Neue OZ: Kommentar zu Stiftung Lesen

Unbefriedigend

Muss ein Kind, um lesen zu lernen, wissen, wie die
Kundenzeitschrift einer Bank heißt, die das Leseheft finanziert hat?
Natürlich nicht. Schleichwerbung hat in Unterrichtsmaterialien nichts
zu suchen. Es sieht so aus, als habe sich die angesehene Stiftung
Lesen wohl diesbezüglich auf sehr dünnes Eis begeben.

Die bisherige Reaktion des Hauptgeschäftsführers Jörg F. Maas auf
die Kritik des Philologenverbands ist unbefriedigend. Zwar wi

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Filmfestspiele in Cannes:

An den Kosten deutscher Kinofilme waren 2008 die
Fernsehsender mit 14 Prozent beteiligt. Zwei Jahre später hat das
Fernsehen seinen Beitrag halbiert. Weil die Sender dem Kino aber
überhaupt noch Geld geben, wollen sie von einem Thema reden, von dem
sie keine Ahnung haben: von Kunst. Was das mit Cannes zu tun hat?
Nun: Man reist nicht an die Côte d–Azur, um Fernsehen zu gucken. Dort
will man sehen, wie ein Klasseregisseur dem Erzählstoff seinen
Stempel aufdrückt, w

WAZ: Spitzenleistung der Medizin. Kommentar von Petra Koruhn

Es ist ein Bild, das berührt: Dieses Bild des jungen
Mannes Dallas Wiens, dem in einer als Sensation gefeierten Operation
ein neues Gesicht transplantiert wurde. Sein eigenes Gesicht war bei
einem Arbeitsunfall durch Verbrennungen komplett zerstört worden.

Erstmals nach der großen Operation im März hat er sich vor die
Kameras getraut und den Ärzten gedankt. Dallas Wiens (26) kann wieder
atmen, wieder sprechen, wieder essen. Es war das erste Mal in den
USA, dass

tz München: Hildegard Hamm-Brücher feiert 90. Geburtstag

Sophie Scholl wäre vor zwei Tagen 90 Jahre alt
geworden. Für Hildegard Hamm-Brücher war die Kämpferin der Weißen
Rose "immer eine Art Altersgefährtin": "Ihre mutigen Worte vor dem
Volksgericht – ,Einer muss den Anfang machen– – war immer mein
Lebensmotto." Heute (Mittwoch) wird die "Grande Dame der deutschen
Politik" 90 Jahre alt. Schon die Wochen vorher waren für die
Jubilarin hektisch – auch weil sie sich im April bei ein

Westfalen-Blatt: Hitze-Chaos in Fernzügen: Ermittlungen der Staatsanwaltschaft entlasten Bahn-Vorstand (Vorabbericht Westfalen-Blatt).

Das Hitze-Chaos im Sommer 2010 in bundesweit
mehr als 50 Fernzügen der Deutschen Bahn wird für den Bahnvorstand
keine strafrechtlichen Konsequenzen haben. Der schlimmste Vorfall
hatte sich in Bielefeld ereignet. Das berichtet das Bielefelder
Westfalen-Blatt (Dienstags-Ausgabe). Bei den Ermittlungen wegen
fahrlässiger Körperverletzung habe sich der Anfangsverdacht gegen
Bahnchef Rüdiger Grube und weitere Mitglieder des Vorstandes nicht
konkretisiert, sagte der Spre