Neue Fotoausstellung im Museum für Völkerkunde Hamburg: „In deutschen Reihenhäusern – Familienleben in der Stadt“

Über Reihenhäuser grassieren zahllose Klischees,
Stereotype, Vorurteile. Die Fotoausstellung "In deutschen
Reihenhäusern", 13. Februar bis 30. April 2011, im Museum für
Völkerkunde Hamburg schaut hinter die Fassaden und fragt, wie
Familienleben – mitten in der Stadt – heute eigentlich aussieht.

Der renommierte Portraitfotograf Albrecht Fuchs besuchte hierfür
50 Reihenhausfamilien und fotografierte eine überraschende Vielfalt:
Bankkaufleute,

Neue OZ: Kommentar zu Verbot von Paulo Coelho-Büchern im Iran

Erinnerungsstütze

Nach zwölf Jahren und – laut Autor – sechs Millionen verkauften
Büchern soll das Gesamtwerk von Paulo Coelho eine Gefahr für das
iranische Regime darstellen? Kein Wunder, dass der Brasilianer
diplomatisch an ein "Missverständnis" denkt. Gleichzeitig trotzt er
dem Regime, indem er ankündigt, seine Bücher im Iran zum kostenfreien
Download anzubieten. Sein Freund und Übersetzer Arash Hejazi wird
wohl richtig liegen mit sei

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Haiti

Haiti und Somalia könnten unterschiedlicher
nicht sein. Und doch stehen beide Staaten für eine Reihe von
staatlichen Gebilden auf dieser Welt, die in Wahrheit gescheiterte
Existenzen sind. Am Horn von Afrika knechten Warlords und Piraten
ganze Landstriche, in die sich weder Nothelfer noch schwerbewaffnete
US-Soldaten wagen. Auf der Osthälfte der Karibikinsel Hispaniola
glaubt man dagegen bisweilen mehr ausländische Helfer als Haitianer
beim Wiederaufbau des Landes zu s

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Organspende

Jede Diskussion über Organspende tut Deutschland
gut, denn dieses Land braucht mehr Spender. Auch dass der Bundestag
über eine Entscheidungslösung ohne Fraktionszwang abstimmen will,
zeigt, dass die ethische Brisanz dieser Debatte Vorrang vor
parteipolitischen Eitelkeiten hat. Wenn sich jeder zu Lebzeiten für
oder gegen Organspende entscheiden müsste, würde das Thema sogar an
Brisanz verlieren. Weil es selbstverständlicher wäre, sich damit
auseinande

WAZ: Keine Ahnung
– Kommentar von Andreas Böhme

Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner möchte dafür
sorgen, dass Bilder im Internet mit einem Verfallsdatum versehen
werden können. Weil Hänschen ja gerne mal was ins Netz stellt, von
dem er als Hans später vielleicht nichts mehr wissen will. Ein
"Digitales Radiergummi" hat die Ministerin deshalb vorgestellt, das
ein Professor für Internetsicherheit entwickelt hat. Zehn Euro soll
dieser Schutz kosten. Pro Monat, wohlgemerkt. Man sieht förmlich d

Die Welt zu Gast im Budapester Frühling / International hochkarätige Künstler kommen vom 18. März bis 3. April 2011 zum Budapester Frühlingsfestival in Ungarns Hauptstadt

Im März lockt eine der größten
Kulturveranstaltungen Europas Künstler aus aller Welt in Ungarns
Hauptstadt: das Budapester Frühlingsfestival. Jährlich kommen dazu
zirka 200.000 Zuschauer in die Donau-Metropole. 2011 findet das
Festival vom 18. März bis 3. April zum 31. Mal statt. Die
Veranstaltungsorte – ob Kirche, Filmtheater oder Sportarena – sind
über die ganze Stadt verteilt und bilden den abwechslungsreichen
Rahmen für 17 Tage Kunstgenuss

Pal Dragos: Zerfallserscheinungen des Subjekts – symbiotische Beziehungen – Egoismus – Individuation in der Sackgasse

Fast unbemerkt von der Wissenschaft schreitet das bürgerliche Subjekt der Postmoderne seinem Zerfall entgegen. Die Konsequenzen für die westliche Gesellschaft sind enorm. Die Politik arbeitet jedoch mit dem Trostpflaster: „Was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß!“

Das „klassische (bürgerliche) Subjekt“, wie es noch von Sigmund Freud beschrieben wurde, verlangte von dem Menschen eine Anpassung an die Kollektivität auf Kosten seiner Individualität. Dieses Ve