Neue OZ: Kommentar zu Geigenbau

Wissenschafts-Krimi

Wahrscheinlich würde Geigenbaumeister Antonio Stradivari staunen
über den fast kriminalistischen Eifer, mit der man dem ungelösten
Klanggeheimnis seiner Instrumente auf die Spur kommen will.
Computertomografie – die stand ihm vor über 300 Jahren natürlich noch
nicht zur Verfügung. Aber was nützen die feinen Schnittaufnahmen, die
präzise Ortung von Wurmlöchern und anderen Unregelmäßigkeiten, wenn
sich andere Fakto

WAZ: Zynisches Spiel. Kommentar von Klaus Brandt

Es ist ein falsches Spiel, das Haniel und Xella
treiben. Da warnt der eigene Verband: Auf diese Steine können Sie
nicht bauen! Doch was machen die Haniel-Bosse? Sie gucken aufs Geld
statt aufs Gemeinwohl, stellen ihren Profit über die Sicherheit.

Ob sie Leib und Leben jener Menschen gefährden, die auf Gips
gebaut haben, steht noch dahin. Existenzen gefährden sie ziemlich
sicher. Nicht selten hängt das Wohl ganzer Familien an Häusern, deren
Unterhaltung bis

Kölner Stadt-Anzeiger: CHRISTIAN BERKEL FÜR MEHR RELIGION IN DER GESELLSCHAFT – Schauspieler beklagt Generalverdacht gegen Vertreter der Kirche und plädiert für eine Kultur des Vertrauens

Köln. Der Glaube an Gott sollte nach Ansicht des
Schauspielers Christian Berkel ("Der Kriminalist") wieder eine
stärkere Rolle in der Gesellschaft spielen. "Denn inzwischen glauben
die meisten doch nur noch an eines: den Gott der Wirtschaft", sagte
Berkel dem Kölner Stadt-Anzeiger (Montag-Ausgabe). Im "Fernsehfilm
der Woche" des ZDF spielt Berkel am Montagabend einen Priester, der
in Verdacht gerät, ein Mädchen aus seiner Gemeinde miss

Hildegard Hamm-Brücher mit dem Marion Dönhoff Preis 2011 ausgezeichnet

In einem großen Festakt haben die Wochenzeitung
DIE ZEIT, die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und die Marion
Dönhoff Stiftung am 27. November 2011 zum neunten Mal den "Marion
Dönhoff Preis für internationale Verständigung und Versöhnung"
verliehen. Über 1000 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft,
Wissenschaft, Kultur und Medien kamen zur Preisverleihung ins
Hamburger Schauspielhaus. Heiner Geißler überreichte den diesj&a

Neue OZ: Kommentar zu Musik / Kulturpolitik

Späte Einsicht

Eigentlich ist in Bonn alles wie vor anderthalb Jahren, nur ein
wenig schlechter. Damals wurde der Bau eines Konzerthauses auf Eis
gelegt, obwohl eine Kooperation aus drei Unternehmen die Finanzierung
des Baus gesichert hätte. Knackpunkt damals: die Kosten für den
laufenden Betrieb.

Jetzt sind zwei von drei Sponsoren abgesprungen, und trotzdem will
der Rat der Stadt Bonn das Konzerthaus nun bauen. Vom Standortfaktor
Kultur ist jetzt die Rede, von Image u