Neue OZ: Kommentar zu Film / Internet / Medien / Recht

Gebt den Nutzern verständliche Spielregeln

Zwei Meldungen, eine Misere: Im Prozess um das illegale
Download-Portal kino.to fallen harte Strafen für die Betreiber. Die
Botschaft: Wer Filme im Internet verfügbar macht, ist ein Verbrecher.
Gleichzeitig experimentiert Delphi mit der digitalen Nutzung seiner
Filme. Der Verleih hat die Komödie "Sonnenallee" mit voller Absicht
bei YouTube eingestellt, um an der Werbung zu verdienen. Trotzdem
landeten User bei ders

Schwäbische Zeitung: Ein zeitgemäßer DFB-Präsident – Leitartikel, Sport

Weißer Rauch ist gestern keiner aufgestiegen
über der DFB-Zentrale, doch das erstaunlich einhellige Votum für
Wolfgang Niersbach hat die Fußball-Funktionäre erleichtert. Niersbach
wird zwar kein kirchliches Oberhaupt, doch als Präsident des größten
Sportfachverbandes der Welt hat er nun ein Amt inne, dem in
Deutschland große Bedeutung zukommt.

Die Präsidenten-Chronik des Deutschen Fußball-Bundes ist eine gar
bunte. Menschen mit

WAZ: Loveparade, ein Teil ihres Lebens. Kommentar von Hayke Lanwert

Wir haben es zur Seite geschoben, gedanklich, ja,
irgendwie abgehakt. Eine schlimme Katastrophe war das. Wir haben die
Bilder gesehen, nicht nur einmal, wir haben die Überlebenden gehört.
Wir haben mit ihnen gelitten. Und es dann aus unserem Alltag
verdrängt. Wie manch anderes Unglück. Doch genau das können die
Opfer, können die Angehörigen der Toten nicht. Viele leiden bis heute
an den Folgen der Verletzungen, sind traumatisiert durch das, was sie
erleb

celloproject – CelloTango

Presseinformation

KLASSIK IN DER BAR
celloproject
CelloTango

22. Januar 2012, 19.00 Uhr

Mit farbenreichem Cello-Klang führt Eckart Runge als seufzendes Bandoneon durch die Geschichte des Tangos. Stets in musikalischem Dialog mit dem Pianisten Jacques Ammon, dessen Hände auf der Klaviatur ein ganzes Tangoorchester zum Leben erwecken scheinen.

In ihrem kommunikativen und unkonventionellen Format der Klassikpräsentation, celloproject, richten sich die

Neue OZ: Kommentar zu Literatur / Auszeichnungen

Tradition der Publikumsbeschimpfung

Leider könne das Theater nicht die Welt verändern, weil es der
Gegenwart immer hinterherhinke, hat Claus Peymann vor knapp drei
Jahren sinngemäß und mit tiefem Bedauern im Interview mit unserer
Zeitung gesagt. Die Aussage zeigt: Der Theatermacher ist seiner
Haltung bislang treu geblieben, auch wenn er sich manches Scheitern
beim Verändern der Welt eingestehen musste. Der Lessing-Preis an eine
Verkörperung deutscher Polit