Creatorin Marie Lina Smyrek interviewt im funk-Format „smypatisch – die show“ regelmäßig prominente Gäste – nun ist die Grimmepreisträgerin selbst zu Gast bei „Deutschland3000 mit Eva Schulz“ (N-JOY/BR). In der neuen auch als Video verfügbaren Podcast-Folge geht es unter anderem um Konkurrenzdruck, den Umgang mit der Nachrichtenlage und die Social-Media-Strategien der deutschen Parteien.
Es gebe inzwischen „unfassbar viel Content von allen Parteien, aber es ist halt auch leider viel Peinliches mit dabei“, so Smyrek. „Die machen dann halt irgendwelche Trends und denken sich, ja, junge Leute, die sind doch so dumm, die brauchen gar keine Inhalte.“
Mit Blick auf den demografischen Wandel sagt die 27-Jährige: „Ganz ehrlich, es wäre mir auch so scheißegal als Politiker, wenn deine Zielgruppe plus 60 ist. Also, dass sie sich überhaupt in junge Formate setzen, ist eigentlich schon krass, weil man macht ja wirklich kaum Unterschied.“
Weniger Weltschmerz, mehr Wut
Smyrek erzählt im Gespräch mit Eva Schulz auch von ihrem Umgang mit der Nachrichtenlage: „Es gibt nicht so diesen Weltschmerz, den ich habe, wo ich mir denke, oh, das ist alles so schlimm, sondern ich bin wütend auf diese Menschen und ich bin wütend auf das System, das das so erlaubt.“
Zum Thema Konkurrenzdruck sagt sie: „Ich glaube, dass das so intrinsisch in vor allen Frauen drin ist, sich zu vergleichen und davon auszugehen, es kann immer nur eine geben, es gibt nur eine Moderatorin, es gibt nur eine lustige Frau oder was auch immer.“ Ihr Gegenentwurf: „Diese Frau ist nicht deine Feindin. Das ist deine Kompanin.“
Ab sofort zu hören und sehen: „Deutschland3000 mit Eva Schulz“ in ARD Sounds (https://1.ard.de/D3000_Marie_Lina_Smyrek?pm), überall wo es Podcasts gibt sowie seit kurzem neu auf YouTube (https://youtube.com/@deutschland3000).
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