppen vorgesehen sind. Im aktuellen Arzneimittel-Kompass 2025 mit dem Titel "Die Preisfrage: Wege zu fairen Lösungen" wird deutlich gemacht, dass der starke Ausgabenanstieg seit 2011 insbesondere durch strukturelle Änderungen getrieben