Das Jahr des Drachen

Der Jadehase überbringt zum Ende des Jahres Glück, der goldene Drache übernimmt und beschert ab dem 23. Januar ein friedvolles Jahr. In Asien gilt der Drache als großer Glücksbringer! Das Neujahrsfest – auch Frühlingsfest genannt – ist ein sehr wichtiges Fest in der chinesischen Kultur. In dieser Zeit treffen Familien zusammen und tauschen Glückwünsche aus.

Im vergangenen Jahr des Hasen haben wir viel darüber gelernt, wie wichtig es ist, in kritisch

PHOENIX-Erstausstrahlung MEIN AUSLAND: Verheiratet mit dem Meer – Seglerleben in Kroatien Sonntag, 12. Februar 2012, 21.45 Uhr

Kreso Vidas und seine Frau Iva haben sich beim Segeln
kennen und lieben gelernt. Gemeinsam träumten der Schiffsingenieur
und die Psychologin davon, ein paar Jahre auf einem alten
Holzsegelboot zu leben.

In Dänemark fanden die jungen Kroaten schließlich ihre "Bente
Dorte", einen rund 100 Jahre alten ausrangierten Fischtrawler. Kreso
und Iva haben ihn in jahrelanger mühevoller Arbeit restauriert.
Anschließend segelten sie drei Jahre lang durchs Mittelm

Neue OZ: Kommentar zu Unwort des Jahres

Kollektives Versagen

Die Wahl des Unworts 2011 lässt sich treffend mit dem Unwort des
Jahres 2010 charakterisieren: "Döner-Morde" war "alternativlos".
Einen schlimmeren verbalen Fehlgriff hat es in den letzten Jahren
nicht gegeben, wobei das den meisten erst kürzlich dämmerte.

Gerade diese späte Einsicht zeigt das kollektive Versagen von
Ermittlungsbehörden und Medien, dokumentiert einen fatalen
Ermittlungsansatz und eine haarstr&aum

Neue OZ: Kommentar zu Kultur / Katastrophen

Fantasie als Ausweg

Kann man sich einen schönen Abend mit einem Katastrophenfilm
machen? Angesichts des realen Schiffsunglücks in Italien würde
derzeit wohl kaum einer "Titanic" für die gemütliche DVD-Runde
vorschlagen. Und doch spielen Kunst und Kultur eine ganz enorme Rolle
bei der Bewältigung von Traumata.

Dabei erleichtert gerade der Unterschied zwischen Wirklichkeit und
Fiktion den Blick auf die eigenen Verletzungen. Die Bomben von
Hiroshi

BERLINER MORGENPOST: Katastrophe einer Boombranche – Leitartikel

Das Drama vor der Insel Giglio hat die Albträume
jedes Kreuzfahrttouristen wahr werden lassen. Wer jemals vor der
gigantischen Wand einer dieser schwimmenden Ferienfarmen stand, hat
über das Zusammenspiel von Wind und Physik nachgedacht: Können die
Dinger wirklich nicht umkippen? Wer von Deck an die Küste blickte,
fragte sich bang, ob wirklich immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel
ist und der Kommandant auf der Brücke integrer als ein
Bundespräsident. Wer sc

Westfalen-Blatt: Das Westfalen-Blatt (Bielefeld) zum Thema Unwort des Jahres:

Die Jury rief, und tatsächlich: ein paar kamen.
Sechs Sprachkritiker haben aus 2224 Vorschlägen die 269 Mal genannten
»Döner-Morde« zum Unwort des Jahres gewählt. 2224 Einsender. So viele
wie nie zuvor. Wenn man jetzt ernstlich böse werden wollte, müsste
man die Rechnung aufmachen, dass sich in diesem Land überhaupt nur
0,003 Prozent der Bürger für sprachliche Fragen interessieren, aber
man will ja nicht ernstlich böse werden. Vie

Ostsee-Zeitung: Kommentar zum Unwort des Jahres

Worte sind Waffen. Vielleicht sogar die
gefährlichsten. Das beweist die Jury, die das Unwort des Jahres 2011
gewählt hat, eindrucksvoll. Der Begriff "Döner-Morde" sei eine
"sachlich unangemessene, folkloristisch-stereotype Etikettierung" für
eine Mordserie und diskriminiere die Opfer in höchstem Maße. Mehr
noch, der Begriff, der wohl mal wieder auf dem Boulevard geboren
wurde, beschreibt nicht nur die falsche und laxe kriminalistische
Takt

Mittelbayerische Zeitung: Gefährliche Vorverurteilung

Von Christine Strasser

Sprache bestimmt das Denken, und aus dem Denken entstehen Taten.
Deshalb hat die Jury für das Unwort des Jahres auch eine gute
Entscheidung getroffen. Der Begriff "Döner-Morde" verschleiert
Geringschätzung und setzt die Würde von Menschen herab. In ihrer
Begründung erlaubt sich die Sprachjury aber ihrerseits eine
Vorverurteilung, die ihr nicht zusteht. Die Jury rügt, dass der
Begriff "Döner-Morde" von Polizei