Kunst aus Senegal – Taha Diakhaté: „Evolution“

Kunst aus Senegal – Taha Diakhaté: „Evolution“

Im Schulungszentrum der Firmen Haaß GmbH & Co. KG und Schmitz Security GmbH in Mönchengladbach wurde jetzt eine Ausstellung des senegalesischen Künstlers Taha Diakhaté eröffnet: Unter dem Titel „Evolution“ werden insgesamt rund 30 aktuelle Gemälde in verschiedenen Formaten – größtenteils Öl auf Leinwand – aus dem Jahr 2026 gezeigt. Mit der Verbindung afrikanischer Tradition und zeitgenössischer Bildsprache schafft Diakhaté Werke, die zur Reflexion über Identität, Bewusstsein und den Wandel unserer Zeit anregen.

Begrüßt wurden die mehr als 30 Gäste von Kathrin de Blois, die gemeinsam mit ihrem Bruder Bernd Haaß das Haustechnikunternehmen Haaß leitet. De Blois betonte: „Wir freuen uns sehr, die Arbeiten von Taha Diakhatés bei uns zu zeigen. Ich bin begeistert von ihrer Ausdruckskraft – die Werke verbinden intensive Farben mit einer faszinierenden afrikanischen Symbolik.“

Taha Diakhaté gab in englischer Sprache eine kleine Einführung in seine Arbeit und schloss: „Wir haben diesen Raum in eine Galerie verwandelt. Ich bin sehr glücklich und aufgeregt, meine neuen Arbeiten hier in Deutschland zu zeigen, bevor ich in den Senegal zurückkehre.“

Fazit von Alexander de Blois, geschäftsführender Gesellschafter der Schmitz Security GmbH: „Besonders spannend war für mich der direkte Austausch mit dem Künstler, der einen ganz persönlichen Einblick in den Senegal und seine Kultur ermöglicht.“

Die Ausstellung kann noch am Montag, dem 27. Juli, und Dienstag, dem 28. Juli, jeweils von 08:00 bis 16.00 Uhr, besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Ort:
Schulungszentrum der Haaß GmbH & Co. KG und der Schmitz Security GmbH
Marie-Bernays-Ring 31, 41199 Mönchengladbach

1968 in Senegal geboren, wurde Taha Diakhaté bereits in jungen Jahren von seinem Onkel väterlicherseits, dem renommierten Kunstmaler Mamadou Diakhaté, an die Malerei herangeführt. Später folgte ein Studium an der École Nationale des Arts in Dakar. Ein Arbeitsaufenthalt in Deutschland im Jahr 2002 vertiefte seine Verbindung zur europäischen Kunstszene und prägte seine weitere Entwicklung nachhaltig.

Aufmerksamkeit erlangte der Künstler unter anderem mit seiner Einzelausstellung „Xoolal sa bopp“ im Jahr 2011 in der Nationalgalerie von Dakar. 2025 präsentierte er im Musée Théodore Monod in Dakar die Einzelausstellung „Melokaan“.

Seine Werke wurden zudem bereits in zahlreichen weiteren Ländern u.a. Deutschland, in Frankreich, Belgien, Italien und Luxemburg präsentiert.