Nadja Benaissa muss nicht ins Gefängnis, aber sie
ist keinesfalls freigesprochen. In sehr deutlichen Worten hat Richter
Dennis Wacker gesagt, dass er über eine schwere Straftat zu urteilen
hatte und nicht etwa Fahrlässigkeit: Benaissa wusste, dass sie das
Aids-Virus in sich trägt, sie wusste, wie leicht die Krankheit
übertragbar ist, sie hatte einen tödlichen Wissensvorsprung. Dass sie
schwieg und einen Mann ansteckte, war gefährliche Körperverletzung.
Einige der ideologischen Grabenkämpfe der siebziger
Jahre scheinen in der Schulpolitik dann doch überwunden. Wer für ein
Pflichtfach Wirtschaft eintritt, muss sich nicht mehr als
Erfüllungsgehilfe des Großkapitals beschimpfen lassen. Wer
Rechtskunde von Richtern erteilen lässt, stellt heute keineswegs die
Autonomie des Systems Schule infrage. Wer Medienkompetenz im
allgemeinen Fächerkanon wünscht, gilt längst nicht mehr als Jünger
flü
HELYS, eine französische Firma die sich mit der Kreation und Herstellung von persönlichen
Dekorationsbildern mit der DNA und dem Fingerabdruck des Kunden beschäftigt, führt eine
Neuheit ein: das leuchtende DNA-Bild Display.
# KÖLN. "Das ist der Hammer", sagt Karin Beier, die
Intendantin des Kölner Schauspiels. "Ich habe jetzt erhöhten
Blutdruck." Eine Jury von 42 Theaterkritikern hat das Kölner
Schauspiel zum "Theater des Jahres" gewählt, wie das Magazin "Theater
heute" mitteilte. Gleichzeitig kürten die Kritiker Beiers Regiearbeit
"Die Schmutzigen, die Hässlichen und die Gemeinen" zur "Inszenierung
des Jahres". Das i