Der lange Zeit mitfavorisierte Jörg Pilawa
mutmaßte, Kerkeling habe wohl einfach so viele Talente, dass sie
nicht alle in einem Showformat unterzubringen seien. Immerhin ist der
46-Jährige mittlerweile nicht nur als Komiker und Moderator
erfolgreich, sondern auch als Sänger, Synchronsprecher und Autor. Die
Vielseitigkeit, die er nicht zuletzt in seinen Figuren von Horst
Schlämmer bis Uschi Blum auslebt, ist dabei Teil seiner Beliebtheit.
Darauf zu verzichten, w&aum
Der Topfavorit für die Gottschalk-Nachfolge, Hape
Kerkeling, hat dem Flaggschiff der deutschen Samstag-Abend-Show eine
Absage erteilt. Das mag im ersten Moment überraschen, ist eigentlich
aber logisch. In der ansonsten äußerst kurzlebigen Fernsehwelt hat
sich die Show beachtliche drei Jahrzehnte mit ihren
familienkompatiblen Gästen und Spielen in die Wohnzimmer gedrängt.
Inzwischen hat sie ihren Zenit allerdings überschritten. Die Quote
sinkt in den let
Es spricht viel dafür, dass die Zuschauer des ZDF am Sonnabend
kurz nach 22 Uhr erlebten, wie das Ende einer Epoche angekündigt
wurde. Denn um diese Zeit fragte Thomas Gottschalk Hape Kerkeling, ob
er bereit sei, sein Nachfolger als Moderator von "Wetten, dass?..?"
zu werden. Kerkeling antwortete freundlich, aber bestimmt: "Nein, ich
möchte nicht." Wenn sie beim ZDF klug sind, werden sie nun die Suche
nach einem neue
Zugegeben: Es gibt wichtigere Dinge als
Fernsehunterhaltung: Katastrophen, Krisen, Kriege – jeden Tag. Aber
am Samstag, da möchte man mal abspannen. Keine Talkshow mit immer
wiederkehrenden Gästen. Kein Krimi, dessen beste Typen in Serie
verheizt werden. Keine heile Volksmusik-Welt, in der nicht einmal der
Schnee echt ist.
Da nimmt "Wetten, dass..?" schon eine Ausnahmestellung ein: mit
den Überraschungen einer Live-Show und einem Moderator, der sich
kleine Anz&
Am Tag 1 nach der überraschenden Absage von Hape
Kerkeling, die Gottschalk-Nachfolge bei "Wetten, dass …?" ab 2012
anzutreten, wiederholte ZDF-Moderator Jörg Pilawa sein Nein.
Gegenüber den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Montagsausgabe)
erklärte er: "Sehr schade. Ich hatte mich schon auf ,Wetten, dass …
?" mit Hape gefreut. Aber auch verständlich: Hape hat so viele
Talente, die passen einfach nicht alle in ein Showformat." Dass er
je
Der NDR Spielfilmpreis der 53. Nordischen Filmtage
Lübeck geht an den Film "King of Devil–s Island" mit Stellan
Skarsgård in der Hauptrolle (Buch: Dennis Magnusson; Regie: Marius
Holst. Die Jury lobte, dass der Film auf der Basis der Rekonstruktion
historischer Fakten große Themen der Menschheitsgeschichte mit
aktueller politischer Bedeutung aufarbeite: "King of Devil–s Island
ist ein fesselndes Kinoerlebnis von großer erzählerischer Wucht",
Die Berliner tagesezeitung taz führt vor, was eine
Facebook-Datensammlung über einen Menschen verraten kann. Am Beispiel
des Wiener Facebook-Kritikers Max Schrems demonstriert ein Videoclip,
wie sich mit Hilfe der vom Netzwerk gespeicherten Informationen
Mailinhalte, Computeraktivitäten und Aufenthaltsorte rekonstruieren
lassen.
Der Wiener Student Max Schrems hatte bei Facebook immer wieder die
detaillierten Daten seines Profils eingefordert. 1.222 PDF-Seiten auf
CD hat der
Eine Konstante bestimmt den Bau der Elbphilharmonie: das
Konglomerat aus verletzten Eitelkeiten und gegenseitigen
Schuldzuweisungen. Das Tragische in dieser Groteske ist nur, dass
nicht abzusehen ist, welche finanziellen Schallmauern der Protzbau
bis zur Fertigstellung noch durchbricht.
Dabei ist der "Point of no Return" längst überschritten, der
Bauriese am Eingang der Hamburger Hafencity hat abgehoben und muss
durchstarten, koste es, wa
Für eine Gage von 100. 000 Dollar ist man
bereit, einiges auszuhalten. Trotzdem möchte nicht jeder zwangsläufig
mit den sechs Männern tauschen, die gestern in Moskau das Experiment
einer simulierten Mars-Mission beendet haben: Fast anderthalb Jahre
hockten sie auf engem Raum nebeneinander, isoliert von der Außenwelt,
ohne Frischluft, mit vermutlich eher lausiger Verpflegung und einem
alles andere als unterhaltsamen Bordprogramm. Es hat, auf den ersten
Bli