SWR Fernsehen Programmhinweise und -änderungen von Freitag, 04.07.14 (Woche 27) bis Montag, 04.08.14 (Woche 32)





Freitag, 04. Juli 2014 (Woche 27)/01.07.2014

Geänderten Titel für SR beachten!

18.15 SR: Brisant Classix

Boulevard Magazin

Sonntag, 06. Juli 2014 (Woche 28)/01.07.2014

Geänderten Programmablauf beachten!

08.45 Kulturmatinée (bis 11.15 Uhr) lesenswert quartett
Felicitas von Lovenberg mit Thea Dorn, Denis Scheck und Ijoma
Mangold Erstsendung: 26.06.2014 in SWR/SR

09.45 (VPS 09.30) Lawinen der Erinnerung – Ein Film über Oliver
Storz Erstsendung: 19.09.2012 in ARTE

11.15 Stuttgart – Der Film, die Geschichte Erstsendung:
01.11.2011 in SWR BW

12.00 (VPS 11.30) echt antik?! aus Freiburg Folge 15

(bis 12.30 – weiter wie mitgeteilt)

Montag, 07. Juli 2014 (Woche 28)/01.07.2014

Geänderten Titel beachten!

11.10 Brisant Classix

Boulevard Magazin

Mittwoch, 09. Juli 2014 (Woche 28)/01.07.2014

Tagestipp

20.15 betrifft: Notruf in Not Rettungsdienst in der Krise

Ein Schreckens-Szenario: Der Notarzt kommt zu spät, die
Ansprechpartner in der Rettungsleitstelle sind überfordert, die
Mitarbeiter sind schlecht bezahlt und stöhnen wegen zu vieler
Überstunden: Einiges spricht dafür, dass der Rettungsdienst im
Südwesten besser funktionieren könnte. Manche sprechen sogar von
einer Krise. Gerade in Zeiten einer zunehmend alternden Bevölkerung
machen sich die Folgen bemerkbar. Mit dem Alter steigt die Gefahr von
Schlaganfällen und Herzinfarkten. Dies macht sich auch im Südwesten
bemerkbar. Jahr für Jahr steigt hier die Anzahl der Einsätze. Voriges
Jahr wieder um fünf Prozent. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der
Mitarbeiter und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Die Folge: Immer
öfter kommen die Retter zu spät. Die Hilfsfristen – also die Zeit,
die die Retter von der Wache bis zum Patienten brauchen – können in
Baden-Württemberg vielfach nicht eingehalten werden. Der Grund ist
simpel: Dort wird für den Rettungsdienst vergleichsweise wenig Geld
ausgegeben. Nirgendwo geizen die Krankenkassen beim Rettungsdienst so
sehr wie in Baden-Württemberg. Weniger als 30 Euro pro Kopf zahlt die
AOK im Jahr. Anderswo sind es über 70 Euro. Ein Hesse oder Hamburger
ist den Krankenkassen deutlich mehr Wert als ein Baden-Württemberger.
Woran liegt das? Fast überall bestimmen die Landesregierungen, wie
viel der Rettungsdienst kosten darf. In Baden-Württemberg bestimmen
es die Kassen selbst. Einigen müssen sie sich allenfalls mit den
Hilfsorganisationen, die den Rettungsdienst durchführen. Das ist die
sogenannte Selbstverwaltung – einzigartig in ganz Deutschland. In
Baden-Württemberg ist überwiegend das Deutsche Rote Kreuz (DRK) im
Einsatz, welches de facto ein Monopol für den Rettungsdienst innehat.
Das Rote Kreuz fordert zwar mehr Geld für eine bessere Ausstattung.
Doch wenn die Kassen nein sagen, dann bleibt alles beim Alten.
Eigentlich müsste das DRK öffentlich Alarm schlagen. Doch es hält
still. Denn auch das Rote Kreuz profitiert von der Situation. Würde
die Selbstverwaltung aufgehoben, könnte es zu einer Ausschreibung des
Rettungsdienstes kommen. Dann würde das DRK möglicherweise seine
Monopolstellung verlieren. Die Politik sieht dem weitgehend tatenlos
zu.

Mittwoch, 09. Juli 2014 (Woche 28)/01.07.2014

21.00 Notarzt-Alarm – Versorgungsnotstand auf dem Land

Der Rettungsdienst steckt in der Krise. Jahr für Jahr steigt die
Anzahl der Einsätze. Doch die Anzahl der Fahrzeuge, der Mitarbeiter
und der Einsatzwachen steigt nicht mit. Gerade in Zeiten einer
zunehmend alternden Bevölkerung machen sich die Folgen bemerkbar:
Immer öfter kommen Retter bei Notfällen zu spät. Das SWR Fernsehen
widmet sich in einem Schwerpunkt den Missständen in der
Notfallmedizin.

Ein Kamerateam begleitet Notarzt Benny Benker aus der Pfalz und
ein Notarztteam aus Baden-Württemberg bei ihren Einsätzen. Benker
muss zwei Bezirke gleichzeitig versorgen, nachdem eine Leitstelle
geschlossen wurde. Während er sich um eine Patientin kümmert, wird
plötzlich ein zweiter Notfall gemeldet. Blitzschell muss er
entscheiden, was nun wichtiger ist. Er wählt den „fliegenden
Wechsel“: Auf einer Straßenkreuzung springt er in den zweiten
Notarztwagen und rast davon. Seine vorherige Patientin wird ohne ihn
ins Krankenhaus gefahren.

Sonntag, 03. August 2014 (Woche 32)/01.07.2014

15.15 Länder – Menschen – Abenteuer

Sexy, sinnlich, polygam – Frauen im Senegal

Die Frauen im Senegal sind stolz und selbstbewusst. Leibesfülle
gilt auch unter modernen Senegalesinnen als erstrebenswert, sie steht
für Gesundheit, Reichtum, Fruchtbarkeit und weibliche Sinnlichkeit.
Neben verführerischen Rundungen sind den Senegalesinnen
außergewöhnliche Frisuren, farbenfrohe Kleider und eine weiche,
duftende Haut wichtig. Dass das Land mehrheitlich muslimisch ist,
hindert seine Frauen nicht, sich herauszuputzen und dafür nach
Komplimenten zu fischen. Filmemacher Pierre Combroux war in Dakar
unterwegs und hat Senegalesinnen aus unterschiedlichsten
Gesellschaftsschichten getroffen, um sie über ihre Vorstellungen von
Schönheit und Weiblichkeit zu befragen.

Noch immer sind die gesellschaftlichen Werte des Küstenstaates
davon geprägt, dass Häfen wie Dakar oder St. Louis über Jahrhunderte
wichtige Umschlagplätze für Waren aus aller Welt waren und Einflüsse
der unterschiedlichsten Kulturen aufnahmen und miteinander
verwirbelten. Der europäische Schlankheitskult indes hat bis heute
nicht Einzug gehalten. Dafür allerdings der Wunsch nach heller Haut;
er ist seit der Kolonialzeit verbreitet, denn Hellhäutigkeit gilt als
Zeichen einer hohen, sozialen Stellung, somit als Abgrenzung zur
armen Landbevölkerung. Um ihren Teint aufzuhellen, tragen manche
Senegalesinnen nachts Körpermasken, die mit der weißen Tonerde Kaolin
angerührt und morgens wieder abgeduscht werden. Immer mehr Frauen
verwenden hautschädigende chemische Produkte. Ihr kostbarstes
Kleidungsstück ist der grand boubou, ein prachtvoll bestickter
langer Überwurf – entstanden als afrikanische Antwort auf die Roben
der Französinnen zu Beginn der Kolonialzeit. Den grand boubou elegant
zu tragen, in ihm auf Festen zu tanzen oder beim Gehen seinen Saum
anzuheben, um mit gespielter Nonchalance den Blick auf
Körperrundungen freizugeben, gilt im Senegal als hohe Kunst
weiblicher Verführung. Wer sie beherrscht, wird bewundernd dirianké,
große Dame, genannt.

Pierre Combroux deckt in seinen Gesprächen aber auch auf, dass das
weibliche Selbstbewusstsein im Senegal keineswegs Ausdruck einer
gleichberechtigten Gesellschaft ist. Vielmehr ist es Arrangement mit
einem System starrer Konventionen, das den Frauen nur engsten Raum
für die Verwirklichung eigener Wünsche lässt.

Montag, 04. August 2014 (Woche 32)/01.07.2014

14.45 Länder – Menschen – Abenteuer

Sexy, sinnlich, polygam – Frauen im Senegal (WH von SO)
Erstsendung: 03.08.2014 in SWR/SR

Die Frauen im Senegal sind stolz und selbstbewusst. Leibesfülle
gilt auch unter modernen Senegalesinnen als erstrebenswert, sie steht
für Gesundheit, Reichtum, Fruchtbarkeit und weibliche Sinnlichkeit.
Neben verführerischen Rundungen sind den Senegalesinnen
außergewöhnliche Frisuren, farbenfrohe Kleider und eine weiche,
duftende Haut wichtig. Dass das Land mehrheitlich muslimisch ist,
hindert seine Frauen nicht, sich herauszuputzen und dafür nach
Komplimenten zu fischen. Filmemacher Pierre Combroux war in Dakar
unterwegs und hat Senegalesinnen aus unterschiedlichsten
Gesellschaftsschichten getroffen, um sie über ihre Vorstellungen von
Schönheit und Weiblichkeit zu befragen.

Noch immer sind die gesellschaftlichen Werte des Küstenstaates
davon geprägt, dass Häfen wie Dakar oder St. Louis über Jahrhunderte
wichtige Umschlagplätze für Waren aus aller Welt waren und Einflüsse
der unterschiedlichsten Kulturen aufnahmen und miteinander
verwirbelten. Der europäische Schlankheitskult indes hat bis heute
nicht Einzug gehalten. Dafür allerdings der Wunsch nach heller Haut;
er ist seit der Kolonialzeit verbreitet, denn Hellhäutigkeit gilt als
Zeichen einer hohen, sozialen Stellung, somit als Abgrenzung zur
armen Landbevölkerung. Um ihren Teint aufzuhellen, tragen manche
Senegalesinnen nachts Körpermasken, die mit der weißen Tonerde Kaolin
angerührt und morgens wieder abgeduscht werden. Immer mehr Frauen
verwenden hautschädigende chemische Produkte. Ihr kostbarstes
Kleidungsstück ist der grand boubou, ein prachtvoll bestickter
langer Überwurf – entstanden als afrikanische Antwort auf die Roben
der Französinnen zu Beginn der Kolonialzeit. Den grand boubou elegant
zu tragen, in ihm auf Festen zu tanzen oder beim Gehen seinen Saum
anzuheben, um mit gespielter Nonchalance den Blick auf
Körperrundungen freizugeben, gilt im Senegal als hohe Kunst
weiblicher Verführung. Wer sie beherrscht, wird bewundernd dirianké,
große Dame, genannt.

Pierre Combroux deckt in seinen Gesprächen aber auch auf, dass das
weibliche Selbstbewusstsein im Senegal keineswegs Ausdruck einer
gleichberechtigten Gesellschaft ist. Vielmehr ist es Arrangement mit
einem System starrer Konventionen, das den Frauen nur engsten Raum
für die Verwirklichung eigener Wünsche lässt.

SWR Pressekontakt: Johanna Leinemann, Tel 07221/929-22285,
johanna.leinemann@swr.de

veröffentlicht von am 1. Jul 2014. gespeichert unter Fernsehen. Sie können den Rückmeldungen dieser Meldung folgen durch RSS 2.0. Sie können eine Rückmeldung oder einen Trackback hinterlassen

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