Im Kino sind die Superhelden allgegenwärtig. Der Musical-Spiderman
von Bono und The Edge verschlingt schon vor der Premiere 70 Millionen
Dollar. Und London schickt einen Show-Batman auf Tour.
Die Marvel-Hefte und DC Comics erzählen Verwandlungsmythen. Immer
sind die Protagonisten unheimlichen Veränderungen ihrer Person
ausgesetzt, ein ums andere Mal lernen sie, die neue Rolle mit
Verantwortung zu füllen. Das ist das Drama der Pubert&aum
Beim offiziellen Empfang der 43 Delegationen
des Eurovision Song Contest am Samstag in der Tonhalle erlitten 13
Menschen leichte Verletzungen an den Augen und der Haut – unter ihnen
eine 14-jährige Schülerin. Das berichtet die "Rheinische Post"
(Dienstagsausgabe). Das Mädchen stand zwei Stunden am roten Teppich,
nur wenige Meter von der Scheinwerferanlage entfernt. Ärzte
diagnostizierten bei ihr "verblitzte" Augen, das heißt, eine
schmerzhafte
Geschätzt 120 Millionen Menschen werden am
Samstag vor den Fernsehern sitzen und das Finale des Eurovision Song
Contest (ESC) in der Düsseldorfer Arena sehen. Hierzulande dürfte die
15-Millionen-Marke geknackt werden, die im vorigen Jahr knapp
verfehlt wurde. Ein musikalischer Showdown im eigenen Land, noch dazu
mit Titelverteidigerin Lena, ist gewiss die Garantie für beste
Einschaltquoten. Für Düsseldorf und das Umland ist diese mediale
Aufmerksamkeit, die mit
Agaplesion Elisabethenstift und Evangelisches Dekanat Darmstadt-Stadt präsentieren im Foyer des Evangelischen Krankenhauses die Ausstellung zum Thema"Sonntag".
Der Komponist und Gewinner des Eurovision Song
Contest von 1982, Ralph Siegel, sieht sich nicht als Gegenspieler von
Stefan Raab. "Wann immer Stefan angetreten ist, hatten alle anderen
keine Chance", sagte der 65-Jährige der "Rheinischen Post"
(Montagausgabe). Für den Rest der Künstler hätte sich das Thema dann
erledigt, sie wären sich wie Statisten vorgekommen. Siegel gewann mit
dem Lied "Ein bisschen Frieden", gesungen von Nicole, den
Als der chinesische Menschenrechtler Liu Xiaobo den
Friedensnobelpreis bekam, blieb sein Stuhl bei der Ehrung leer. In
Cannes und Berlin scharten sich die Jurys um den verwaisten Platz des
iranischen Regisseurs Jafar Panahi. Und nun stellt die Akademie der
Künste einen Sitz für Ai Weiwei auf – den dieser vorerst nicht
einnehmen kann.
In westlichen Kulturinstitutionen mehren sich die leeren Stühle.
Und auch wenn der Sachverhalt grässlich ist