Neue OZ: Kommentar zu Film / Auszeichnungen

Der Künstler ist abwesend

Lars von Trier meidet die Gala zum Europäischen Filmpreis, und
gewinnt. Vielleicht ist das die beste Lösung für einen Künstler, der
die Wahrnehmung seines Werks selbst immer wieder mutwillig
beschädigt. An seinem Rang ändert die Aufregung um vermurkste
Pressekonferenzen ohnehin nichts: "Melancholia", diese bildmächtige
Ineinssetzung von Depression und Weltende, ist zweifellos einer der
überwältigendst

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu»Wetten, dass..?«

Das war–s nun also. Thomas Gottschalk hat seinen
letzten Arbeitstag als »Wetten, dass..?«-Moderator hinter sich
gebracht. Mit Anstand, Humor, mit Unterstützung vieler Stars, großen
Worten, netten Gesten, auch Wehmut, aber glücklicherweise ohne
Tränen. Auf fast 15 Millionen Quotengucker schwoll seine TV-Nation da
noch mal an. Bravo!

24 Jahre sind sicher eine lange Strecke im kurzlebigen
TV-Geschäft, dazu auf der noch kurzlebigeren Unterhaltungsb&uuml

Die neue Detlev-Buck-Produktion „Rubbeldiekatz“ in Anwesenheit von Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer

Eine hochkarätig besetzte Verwechslungskomödie, ein
außergewöhnliches Kinoereignis: WDR 2 zeigt die neue
Detlev-Buck-Produktion "Rubbeldiekatz" als exklusive WDR 2 NRW
Kinopremiere vor dem offiziellen Kinostart und in Anwesenheit von
Hauptdarsteller Matthias Schweighöfer, Shooting-Star Denis Moschitto
und Palina Rojinski.

Die Story: Der erfolglose Theaterschauspieler Alexander stellt
sich einer der größten Herausforderungen für einen

Sonntag aktuell: zu Gottschalk.

Was wird aus "Wetten, dass . . . ?" Es gibt auf
diesem Sendeplatz kein Format, das in vergleichbarer Weise für den
Traum vom gesamtgesellschaftlichen Konsens steht. Gerade im Vergleich
mit den oft hämischen Talentshows im Privatfernsehen, die auch mit
der Spaltung des Publikums Quote machen, wird diese Qualität
deutlich. Dass die Zeit für diesen Traum abgelaufen ist, hat
Gottschalk früher als alle anderen erkannt. "Wetten, dass . . . ?"
ist ein

Zwei WDR-Autorinnen mit Journalistenpreis der Robert Bosch Stiftung ausgezeichnet

Die WDR-Autorinnen Gisela Keuerleber und Ines Jacob
sind heute (Samstag) in Stuttgart mit dem Journalistenpreis
Bürgerschaftliches Engagement der Robert Bosch Stiftung geehrt
worden. Die Preise sind mit jeweils 10.000 Euro dotiert.

Gisela Keuerleber erhielt die Auszeichnung in der Kategorie
Hörfunk für ihr 30-minütigen Feature "Ein Pate für Familie Demir –
Eine spannende Beziehung", der am 19. Juni 2011 in der Sendung
"Lebenszeichen" (WDR 3

Neue OZ: Kommentar zu USA / Unterhaltung / Auktion / Comic

Willkommen im Kanon!

Historische Comic-Hefte erzielen Auktionspreise, die mit
Spitzenwerken der Malerei mithalten. Ist die Sprechblase damit im
Kunstmarkt angekommen? Oder sind wir immer noch im Bereich des
klassischen Sammlerhandels? Kriterien wie Seltenheit,
Erhaltungszustand und die spektakuläre Herkunftskriminalistik teilt
das Superman-Heft "Action Comics No. 1" mit kunstfernen
Sammelgebieten wie Münze, Marke und Modellauto. Wie diese ist es auch
kein Original v

Neue OZ: Kommentar zu Medien / Fernsehen

Finger weg vom Wok!

Kapitän Gottschalk geht von Bord. Das alte Flaggschiff der
Samstagabendunterhaltung liegt führungslos im Hafen. Diese Zeit will
das ZDF nutzen, um den Quotenbringer "Wetten, dass . .?" einer
Generalüberholung zu unterziehen. Die Frage muss erlaubt sein: Was
genau soll anders werden?

Soll Peter Maffay im Wok einen Eiskanal entlangflitzen? Iris
Berben Synchron-Turmspringen mit Hannelore Elstner vollführen?
Herbert Grönemeyer ein

WAZ: Bücher statt Events – Kommentar von Jens Dirksen

Einen neuen Fahrradstau beim "Stillleben" auf der
A 40 wird es 2012 nicht geben. Aber immerhin einen "Day of
Song". Und das eine oder andere kulturelle Großereignis
wahrscheinlich auch noch, die Städte und Gemeinden des Reviers haben
2,4 Millionen Euro dafür zusammengelegt, das Land NRW hat noch einmal
dieselbe Summe draufgelegt. Das hätten sie ohne das
Kulturhauptstadt-Jahr gewiss nicht getan. Die Frage ist aber, ob es
zusätzlicher E

WAZ: Ein Clown verlässt die Bühne – Kommentar von Petra Koruhn

Gottschalk geht – und die gute Nachricht ist: Es
hängt nicht unser Leben davon ab. Dass man manchmal einen anderen
Eindruck gewinnen konnte, liegt daran, dass der Mann mit dem
Brokatjäckchen das geschafft hat, was in dieser Weise keinem mehr
gelingt: Er hat Generationen vor dem Couchtisch vereint. Ob
Schulkind, Teenie, Oma, Opa, Mama oder Papa – bei Gottschalk saß man
zusammen in der Clubgarnitur oder auf dem Designersofa, beim
Bierchen, Sekt oder beim Grünen Tee. Und